Neuer Stadionname beim VfB Stuttgart Der VfB spielt schon in der neuen Saison in der MHP-Arena
Mercedes-Benz tritt die Namensrechte zum 30. Juni 2023 ab. Und das, obwohl sich der Autobauer im Jahr 2008 die Rechte für 30 Jahre gesichert hatte. Ab 1. Juli 2023 gehen diese an die Porsche-Tochter über. Und der neue Name steht auch schon fest: „MHP-Arena Stuttgart“.
———————————— StN Dirk Preiß 27.06.2023 – 11:26 Uhr
Erst im Januar ist der Umbau der Mercedes-Benz-Arena fertig – doch schon ab der kommenden Woche hat das Stadion im Neckarpark einen neuen Namen. Das steckt hinter der Änderung.
Nach einem für den VfB Stuttgart denkwürdigen Tag, wird eine Nachricht wohl die in den nächsten Monaten und Jahren sichtbarste bleiben. Denn neben dem Einstieg der Porsche AG als Sponsor und Investor beim Fußball-Bundesligisten, ist das Engagement von MHP ein ganz besonderes. Denn: Das Porsche-Tochterunternehmen wird künftig dem einstigen Neckarstadion seinen Namen geben.
Gute Busverbindungen – ein zentrales Thema für die SPD in den Oberen Neckarvororten
Von „SPD Obere Neckarvororte“
Zum Thema Busverkehre hat der neu gegründete SPD-Ortsverein Oberer Neckar am 13.Juni 2023 zu seiner ersten öffentlichen Veranstaltung in die AWO Begegnungsstätte Untertürkheim eingeladen. Martin Körner, Leiter Grundsatzreferat Klimaschutz, Mobilität und Wohnen und Betreuungsstadtrat Dr. Michael Jantzer stellten neue Möglich-keiten für verbesserte Busverbin-dungen vor, und es entwickelte sich eine intensive Diskussion mit den zahlreichen Teilnehmer*innen. Meinungen wurden ausgetauscht und neue Vorschläge wurden eingebracht. Noch nichts ist im Gemeinderat beschlossen, daher war es gut, dass sich so
viele Menschen aus den Oberen Neckarvororten an der Diskussion beteiligten.
Um welche neuen Busverbindungen geht es?
Foto: Enslin
Zum einen geht es um die geplante Verlängerung der O-Buslinie 101 von Mettingen über Obertürkheim an den Karl-Benz-Platz sowie
die andachte Neuführung der Linie 61 vom Rotenberg über den Karl-Benz-Platz weiter über das neue Wohngebiet Neckarpark zum
Cannstatter Bahnhof. Beide Ideen wurden von Teilnehmer*innen begrüßt, insbesondere der mögliche 15-Minutentakt mit der SVE-Linie 101 von Obertürkheim nach Untertürkheim fand große Zustimmung. Mit der Verlängerung der Buslinie 61 ins neue Wohngebiet Neckarpark werden dann auch das Daimlermuseum,
die Schleyer-Halle und die Sportstätten besser an Untertürkheim angebunden sein. Ein großer Gewinn aus Sicht der Teilnehmer*innen.
Die Elektrobusse aus Esslingen werden zwischen Obertürkheim und Untertürkheim batterieelektrisch fahren können, d.h. es braucht
keine neuen Oberleitungen. Auch die angedachte neue Linienführung der SVE- Linie 102 von Hedelfingen, über den Stuttgarter Hafen (u.a. Neckartalwerkstätten und VfB-
Sportplätze) zum Obertürkheimer Bahnhof war Thema. Hier gab es eher ablehnende Stimmen, da am Obertürkheimer schon sehr
viele Busse unterwegs sind und man die S-Bahn über den Haltepunkt Hafenbahnstraße bereits heute gut erreichen kann.
Am intensivsten wurde der SSB-Vorschlag diskutiert einen Orts(klein)bus von der Egelseer Heide (Rotenberg) über das Rathaus Uhlbach hinauf nach Rüdern (Endhaltestelle Glocke) zu füh-
ren. Damit wird die TVO-Sportstätte unterhalb von Rüdern viel besser für die Obertürkheimer erreichbar sein. Ob auch die Anfahrt zur Egelseer Heide per Kleinbus für eine Entspannung der Parksituation am Rotenberg führen wird, muss sich noch beweisen. Die Direktverbindung vom Rotenberg nach Uhlbach ist auf
jeden Fall ein Gewinn. Wichtig war den Teilnehmer*innen, dass der Bus auch morgens zur Glocke fährt, damit die Uhlbacher Schüler*innen mit großer Zeitersparnis ins Schulzentrum Serach-Nord (Gymnasium und Gemeinschaftsschule) fahren können. Der Wochenendverkehr sollte auf die Sommermonate begrenzt bleiben. Bis auf eine kritische Anwohnerstimme aus der oberen Tiroler Straße wurde die Einrichtung dieses Ortsbusses sehr begrüßt. Betreuungsstadtrat Michael Jantzer war optimistisch, dass es zunächst einen zweijährigen Probebetrieb für diese neue Kleinbus-
linie geben wird.
23. Juni 2023 – PfarrerGaelle –
Die Vernissage findet am Freitag, 30. Juni 2023 um 19 Uhrstatt.
Die Ausstellung kann vom 1. bis 23. Juli 2023 dienstags bis sonntags von 9 bis 17 Uhr besichtigt werden .
Ist die Welt noch zu retten? Tun wir genug, um die Klimakatastrophe noch abzuwenden?
Für Karikaturisten ist die Sache eindeutig: Humorvoll entlarven sie halbherzige Bekenntnisse zum Umweltschutz und die ungebrochene Ausbeutung der Natur.
Im Zuge unserer Planungen zur Dachsanierung der St. Franziskuskirche und unserem damit verbundenen Fundraising-Projekt „Gemeinsam für unsere Kirche“ sind wir auf die Renovabis-Ausstellung „Mit Volldampf in die Katastrophe?“ gestoßen und wussten sofort, dass diese zu unserem Projekt sehr gut passt.
Wir möchten nicht nur unser Kirchendach sanieren, sondern uns mit unserer Kirchengemeinde auf den Weg in die Zukunft machen. Zu einem sanierten Kirchendach gehört in unseren Augen auch auf jeden Fall eine Solaranlage. Auch unsere Gasheizung für das Gemeindezentrum soll durch eine Wärmepumpenheizung ersetzt werden, so dass wir mit dem Kirchengebäude und der Kita unabhängig von fossilen Brennstoffen sind. Auf dem Kirchendach soll mehr Strom produziert werden, als die Gemeinde in ihren Räumlichkeiten verbraucht. Auch die Pfadfinder und unsere Kita werden die Ausstellung besuchen und das Thema in ihren Gruppenstunden und im Kindergarten aufgreifen.
Wir freuen uns, auch Sie zu dieser Ausstellung in unsere St. Franziskuskirche, Ebniseestr. 12 in Obertürkheim einladen zu dürfen.
Die Vernissage findet am Freitag, 30. Juni um 19 Uhr statt.
Die Ausstellung kann vom 1. bis 23. Juli dienstags bis sonntags von 9 bis 17 Uhr besichtigt werden .
Am 16. Juli laden wir Sie nach dem Gottesdienst herzlich zu einem Stehempfang ein und freuen uns auf den Austausch zur Ausstellung mit Ihnen.
Die Ausstellung endet mit einer Finissage im Zuge der Verabschiedung von Pater Johannes am 23. Juli. Im Zuge dessen wird der Publikumsliebling unter den Exponaten bekanntgegeben. https://www.sankturban.de/?p=13154#more-13154
Das Rotenberger Dorffest der freiw. Feuerwehr und des TGV Rotenberg e.V.
Samstag, 8. Juli 2023 15:00 Uhr Beginn mit Kaffee & Kuchen
Süssibar der Rotenberger Jugendlichen 17:00 Uhr Gemütliche Hocketse mit allen Gästen 20:00 Uhr Sekt- & Cocktailbar
Sonntag, 9. Juli 2023 10:30 Uhr Gottesdienst vor der Kirchentür
mit dem TGV Chor GeMiSchTeR SaTz 11:00 Uhr Gemütliche Hocketse mit allen Gästen 12:00 Uhr Süssibar der Rotenberger Jugendlichen 14:00 Uhr – Feuerwehr-Wasser-Spielstraße 16:00 Uhr für alle Kinder
Herzliche Einladung
auf den Dorfplatz neben der Rotenberger Kirche tgv-rotenberg.de
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Übrigens, wissen Sie wie die Rotenberger zu dem Spitznamen „Käskipper“ gekommen sind?
Für alle die es noch nicht wissen oder schon immer wissen wollten ein kleines Histörchen zur Entstehung des Namens „Käskipper“. Jahrhunderte prägte die wehrhafte Stammburg der Württemberger das Bild zwischen der freien Reichsstadt Esslingen und der Residenz Stuttgart, ehe sie im Jahre 1819 auf Beschluss des damaligen Königs Wilhelm I. vollständig abgetragen wurde. An ihrer Stelle ließ der Monarch eine Grabkapelle für seine so früh verstorbene Gattin, die Zarentochter Katharina, erbauen. Den Rotenbergern hat freilich der Abriss der alten Burg schon wehgetan. Seit dem Jahre 1083 waren der frühere Weiler und die spätere selbstständige Gemeinde mit den vornehmen Burgherren auf Gedeih und Verderb verbunden gewesen.
Die Nähe zum Herrscherhaus bescherte den Rotenbergern von alters her vielfältige Privilegien und Freiheiten. Natürlich wurden die Rotenberger aufgrund dieser Privilegien auch von den Nachbarn oft angefeindet, wobei wohl Neid das entscheidende Element bildete.
Die Bewohner den Neckargemeinden versuchten immer wieder, den Stolz der Rotenberger auf ihren „Wirtemberg“ als „höchste Zier“ in den Dreck zu ziehen. So war für sie der Berg – ob mit mittelalterlicher Burganlage oder mit klassizistischer Grabkapelle – einfach respektlos der „Käsbuckel“. Ursprünglich geht aber diese Bezeichnung auf die Vorliebe der Rotenberger für den „Luckeleskäs“ zurück.
Das ist der schwäbische Name für einen einfachen Quark- und Milchkäse, den man auch den „Luckele“, den kleinen Hühnchen, bei der Aufzucht zum Fressen gab. Mit Kümmel und Salz angemacht, ließen sich die Rotenberger den „Heähleskäs“ zu einem guten Stück Bauernbrot und einem Viertele eigenen Weins vorzüglich munden. Und weil die Bewohner des „Käsbuckels“ vor dem Verzehr die im irdenen Topf fest gewordenen Käsespeise auf ein Holzbrett zu kippen pflegten, fingen sie zudem den Spitznamen „KÄSKIPPER“ ein.
Suche nach erfolgreichen Weg aus der Klimakrise
Nachtschicht-Gottesdienst auf dem Kleinen Schlossplatz mit Aktivistinnen der Letzten Generation und Landesbischof Ernst-Wilhelm Gohl
Die Mehrheit der Deutschen befürwortet eine konsequentere Klimapolitik, lehnt jedoch die Protestformen der AktivistInnen der Letzten Generation ab. Nicht nur in der Gesellschaft, sondern auch in den Kirchengemeinden werden der Klimawandel und der Weg, diesen zu bekämpfen, kontrovers diskutiert. Pfarrer Ralf Vogel und sein Obertürkheimer Team machten dies am Freitagabend im Nachtschicht-Gottesdienst – auf dem Kleinen Schlossplatz in Stuttgart mit den Aktivistinnen Andrea Rückert und Afra Porsche sowie Landesbischof Ernst-Wilhelm Gohl. Kilian und Martin Mohns umrahmten den Abend musikalisch.
Verheerende Waldbrände in Kanada, sintflutartige Überschwemmungen in Italien und Kroatien, langanhaltende Dürre- und Hungerperioden in Afrika – eindrücklich führten die jungen Mitglieder des Nachtschichtteams die Folgen des Klimawandels vor Augen und zitierten die Erwartungen von SchülerInnen aus München. „Ich habe noch mein ganzes Leben vor mir. Ich habe Pläne, Hoffnungen und Wünsche. Langsam aber sicher zerfallen alle diese Dinge zu Staub“, sagt eine 15-Jährige. „Mein Leben wird anders verlaufen als das meiner Großeltern. Schon jetzt hat die Klimakrise meinem Leben die Leichtigkeit genommen. Ich habe Angst und Schuldgefühle auch gegenüber den Menschen im globalen Süden. Dabei sind dies nur die Vorboten dessen, was uns erwartet“, drückten Schulkameraden ihre Sehnsucht nach unbeschwerter Zukunft aus. Die Menschheit habe es noch in der Hand, das Allerschlimmste abzuwenden, aber das Zeitfenster schließe sich rapide, warnen Wissenschaftler. Es gelte, rasch Wege zu finden.
Doch welche? Die Münchner Schulpfarrerin Andrea Rückert engagiert sich für eine Partnerschule in Tansania. Sie will als Mitglied der Letzten Generation „den warnenden Wissenschaftlern ein Gehör schenken und erreichen, dass Menschenrechte nicht mit Füßen getreten werden.“ Dafür nehme sie in Kauf, dass sie in der Nacht vor Aktionen schlecht schlafe und es keinen Spaß mache, den Hass mancher Mitmenschen zu erleben. Auch Afra Porsche nimmt die Kritik an Straßenblockaden ernst. „Wir verstehen die Aktionen als zivilen Ungehorsam. Wir kommen mit Menschen ins Gespräch und zwingen Politiker zu handeln. Gandhi und Martin Luther King haben gezeigt, dass ziviler Ungehorsam der effektivste Weg ist, auf Missstände und Ungerechtigkeit aufmerksam zu machen.“
Andrea Rückert, Pfarrer Ralf Vogel, Afra Porsche sowie Landesbischof Ernst-Wilhelm Gohl – Foto: Mathias Kuhn
Die Aufmerksamkeit auf den Klimawandel zu lenken, sei wichtig, betonte Landesbischof Gohl. Aber er befürchte, dass man mehr über die Sinnhaftigkeit der Aktionen diskutiere und das Handeln vergessen werde. Er sehe es als eine theologische Aufgabe, mit den begrenzten Ressourcen sorgsam umzugehen. „Unsere Brüder dürfen uns nicht egal sein.“ Er appellierte, nicht die Hände in den Schoß zu legen und nicht den Mut zu verlieren. „Bei all unseren Aktivitäten sind wir nicht allein, sondern können mit der Hilfe Gottes rechnen.“ Die Kirche könne als Mittlerin auftreten. „Es ist hilfreich miteinander zu reden, zuzuhören.“ Er sei zwar von manchen Protestformen nicht überzeugt, aber die Letzte Generation als Klimaterroristen zu titulieren, verschiebe Kategorien. „Terroristen töten Menschen. Die Klimaaktivisten treten für das Wohl unserer und der künftiger Generationen ein.“ Text und Fotos: Mathias Kuhn
Moderner Kühlschrank und Holzpferde für Aki-Kinder
1000-Euro-Spende der Stiftung Brennpunkt Sozialarbeit ermöglicht Aktivspielplatz wichtige Anschaffungen
Die Vierbeiner stehen in ihrem Stall und der glänzend neue Kühlschrank ist bereits in die Küchenzeile eingebaut. Der Aktivspielplatz Dürrbachtal hat vor einigen Wochen eine Spende über 1000 Euro von der Stiftung Brennpunkt Sozialarbeit überwiesen bekommen. Vor kurzem fand die offizielle symbolische Scheckübergabe statt. „Das Geld hat uns sehr geholfen“, bedankte sich die langjährige Aki-Betreuerin Christiane Uhlke bei Manfred Cofalik und Edmund Schaupp, den beiden Beiräten der Hedelfinger Stiftung.
Foto: Mathias Kuhn
Die bei den jungen Aki-BesucherInnen beliebten alten Holzpferde waren in die Jahre gekommen. Die Beine der Mähnentiere waren morsch, die Standfestigkeit gefährdet und die Fellfarbe an einigen Stellen abgebröckelt. Seit einigen Tagen stehen ein junger Schimmel für die älteren sowie ein grünes Urtier und ein braunes „Pony“ auf dem Gelände. Die großzügige Geldspende hat noch eine weitere Anschaffung ermöglicht. In der kleinen Küche steht ein hochmoderner Kühlschrank. Im Vergleich zum alten Kühl-Methusalem ist der neue Schrank ein Energiesparwunder und praktischer. Aus dem knappen Budget des Vereins wäre es nur schwer finanzierbar gewesen. Er kam zur richtigen Zeit. „In den Sommerferien bieten wir wieder unsere Kinderspielstadt Akitanien an. Es ist wahrscheinlich die einzige Spielstadt, die sich rein über Spenden finanziert“, sagt Sozialpädagoge Lorenz Ihle. Mit ihrer Kollegin Lisa Metzler stecken Uhlke und Ihle in den Vorbereitung für die aufwendige Ferienbetreuung. Von 27. Juli bis 4. August werden rund hundert Kinder wie einst Asterix und die RömerInnen leben – zumindest überwiegend. Der glänzende Kühlschrank garantiert die zeitgemäße und sichere Haltung der Lebensmittel.
„Dann ist die Spende ja bestens und im Sinne der Stiftung angelegt“, sagt Edmund Schaupp. Zweck der Hedelfinger Stiftung ist die Verbesserung der Sozialarbeit sowie des Wohlfahrtswesens und der Bildungsförderung, unter anderem in den Bereichen, der individuellen Persönlichkeitsentfaltung, der Straffälligenhilfe, der Jugendfürsorge und Jugendpflege, der Jugendarbeit und diesen Hauptzwecken dienenden Nebenaufgaben. „Aus den Zinsen des sechsstelligen Stiftungskapitals können wir soziale Projekte unterstützen“, erzählt Cofalik. In den vergangenen Jahren hat die Stiftung Projekte in der Grundschule Obertürkheim, das Galli-Kindertheater, den Förderverein Steinenbergschule und den Spielplatz Raitelsberg.
Wer als ehrenamtlicheR HelferIn während der Akitanien-Woche das Aki-Team unterstützen will, kann sich gerne unter Telefonnummer 42 01 360 melden. In der Küche fehlt noch eine Köchin/Koch. Auch Holzspenden für die Taverne sind „hochwillkommen“. Text und Foto: Mathias Kuhn
Untertürkheimer Abend am Freitag, 7. Juli, mit Spitzentrompeter Kevin Pabst, „Schrotti“ Michael Gaedt und den Primebeats – Schnitzeljagd mit attraktiven Preisen
Der Industrie-, Handels- und Gewerbeverein (IHGV) Untertürkheim führt eine lieb gewonnene Tradition am Freitag, 7. Juli, fort: Er lädt von 17bis 22 Uhr zum Untertürkheimer Abend in den Ortskern ein. „Nachdem die Abendmärkte nicht realisiert werden konnten, wollen wir mit dem Untertürkheimer Abend unser Ortszentrum beleben. Auf diesem Stadtteilfest können Bürgerinnen und Bürger zusammenkommen, miteinander reden und feiern“, sagt IHGV-Vorsitzenden Stefanie Schwarz.
Das Vorspiel zu diesem Abend beginnt bereits um 17 Uhr zwar nicht mit Pauken, aber mit Trompetenklängen. Star-Trompeter Kevin Pabst kommt nach Untertürkheim. Der Lörracher ist bekannt von Fernseh- und Radioauftritten und begeistert bei Galakonzerten das Publikum. Er trat mit Semino Rossi und Hansi Hinterseer auf, arbeitete mit den „Jungen Tenören“, ging mit Tenor Paul Potts auf Tournee und ist den Stuttgartern durch seinen bezaubernden Auftritt beim Silvesterkonzert auf dem Stuttgarter Schlossplatz in Erinnerung. Beim Adventszauber der Cannstatter und Untertürkheimer Zeitung gastierte er bereits dreimal in der Cannstatter Stadtkirche. Der mehrfach ausgezeichnete Musiker ist einer der Hauptacts des Bühnenprogramms, das um 18 Uhr beginnt. Zuvor gibt er aber ein besonderes Konzert. Er wandelt um 17 Uhr durch Untertürkheim: Vor dem Blumenfachgeschäft Ellinger in der Großglocknerstraße, bei Optik Weiß in der Augsburger- und vor dem Blumenfachgeschäft Kumfert in der Arlbergstraße wird er je ein Solo spielen – quasi die Eröffnungsfanfare für das bunte Bühnenprogramm.
Vor dem früheren Postgebäude ist eine Bühne aufgebaut. Der Leonhard-Schmidt-Platz wird zum Konzertsaal. Unter den Bäumen werden Bänke und Tische aufgestellt. „An etlichen Essens- und Getränkeständen – darunter ein Stand der Weingüter Schwarz und KD Warth – bieten kulinarische Köstlichkeiten“, sagt IHGV-Beiratsvorsitzende Josephine Buller. Um 18 Uhr eröffnen die Primebeats das Programm, durch das Sigfried Baumann führen wird. „Diese Gruppe hat im vergangenen Jahr beim Abendmarkt dem Publikum eingeheizt“, sagt Schwarz. Nach 30 Minuten macht die vierköpfige Rock’n’Roll-Band aus Stuttgart für einen weiteren Lokalmatadoren Platz. Schauspieler und Comedian Michael Gaedt stellt sich beim Bühnentalk den Fragen von Sigfried Baumann. TV-Zuschauer kennen den Entertainer als Autoschrauber „Schrotti“ in der TV-Serie „Soko Stuttgart“ und als Mitglied des Kleinkunsttrios „Die Kleine Tierschau“. Kontrastprogramm dann gegen 19.30 Uhr. Kevin Pabst präsentiert einen Ausschnitt seiner Show. Er singt und trompetet. Den Abschluss bildet bis 22 Uhr der zweite Auftritt der „Primebeats“.
Seit Anfang der Woche liegt zudem der Flyer zur IHGV-Schnitzeljagd aus. „Bis 7.Juli können Bürgerinnen und Bürger sich einen Stempelabdruck bei den 15 teilnehmenden IHGV-Fachgeschäften abholen“, erzählt Buller. Wer alle Stempel gesammelt hat, kann die Stempelkarte bei Josephine Buller vom Schmuck- und Perlenstudio Brigitte Bergelt oder am 7. Juli am Stand des IHGV abgeben. Als Hauptpreis ist eine Tagesfahrt am 15. August nach Füssen zum Ludwig-Musical für zwei Personen ausgelobt. „Zudem haben die 15 teilnehmenden Fachgeschäfte attraktive Preise gestiftet“, sagt Buller. Als Glücksfee soll Michael Gaedt fungieren. Nach dem Promi-Talk soll er den Hauptpreis ziehen. „Wir haben ein abwechslungsreiches Programm organisiert. Das wird ein cooler Abend“, freut sich Schwarz. (Mathias Kuhn)
Lärmschutz für den Abstellbahnhof Untertürkheim – Nein zur 120-Dezibel Signalhornprobe!
Beschreibung der Petition (läuft noch 6 Tage):
Hintergrund
Im Rahmen von Stuttgart 21 (PFA 1.6b) soll der stillgelegte Güterbahnhof in Untertürkheim zu einem großen Abstellbahnhof umgebaut werden. Die Deutsche Bahn möchte dort Personenzüge abstellen, reinigen und warten.
Leider wurde bisher der Lärmschutz vernachlässigt. Besonders nachts muss mit Lärmbelästigung in vielen Teilen von Untertürkheim gerechnet werden. Wir müssen jetzt gemeinsam handeln, damit wir in Zukunft ruhig schlafen können.
Forderungen
Überarbeitung des Lärmgutachtens der Deutschen Bahn und Korrektur der falschen Prämissen
Umsetzung eines allgemeinen Lärmschutzes
Aktive Lärmschutzmaßnahmen, z.B. Einplanung von Mittelwänden
Verbot der 120-Dezibel Signalhornprobe
Beispiele der falschen Prämissen im Lärmgutachten
Verlegung der Güterzugstrecke auch ohne Stuttgart 21 möglich
Nachweislich falsche Annahmen der Zugzahlen
Die 120-Dezibel Signalhornprobe ist im Lärmgutachten unberücksichtigt
Planänderungen wurden nicht im Lärmgutachten berücksichtigt
Begründung
Mit der Forderung wollen wir besseren Lärmschutz für den geplaten Abstellbahnhof erreichen. Betroffen sind große Teile von Untertürkheim, Luginsland und Rotenberg. Dort wird in vielen Bereichen der Lärmschutz-Grenzwert überschritten (Quelle: Lärmgutachten). Die Lebens- und Schlafqualität wird reduziert, da z.B. ein Schlaf bei geöffnetem Fenster nicht mehr möglich ist. Außerdem werden die Grundstückswerte durch die Lärmbelastung reduziert.