Archiv der Kategorie: Hedelfingen

Wangen/Hedelfingen: Informationsveranstaltungen zur Hauptradroute 2 – 15.+16.5.2023

Anliegerbenachrichtigung – Bauarbeiten in der Hedelfinger Straße – zur Einrichtung der Hauptradroute 2

Voraussichtlich ab Juli 2023 beginnen in der Hedelfinger Straße die Arbeiten zur Einrichtung der städtischen Hauptradroute 2.

Auf dem Streckenabschnitt zwischen dem neu eingerichteten
Kreisverkehr Otto-Konz-Brücken und dem Hedelfinger Platz wird in mehreren Bauabschnitten der Straßenraum neu geordnet, die Fahrbahn saniert und Raum für Radfahrstreifen geschaffen.
Durch die Erneuerung und Verbreiterung von Gehwegen, der Schaffung zusätzlicher Querungsmöglichkeiten und der Herstellung mehrerer neuer Baumstandorte wird die Hedelfinger Straße
zudem deutlich aufgewertet. Die Arbeiten werden voraussichtlich im August 2024 abgeschlossen.

Während der Bauarbeiten sind temporäre und abschnittsweise Streckensperrungen in beiden Fahrtrichtungen aufgrund der örtlichen Gegebenheiten nicht zu vermeiden. Für die dadurch ent-
stehenden Beeinträchtigungen bittet das Tiefbauamt bereits im Vorfeld um Verständnis.
Gerne stellen wir Ihnen den geplanten Bauablauf im Rahmen einer Informationsveranstaltung an einem der folgenden Termine vor:

Montag, 15. Mai 2023 um 17.00 Uhr in der Wangener Kelter oder
Dienstag, 16. Mai 2023 um 17.00 Uhr im Bezirksrathaus Hedelfingen (Sitzungssaal)

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Sollten Sie im Vorfeld der Informationsveranstaltungen – Fragen zu dieser Baumaßnahme haben, können Sie sich gerne per Mail an mich wenden.
Freundliche Grüße

Steffen Frank  – steffen.frank@stuttgart.de
Landeshauptstadt Tiefbauamt

 

Hedelfingen – Bezirksbeiratssitzung am Dienstag, 16. Mai 2023

Tagesordnung für die öffentliche Sitzung des Bezirksbeirats  Hedelfingen
am Dienstag, 16. Mai, 18:00 Uhr im Bezirksrathaus Hedelfingen – Sitzungssaal

1 Bürgerinnen und Bürger tragen dem Bezirksbeirat ihre Anliegen vor.

2 WERTvoller Wohnraum, Vorstellung des Förderprogramms
– mündlicher Bericht

3 Umsetzung der Hauptradroute 2, weitere Bauabschnitte – mündlicher Bericht

4 Standorte für die Errrichtung von Flüchtlingsunterkünften in Modulbauweise – mündlicher Bericht zum Sachstand

5 Präventive Gestaltung von Lebenswelten im öffentlichen Raum für Jugendliche in den Oberen Neckarvororten
– mündlicher Bericht

6 Bürgerhaushalt 2023 – Stellungnahme des Bezirksbeirats zu den Vorschlägen aus dem Stadtbezirk

7 Bekanntgaben

8 Aktuelles

Hedelfingen – Davon geht die Welt doch unter

Davon geht die Welt doch unter
Gedenkveranstaltung in der Hedelfinger Kreuzkirche zu den Bücherverbrennungen vor 90 Jahren

Die Hedelfinger Kreuzkirche wurde im Oktober 1930 eingeweiht. Zweieinhalb Jahre später – die Nazis hatten gerade etwas mehr als drei Monate die Macht an sich gerissen – zeigten sie erstmals ihre zerstörerische Gesinnung. Am 10. Mai 1933 flammten in 70 deutschen Städten Feuer auf. Die Nazi-Schergen ließen Bücher von systemkritischen und jüdischen Schriftstellern verbrennen. Von den neuen Machthabern als „undeutsch“ verschriene Literatur „wurden dem Feuer übergeben.“ Werke von weltweit geachteten Autoren wie Heinrich Mann, Carl von Ossietzky, Sigmund Freud, Karl Marx, Theodor Wolff und anderen landeten auf Scheiterhaufen. „20 000 Bücher. Kultur und Wissen wurde systematisch unterdrückt“, sagte Matthias Baisch, der Vorsitzende des Fördervereins Alte Kirche und Kreuzkirche.

Hans-Joachim Schau, Michael Wießmeyer, Barbara Straub, Marie Ströbel,  Harald Haury, Matthias Baisch, Ulrich Walddörfer sowie Carmen Mammoser (von links) gestalteten die Gedenkfeier zur Bücherverbrennung vor 90 Jahren. Foto: M. Kuhn
Verfolgte Schriftsteller

Mit dem Förderverein Altes Haus wollten die Kirchenaktiven an die Bücherverbrennung vor 90 Jahren erinnern. „Als Gedenkveranstaltung für die Opfer und als Mahnung, für die Freiheit des Denkens zu kämpfen“, so Baisch. Rund hundert BesucherInnen kamen dazu am Samstagabend in die Kreuzkirche. „Wir haben dazu fünf Autoren exemplarisch ausgewählt, deren Texte vorgelesen werden“, erklärte Michael Wießmeyer, der erste Vorsitzende des Fördervereins Altes Haus. Mit dem Begrüßungs-Song („Willkommen, Bienvenue, Wellcome“) aus dem Musical „Cabaret“ führten Opernsängerin Carmen Mammoser-Walddörfer und Ulrich Walddörfer am Klavier die ZuhörerInnen in die Welt der „wilden Zwanziger des 20. Jahrhunderts.“ Es war die Zeit in der Joachim Ringelnatz – noch – wirkte. Denn bald bekam der überzeugte Pazifist Auftrittsverbot. Seine Texte waren zu kritisch. Hans-Joachim Schau trug drei kurze Stücke vor. Geächtet wurden auch Berthold Brecht, Kurt Tucholsky sowie Erika, Klaus und Heinrich Mann. Sie mussten ins Ausland fliehen, um der Gewalt der Nazi-Schergen zu entgehen. In seinem Gedicht „Bücherverbrennung“ – vorgelesen von Carmen Mammoser-Walddörfer – ging Brecht auf die Umtriebe des Regimes ein. Andächtige Stille. Die Gäste in der Kreuzkirche bekamen mit, dass einige intellektuelle Geister das Unheil der kommenden Jahre vorhersahen.

Mit Ironie gegen das Unrechtsregime

Welch‘ Weitsicht der Journalist Kurt Tucholsky besaß, offenbarte sich in seinen von Harald Haury vorgetragenen Gedichten „Publikum“ und „Europa“. Ironisch-amüsante Zeilen, die heute noch gültig, erschreckend bitter und wahr sind. Offenbar zu gefährlich für die Nazis. Mut bewies auch Erika Mann – beispielsweise bei Auftritten in der Pfeffermühle. In ihrem Lied „Der Prinz von Lügeland“ besingt sie die Kunst des Lügens: „Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht; wer immer lügt, dem wird man glauben“, heißt es in dem von Barbara Straub vorgelesenen Text. Den Abschluss bildete ein als erfahrener Kinderbuch bekannter Autor: Erich Kästner. Trotz seiner Erfolge fand sich auch der systemkritische Kästner auf der Liste der verbotenen Schriftsteller wieder und musste mitansehen, wie seine Schriften am 10. Mai 1933 auf dem Berliner Opernplatz in Flammen aufgingen.Marie Schöbel las aus seinem Gedicht „Kennst Du das Land, wo die Kanonen blühn?“

Für die Freiheit des Denkens kämpfen

Mit den Filmhits „Das kann doch einen Seemann nicht erschüttern“ und „Davon geht die Welt nicht unter“ holte Carmen Mammoser die ZuhörerInnen zudem in die Nazi-Propaganda-Zeit. Jene Kriegsjahre, in denen die Welt längst in Trümmern lag und Millionen Menschen ermordet wurden. Heinrich Heines Vorahnung aus dem 19. Jahrhundert war wahr geworden: „Wo man Bücher verbrennt, verbrennt man am Ende auch Menschen.“
-Text und Foto: Mathias Kuhn –

Fest des Waldheims Hedelfingen – Fotobericht

„Oh happy day“ für die ganze Familie

Fest des Waldheims Hedelfingen – Vorzeige-Kita eröffnet und buntes Programm für Kinder und Erwachsene

Das Hedelfinger Waldheim hat in seiner 111-jährigen Geschichte schon einiges erlebt. Aber solch ein Fest wie am Samstag gehört sicherlich zu den Höhepunkten: eine Riesen-Hocketse mit sechs Stunden Action, Musik, Sport, leckeren Speisen sowie Ständen vieler Hedelfinger Vereine, Mitmachmöglichkeiten und spannende Einblicke in die neue Kita am Bergwald.

Weiterlesen im Fotobericht Waldheimfest von Mathias Kuhn …

Begehung der Bezirksbeiräte und Anlieger im Dürrbachtal

„Ohne Feldweg gibt es keine Flurbereinigung“
Begehung der Bezirksbeiräte und Anlieger im Dürrbachtal – Kritik am breiten Erschließungsweg auf dem Grenzwandel
Ende Januar hatte die Stadt Stuttgart ihr Konzept zur Flurneuordnung am Südhang des Wangener Berges vorgestellt. Es betrifft überwiegend Grundstücke im Rohracker Dürrbachtal. Das Konzept stößt jedoch vor allem bei Grundstücksbesitzern auf Widerstand. Die Gegner haben eine Interessensgemeinschaft gebildet. Kritik entzündet sich vor allem am Ausbau des historischen Grenzwandels zu einem befestigten Feldweg. Bei der durch das Bezirksamt organisierten Begehung tauschten die Fachleute der Flurbereinigung und des Stadtplanungsamts ihre Ideen mit den Anliegern und den Bezirksbeiräten aus.
„Aus zwei Gründen schlagen wir die Flurneuordnung vor“, sagte Wolfgang Maier vom Amt für Stadtplanung. Die Nutzung der Flächen ginge zurück. Viele Grundstücke verwildern. Deswegen wolle die Stadt mit der Neuordnung verbuschte Grundstücke aufwerten. Sie sollen mit Schafen oder Ziegen beweidet werden, um offenere Landschaften und ökologisch wertvolle Übergänge von Wald zu Offen-Landschaften zu schaffen.
Ausgleichsflächen für bauliche Eingriffe
Willkommener Zweiteffekt: Um städtebauliche Eingriffe in die Natur wie im Rosensteinquartier ausgleichen zu können, benötigt die Stadt Kompensationsflächen. Sie sind rar. Als optimalen Bereich haben die Stadtplaner den Hang im Dürrbachtal ermittelt. „Eine sinnvolle Beweidung setzt aber zusammenhängende, große Flächen voraus. Die Flurneuordnung soll diese Voraussetzungen schaffen“, so Maier. Auch aus den Reihen der Rohracker Wengerter sei zudem der Wunsch nach einem befahrbaren Weg an die Stadt herangetragen worden. Er soll deren schwere Arbeit in den Steillagen erleichtern.
Andenken an Ahnen bewahren
Das erste Grobkonzept sieht einen 2,5 bis drei Meter breiten, „befestigten Feldweg“ entlang des Grenzwandels vor. Gegen diese „Straße“ laufen die Gegner Sturm. „Die Wandel wurden von der Stadt vor wenigen Jahren mit viel Geld restauriert. Sie sind ein Teil unserer Geschichte. Sie sind die Pfade unserer Ahnen. Jetzt sollen sie geopfert werden, damit sie mit SUVs befahren werden können“, mahnte der Rohracker Wengerter Sebastian Schiller mehr Kulturbewusstsein ein. Das Gebiet habe für die Rohracker Bevölkerung einen hohen Erholungswert. Es zeichne sich durch eine Vielfalt unterschiedlicher Vegetationsflächen aus, das unter der Neuordnung leiden werde, fürchtet eine Rohrackerin. „Wieso muss dies zuerst kaputt gemacht werden, um eine Kulturlandschaft zu erhalten?“
Auch Grünen-Bezirksbeirat Eberhard Schweizer stellt das Projekt in Frage. Seit der Pandemie hätten hier junge Familien Grundstücke erworben und nachhaltig bearbeitet. „Es ist nicht sinnvoll, alles abzuräumen und es bringt auch nicht viele Ökopunkte.“
Keine Kosten für Grundstücksbesitzer
Gerd Holzwarth versuchte, mit Fakten die teilweise emotionale Debatte zu versachlichen. Er leitet im Landratsamt Rems-Murr-Kreis den Fachbereich Flurneuordnung und begleitet als erfahrener Fachmann das Neuordnungsvorhaben im Dürrbachtal. „Entgegen anderslautender Gerüchte wird es keine Enteignung geben. Wir werden auch keinem Grundstücksbesitzer sein Gartenhäuschen wegnehmen.“ Auf diese kämen auch keine Kosten zu. Das Land übernehme 70, die Stadt die restlichen 30 Prozent der Investitionssumme. In einem nächsten Schritt werde man am 23. Mai die Grundstückseigentümer informieren und dann in Gesprächen die Wünsche vor Ort ermitteln. Danach werde sich zeigen, ob die Neuordnung überhaupt Sinn mache. „Wenn sich herausstellt, dass wir den Grenzwandel belassen sollen, wird es auch keine Flurneuordnung geben“, sagt Holzwarth. Im umgekehrten Fall werde ein Vorschlag erarbeitet. Erst wenn der Gemeinderat diesem zustimme, werde in die konkreten Planungen eingestiegen.

Info-Veranstaltung am 23. Mai 19 Uhr in der Alten Kelter Rohracker

Wie die Neuordnung letztendlich vollzogen wird, liege danach weiterhin in den Händen der rund 80 Grundstückseigentümer. Sie würden während des Neuordnungsprozesses eine Teilnehmergemeinschaft bilden und einen Vorstand wählen. „Dieser Vorstand entscheidet mehrheitlich.“ Ein Stichweg, wie Sebastian Schiller und Wolf-Dietrich Paul vom BUND bei der Begehung als Kompromiss zu dem asphaltierten Feldweg vorschlugen, könnte beispielsweise geprüft und realisiert werden. „Wir wollen den Grundstückseigentümern dienen“, sagt Holzwarth.
Text und Foto: M. Kuhn
https://duerrbach.org/

 

Beteiligungswerkstatt für Familien der oberen Neckarvororte Sa 24. Juni 2023

An Familien mit Kindern im Alter von 0 – 18 Jahren
in
Stuttgart Ost und in der oberen Neckarvororten

Sind Sie zufrieden mit den Familienbildungsangeboten in Stuttgart? Einladung zur Beteiligungswerkstatt für Familien in Stuttgart-Ost und in den oberen Neckarvororten.

Wir möchten mit Familien ins Gespräch kommen und ihre Meinung zur Familienbildung erfahren. Familienbildung will Eltern in ihrem Erziehungsauftrag stärken. Ziel der Beteiligungswerkstätten ist es, herauszufinden, ob die aktuellen Familienbildungsangebote zeitgemäß und passend sind.
Zu den Beteiligungswerkstätten sind alle Familien aus Stuttgart-Ost und den oberen Neckarvororten  eingeladen. Wenn Sie Interesse haben, daran teilzunehmen und dort wohnen, kommen Sie gerne vorbei. Wir sind von 10 bis 14 Uhr vor Ort. Kommen Sie in
dieser Zeit gerne so vorbei, wie es Ihnen passt.
Der Austausch dauert etwa 20 bis 30 Minuten.
Für Häppchen, Getränke und Kinderbetreuung ist gesorgt.

Beteiligungswerkstatt für Familien mit Wohnsitz in den oberen Neckarvororten Sa 24. Juni 2023, 10–14 Uhr
im Jugendhaus B10 Wangen, Eybacherstraße 19, 70327 Stuttgart (S-Wangen)

Beteiligungswerkstatt für Familien mit Wohnsitz in Stuttgart-Ost
Sa 1. Juli 2023, 10–14Uhr
im Stadtteilhaus am Ostendplatz, Ostendstraße 83, 70188 Stuttgart

Wir sind gespannt auf Ihre Meinung und freuen uns auf Sie!
Carmen Kühnle-Weissflog
Projektleitung: Planungsprojekt Familienbildung Stuttgart
Jugendamt Stuttgart – Jugendhilfeplanung
E-Mail: projekt-familienbildung@stuttgart.de

Jugendratssitzung Obere Neckarvororte am 11.5.2023

Einladung zur Sitzung des Jugendrats Stuttgart-Obere Neckarvororte

am Donnerstag, 11. Mai 2023, um 18:30 Uhr,
Bezirksrathaus Hedelfingen, Heumadener Str. 1, 70329 Stuttgart

Tagesordnung öffentlich
1. Solarbank in Hedelfingen – Beschluss über Standort
2. Vorstellung der Idee „Get-Together“ am Inselbad Untertürkheim im Sommer 2023 durch Zeno Milcke
3. Projektgruppen – aktueller Stand
4. Bericht aus dem JGR
5. Verschiedenes/Termine
– Mobile Bewegungsmöglichkeiten im Sommer 2023 (auf dem Karl-Benz-Platz) für Jugendliche

Hedelfingen – Wildkameras gestohlen – Zeugen gesucht

polizeipräsidium Stuttgart

POL-S: Wildkameras gestohlen – Zeugen gesucht

Stuttgart-Hedelfingen (ots) – Unbekannte Täter sind am Sonntag oder am Montag (30.04./01.05.2023) in ein Gartengrundstück im Gewann Oberes Rot eingebrochen. Die Täter trennten zwischen 11.00 Uhr am Sonntag und 10.00 Uhr am Montag einen Maschendrahtzaun auf und gelangten anschließend auf das Grundstück. Dort erbeuteten sie unter anderem zwei Wildkameras sowie mehrere Spanngurte. Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer +497189903500 an das Polizeirevier 5 Ostendstraße zu wenden.

Rohracker Maifest – Sehnsucht nach dem sonnigem Wonnemonat

Rohracker Maifest – Sehnsucht nach dem sonnigem Wonnemonat

Traditionelles Maifest wegen Regen in Rohracker Kelter verlegt

In der Geschichte des Rohracker Maifests war es eine Premiere: Weil es am Freitagabend dauerhaft regnete, mussten die OrganisatorInnen der traditionellen Freiluftveranstaltung das Festprogramm vom Kelterplatz in die Kelter verlegen.

Der Stimmung tat dies keinen Abbruch. Um 18.30 Uhr waren die Sitzbänke bereits fast komplett besetzt, Dutzende Eltern und Kinder standen zudem rings um den Bereich, auf dem sich die Bläserinnen des Musikvereins Hedelfingen-Rohracker und der Chor der Tiefenbachschule aufgestellt hatten. „Auch wenn es draußen regnet“ begrüßte Michael Weber, der Vorsitzende des Gewerbe- und Handelsverein Hedelfingen-Rohracker, die Gäste. Sein Dank galt zuvorderst Dorothee und Edgar Veith, der Frauengruppe des Obst- und Gartenbauvereins und den vielen Helfern, die das Fest trotz der Widrigkeiten auf die Beine gestellt hatten. Der Wunsch vieler Besucher war schwer zu erraten: etwas mehr Sonnenschein, angenehmere Temperaturen, dem tristen Winter den Rücken kehren und einen sonnigen Wonnemonat freudig begrüßen.
Der Chor der Tiefenbachschule und der Musikverein Hedelfingen-Rohracker brachten Frühlingsstimmung in die Kelter. Mit „der Kuckuck und der Esel“, „Bruder Jakob“, „ein Vogel wollte Hochzeit feiern“ und anderen Frühjahrsliedern erwärmten die jungen Sängerinnen und Sänger die Herzen der Zuhörer und der Musikverein animierte die Gäste ins Rohracker Heimatlied einzustimmen. Natürlich durften dazu die Kehlen nicht trocken sein.

Die Mitglieder der Weingärtnergenossenschaft Steilwerk schenkten ihre Tröpfchen aus und der Förderverein Alte Schule lieferte dazu die habhaften Begleiter: Kräuterkäsbrote, Wurst- und einen leckeren Linsensalat. Wer Lust auf etwas Warmes hatte, mussten sich am Stand der Freiwilligen Feuerwehr Rohracker entscheiden: eine Rote vom Grill, Pommes Frites mit feurig-scharfer Spezialsoße oder beides? Und als dann nach einer Stunde die Regenwolken aufrissen, erfüllte sich die Sehnsucht der BesucherInnen etwas: hellblauer Himmel, Sonnenuntergangs-Schäfchenwolken und ein Hauch vom Wonnemonat Mai.
Text und Fotos: Mathias Kuhn