Start: Wangener Kelter, Ulmer Str. 334, 70327 Stuttgart
Beginn ist um 17 Uhr an der Wangener Kelter (Ulmer Str. 334).
Ab 17.30 Uhr werden dort mehrfach Kelterführungen angeboten.
Der Spaziergang führt die Buchauer Straße hinauf, links in die
Höhbergstraße, die Kirchstaffel hoch zum Pfarrbrunnen an der
Michaelskirche. Von dort geht es in die steilen Weinberge der
Rappenklinge zu den weiteren Weinständen. Diese sind bis mind. 20 Uhr bewirtet. Ziel ist der Gemeindegarten, in welchem es bis 23 Uhr die Weine aller Wangener Wengerter sowie leckeres vom Grill gibt.
Werner Hohnecker und voraussichtlich Jakob Bubenheimer eröffnen den WWS am 28.07.2023 um 17.30 Uhr in der Kelter. Die Führungen in der Kelter werden ab 17.30 nach Bedarf angeboten. An allen Ständen werden zusätzlich zu den Getränken auch Snacks angeboten. In der Kelter gibt es einen Wengerter-Burger.
Infos:
Ev. Kirchengemeinde S-Wangen
Michael Mischke
Nachtschicht-Gottesdienst am Freitag, 23. Juni 2023, auf dem Kleinen Schlossplatz mit Landesbischof und VertreterInnen der „Letzen Generation“
Klimaschutz ist ein Grundrecht – dies hat das Bundesver-fassungsgericht vor zwei Jahren höchstrichterlich klargestellt und damit Bundesregierung aufgefordert, die Gesetze nachzubessern. Ziel müsse es sein, dass die jüngeren Bürgerinnen und Bürger nicht noch drastischere Folgen der Versäumnisse der älteren ertragen müssen. Doch darf man für dieses Grundrecht Straßen blockieren? Viele Menschen teilen zwar die Anliegen der „Letzten Generation“, stören sich aber an ihren Methoden. Wie kann man trotz unterschiedlicher Wege das gemeinsame Ziel verfolgen: Die Lebensgrundlagen auch in Zukunft für alle Menschen und Geschöpfe zu bewahren? Wie können die christliche Botschaft der Hoffnung und die berechtigte Panik im Blick auf die Klimakatastrophe auf gute Weise verbunden werden?
Darüber diskutieren am Freitag, 23. Juni, um 19.30 Uhr,Vertreterinnen der „Letzten Generation“, der ZDF-Meteorologe Özden Terli und Landesbischof Ernst-Wilhelm Gohl bei der 5. Nachtschicht auf dem Kleinen Schlossplatz. Der Gottesdienst wird im Rahmen des Jugend-Kultur-Programms „mein Schlossplatz 2023“ in Kooperation mit dem Jugendpfarramt gefeiert. Die Nachtschichtreihe steht 2023 unter dem Motto „Sehnsucht“. Entsprechend dreht sich die besondere Nachtschicht am 23. Juni um „Sehnsucht nach Zukunft“. Die Musiker Kilian und Martin Mohns umrahmen die Veranstaltung. www.nachtschicht-online.de
Bücher-Bus Haltestelle Hedelfingen: Wiedereröffnung am Sa 17. Juni 2023!
Nach über einem Jahr kann der Bibliotheksbus Max die Haltestelle Hedelfingen wieder anfahren. Die Wiedereröffnung der Haltestelle feiern wir gemeinsam mit der Pop-up-Bibliothek Hedelfingen mit einer Vorleseaktion und kleinen Überraschungen für Kinder am Samstag, 17. Juni, von 11.15 bis 13 Uhr an der Haltestelle Ecke Amstetter-Friedrichshafener Straße. Ab dem 17. Juni hält dort der Bus Max samstags in geraden Kalenderwochen von 11.15 bis 13 Uhr.
Der Halt in Obertürkheimin der Fußgängerzone vor dem Brita-Hotel wird dann wieder verkürzt auf 10 bis 11 Uhr, ebenfalls immer samstags in geraden Kalenderwochen.
„Max“ und „Moritz“, die beiden Bibliotheksbusse, sind mit ca. 4.500 Medien pro Bus im Stuttgarter Stadtgebiet unterwegs. 30.000 Medien befinden sich außerdem im Depot im Stuttgarter Osten.
Haben die Wälder und Indigenen Amazoniens
eine Überlebenschance? – Freitag, 30.6.2023 19:30 Uhr
Gerd Rathgeb vom Verein POEMAe.V. Stuttgart berichtet über die
Partnerschaftsarbeit von POEMA in Amazonien und die soziale und
ökologische Situation nach den Präsidentschaftswahlen Brasiliens
im Oktober 2022. Bedrohte Regenwälder, Klimawandel und Existenzgefährdung der Indigenen. Wie sind wir im globalen Norden an der Misere beteiligt und was können wir tun, damit eine Wende
zum Besseren möglich wird.
Räume in der Ev. Gartenstadtgemeinde: Barbarossastraße 50
(Alte Kirche) und 52 (Konfirmandenraum und Diakonat). Leitung: Sigrid Freitag,
Kontaktzeit: Dienstag 10-11 Uhr und nach Vereinbarung
Nicole Escher, Kontaktzeit: Freitag 10-11 Uhr und nach Vereinbarung Tel.: 0711-33 60 761 https://www.gartenstadtgemeinde.de/begegnungsstaette/
Heimweh nach ihrem verstorbenen Mann
Nachtschicht-Kino zeigt Sigrid Klausmanns bewegenden Film über ihre über 90-jährige Mutter
Die Zuschauer im großen Saal der Kinothek haben am Dienstag- und Mittwochabend viel gelacht, etliche Tränen weggewischt und nach zwei Stunden zwar vielleicht etwas nachdenklich, aber mit viel Zuversicht die Obertürkheimer Kinothek verlassen.
Im Rahmen der Nachtschicht-Gottesdienstreihe wurde dort Sigrid Klausmanns Film „Leonie“ gezeigt. Die renommierte Stuttgarter Regisseurin hat ihre im Schwarzwald lebende Mutter sechs Jahr lang begleitet. Vom fröhlichen Fest zum 90. Geburtstag im Kreis der großen Familie beginnend bis zum letzten Lebensjahr. „Mit meiner kleinen Leica-Kamera haben wir bei unseren Besuchen Gespräche aufgezeichnet und meine Mutter bei Alltagsarbeiten gefilmt. Der Film war eigentlich für die Familie gedacht, aber mein Cutter hat mich überzeugt, dass er die Öffentlichkeit interessiert“, erzählt Klausmann bei der anschließenden Diskussionsrunde mit den Zuschauern.
Walter Sittler, Sigrid Klausmann und Nachtschichtpfarrer Ralf Vogel in der Kinothek. Foto: Mathias Kuhn
Entstanden ist ein Dokumentarfilm, der berührt, nachdenklich und doch hoffnungsfroh stimmt. Er berichtet nicht nur über das harte Leben des „Schwarzwaldmädels“ in einem Dorf bei Furtwangen. Leonie erzählt auch über ihre große Liebe zu Benedikt, ihrem Mann, mit dem sie 64 Jahre lang verheiratet war und vor allem zeigt sie, wie die Witwe mit dem „Heimweh“ nach dem Tod ihres Mannes umgeht. Rührend, wenn sie einen Hang hinaufgeht, um von dort zum Friedhof zu schauen und mit „Daddy“ zu reden, oder wenn sie ein Brettspiel herausholt, das Foto ihres Mannes aufstellt und „mit ihm“ spielt. Melancholisch wird es, wenn sie zu einem Musiktitel aus dem Radio in der Küche tanzt – so wie es das Ehepaar jahrelang getan hat.
Nur: Jetzt tanzt sie allein. „Meine Schwiegermutter zeigt, wie sie mit dem Verlust eines geliebten Menschens umgeht“, sagt Schauspieler Walter Sittler (Produzent und Ehemann der Regisseurin). Jeder solle und könne aber selbst seinen Weg finden, fügt er im anschließenden Publikumsgespräch hinzu, in dem etliche ZuschauerInnen über ihren Verlust der Eltern oder des Partners berichteten und sich für den Abend bedankten. Ein großer, berührender Film, der nachdenklich und gleichzeitig lebensbejahend stimmt.
Ein Besuch in der Kinothek lohnt sich doppelt. Kinobesitzer Ralf Helmreich wird den Film noch in den kommenden Wochen – dann ohne Beisein des Künstlerpaares – im Programm haben. Infos auf: www.kinothek-stuttgart.com. Text und Foto: Mathias Kuhn
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