Archiv der Kategorie: Stuttgart

KONTEXT: Stuttgarter Pressehaus – Auflösung einer einst stolzen Zeitung

KONTEXT: Stuttgarter Pressehaus –  Auflösung einer einst stolzen Zeitung

Von Josef-Otto Freudenreich – Datum:

Die StZN erfinden sich wieder einmal neu. Statt Politik und Wirtschaft sind Liebe und Partnerschaft angesagt. Das braucht weniger Leute, wird mehr gelesen und ist die Zukunft im Netz. Zurück bleibt eine fassungslose Redaktion, die 55 Stellen verliert und fragt, wem hier die Tassen im Schrank fehlen.
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https://www.kontextwochenzeitung.de/medien/565/aufloesung-einer-einst-stolzen-zeitung-7982.html

Gericht kippt 2G-Regel für Einzelhandel

Gericht kippt 2G-Regel für Einzelhandel

Die 2G-Regel im Einzelhandel in Baden-Württemberg hat ein Gericht gekippt. Das Einfrieren der Corona-Alarmstufe II war demnach rechtswidrig.

StZ red/dpa/lsw – 25.01.2022 – 15:16 Uhr

Mannheim – Ungeimpfte dürfen vorerst im Südwesten wieder mit einem aktuellen Test shoppen gehen. Der Verwaltungsgerichtshof kippte die 2G-Regel für den Einzelhandel am Dienstag. Das Einfrieren der Alarmstufe II durch die Corona-Verordnung der Landesregierung sei voraussichtlich rechtswidrig, teilte der VGH in Mannheim mit.

Die darin vorgesehene 2G-Regel werde mit sofortiger Wirkung außer Vollzug gesetzt. Damit gilt für den Einzelhandel vorläufig, dass neben Geimpften und Genesenen auch wieder Menschen mit einem aktuellen Test (3G) in Läden einkaufen dürfen.

Geklagt hatte eine Frau aus dem Ortenaukreis, die ein Geschäft für Schreibwaren betreibt. Sie monierte, dass Schreibwarenläden anders als Blumengeschäfte nicht zur Grundversorgung gerechnet werden. In letzteren gilt trotz Alarmstufe II die 3G-Regel. Das sei eine Ungleichbehandlung.
https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.baden-wuerttemberg-gericht-kippt-2g-regel-fuer-einzelhandel.abfdf1a4-5578-4caf-bc94-c0f298a88d4e.html

Aktuelle Änderungen der Corona-Verordnungen zum 26.01.2022

Aktuelle Änderungen der Corona-Verordnungen zum 26.01.2022

 Pressemeldung

Die Corona-Verordnungen des Landes passen wir immer wieder an die aktuelle Infektionslage an. Hier finden Sie einen Überblick der aktuellen Änderungen. Am Ende der Seite finden Sie eine ausführliche Übersicht über die jeweiligen Änderungen. Fragen und Antworten zu den verschiedenen Corona-Verordnungen und anderen Themen rund um Corona haben wir hier für Sie zusammengestellt

Änderungen zum 26. Januar 2022

Corona-Verordnung Absonderung

Land passt Absonderungs-Regeln an

Kein Lohnausfall bei Quarantäne ohne Boosterimpfung?

Kein Lohnausfall bei Quarantäne ohne Boosterimpfung?

Aus einem neuen Kurz-Gutachten der Bundestags-Juristen  geht hervor: Arbeitnehmer, die nur ein- oder zweimal geimpft sind und in Quarantäne müssen, haben keinen Anspruch auf Lohnzahlung.

► Konkret heißt es: „Das Fehlen der Covid-19-Auffrischungs-impfung würde dann zum Ausschluss des Entschädigungsanspruchs (…) führen.“ Schließlich hätte man den Arbeitsausfall mit einer „öffentlich empfohlenen“ 3. Impfung verhindern können. Bislang erhalten nur Ungeimpfte im Quarantäne-Fall keinen Lohn mehr.
https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/neuer-corona-schock-millionen-droht-lohnausfall-bei-quarantaene-78879828.bild.html

Führerschein-Umtauschfrist um halbes Jahr verlängert

Wegen Corona
Führerschein-Umtauschfrist um halbes Jahr verlängert

Eigentlich läuft am Mittwoch beim Umtausch von Führerscheinen eine erste Frist ab. Kurz vorher entscheiden die Länder: Wer es bis dahin nicht schafft, muss erst einmal kein Bußgeld zahlen.

Von red/dpa
17.01.2022 – 16:12 Uhr

Berlin/München – Ältere Autofahrer sollen mehr Zeit für einen Umtausch alter Papierführerscheine bekommen. Eine erste Frist – und zwar für die Geburtsjahre 1953 bis 1958 – wäre eigentlich an diesem Mittwoch abgelaufen. Verstöße gegen die Umtauschpflicht aber sollen angesichts der aktuellen Belastungen durch die Corona-Pandemie vorerst nicht sanktioniert werden. Das beschloss die Innenministerkonferenz unter dem Vorsitz von Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU), wie Bayerns Innenministerium am Montag mitteilte.

Die aktuelle Umtauschfrist solle um ein halbes Jahr vom 19. Januar auf den 19. Juli 2022 verlängert werden, hieß es weiter. Davon betroffen sind alle Autofahrer der Geburtsjahre 1953 bis 1958 mit alten Papierführerscheinen, die bis zum 31. Dezember 1998 ausgestellt wurden – das sind also die grauen oder rosafarbenen „Lappen“ oder DDR-Führerscheine.
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https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.wegen-corona-fuehrerschein-umtauschfrist-um-halbes-jahr-verlaengert.4d34e7d2-0d26-43d1-b8c0-a3dde7218ed2.html

Stuttgart überschreitet 500er-Inzidenzschwelle

Stuttgart überschreitet 500er-Inzidenzschwelle

Presse LHS 15.01.2022 –
Ab dem 16. Januar 2022 dürfen nicht-Immunisierte ihre Wohnung nachts nur mit „triftigem Grund“ verlassen, da die Sieben-Tage-Inzidenz in Stuttgart zum zweiten Mal in Folge über dem Schwellenwert von 500 liegt.

Ab Mitternacht gelten erneut Ausgangsbeschränkungen für Menschen, die weder gegen das Corona-Virus geimpft noch genesen sind. Sie dürfen sich nachts nur noch „bei Vorliegen eines triftigen Grundes“ außerhalb ihrer Wohnung oder Unterkunft aufhalten.

Die Inzidenzen steigen aktuell auch wegen der zunehmenden Verbreitung der Omikron-Variante wieder an. Am Freitag lag die Sieben-Tage-Inzidenz in Stuttgart bei 523,2 (tags zuvor: 489,3), am Samstag bei 536,7. Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz liegt am heutigen Samstag bei 538,9.

Ausgangsbeschränkung von 21 bis 5 Uhr

Die Ausgangsbeschränkungen für Menschen, die weder geimpft noch genesen sind, greifen ab Sonntag, 16. Januar. Sie gelten zwischen 21 Uhr und 5 Uhr. Der Aufenthalt außerhalb der Wohnung oder Unterkunft ist dann nur gestattet zum Besuch von Ehepartnern oder Lebenspartnern, zur Ausübung eines Berufs oder eines Ehrenamts, etwa bei der Feuerwehr, beim Katastrophenschutz oder Rettungsdienst, zur medizinischen Versorgung, zur alleinigen Ausübung von Sport im Freien, zum Besuch von religiösen Veranstaltungen oder zur unaufschiebbaren Versorgung von Tieren.

Neue Corona-Regeln in BW nach Weihnachten

Neue Corona-Regeln in BW nach Weihnachten

Treffen mit maximal zehn Personen, eine nächtliche Schließung der Gastronomie: Die Regierung in Baden-Württemberg schärft bei den Corona-Regeln nach.
Ab dem 27. Dezember 2021 gelten demnach unter anderem strengere Kontaktbeschränkungen, neue Ausnahmeregelungen von 2G-Plus, eine Sperrstunde für die Gastronomie, sowie eine FFP2-Maskenempfehlung. Die Regeln im Überblick:

Sperrstunde in gastronomischen Betrieben

Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hatte bereits mehrere Male auf das Infektionsrisiko in gastronomischen Betrieben hingewiesen. Nun soll es in der aktuell geltenden “Alarmstufe II” eine Sperrstunde von 22:30 Uhr bis 5 Uhr geben. In der Nacht von Silvester auf Neujahr soll die Sperrstunde laut Mitteilung erst ab 1 Uhr beginnen. Für private Zusammenkünfte in gastronomischen Betrieben würden die Regelungen der privaten Kontaktbeschränkungen, so das Staatsministerium.

Neue Ausnahmeregeln bei 2G-Plus

Geimpfte und Genesene sind in Baden-Württemberg unter bestimmten Bedingungen von der Testpflicht bei der 2G-Plus-Regelung ausgenommen. Auch hier gelten dann strengere Regelungen. Künftig sind Geimpfte von einem zusätzlichen Test nur noch ausgenommen, wenn die vollständige Impfung vor nicht mehr als drei Monaten abgeschlossen wurde.
Auch bei Genesenen darf die Infektion laut Mitteilung nicht länger als drei Monate zurückliegen.
Personen, die eine Auffrischungsimpfung erhalten haben, sind ebenso ausgenommen. Auch Gruppen, für die es bislang keine Booster-Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) gibt, etwa geimpfte Jugendliche unter 18 Jahre, sind von der Pflicht ausgenommen.

https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/neue-corona-regelungen-nach-weihnachten/

Brand des Alten Schlosses in Stuttgart am 21.+22.12.1931

Brand des Alten Schlosses in Stuttgart vor 90 Jahren

Stadtarchiv_Stuttgart_9450_A-337o_002

Der Brand des Alten Schlosses am 21. und 22. Dezember 1931 ist der größte und folgenschwerste Brand seit Bestehen der Stuttgarter Feuerwehr. Außer der gesamten Berufsfeuerwehr, beiden Reservefeuerwehren und sämtlicher Freiwilligen Feuerwehren der Vororte kommen auch die Weckerlinienlöschzüge der benachbarten Städte Feuerbach, Ludwigsburg und Esslingen zum Einsatz.
Am 21. Dezember 1931 um 17.30 Uhr wird die Untertürkheimer Wehr zur Ablösung der schon seit dem Vormittag eingesetzten Stuttgarter Mannschaften alarmiert. Es rücken 75 Mann und 3 Pferdehalter aus.
Am 22. Dezember gegen 11 Uhr stürzt der obere Teil der Giebelwand zwischen Südostturm und Schlosskirche ein und begräbt die Untertürkheimer Maschinenleiter und die Esslinger Drehleiter unter sich.


Einsturzstelle beim Schlossbrand am 22. Dezember 1931.

Rechts die zerstörte Untertürkheimer Leiter – Stadtarchiv Stuttgart 9450 A 337r/2

Dabei werden zwei Zuffenhausener Feuerwehrleute und ein Feuermann der Feuerwache III tödlich verletzt.
Nach 42 Stunden ist der Brand unter Kontrolle.
Er wird mit 5 A-Rohren und 29 B-Rohren gelöscht. Insgesamt dauert der Einsatz 10 Tage. Er fordert 3 Tote, 33 Schwerverletzte und Rauchvergiftete sowie den Totalverlust der beiden genannten Leitern.
Quelle: http://www.feuerwehr-helm-museum.de/festschrift.htm

Stuttgart unterschreitet 500er‐Inzidenzschwelle ab Sonntag

Corona‐Pandemie

Stuttgart unterschreitet 500er‐Inzidenzschwelle

Die 7-Tage‐Inzidenz in Stuttgart liegt am Samstag, 18. Dezember 2021, den fünften Tag in Folge unter 500. Damit treten die in § 17a Abs. 2 CoronaVO geregelten Einschränkungen für Menschen, die weder gegen das Corona‐Virus geimpft noch genesen sind, am 19. Dezember ab 0 Uhr außer Kraft.

Somit gilt am Samstag die Ausgangssperre noch bis Mitternacht und ist ab dem Zeitpunkt nicht mehr gültig. Nicht‐Immunisierte dürfen sich von da an wieder ohne Einschränkungen außerhalb der eigenen Wohnung aufhalten.

Der Leiter des Gesundheitsamtes Prof. Stefan Ehehalt sagte dazu: „Auch wenn die Zahlen rückläufig sind, ist dies noch kein Grund zur Erleichterung. Noch immer bewegt sich das Infektionsgeschehen auf einem viel zu hohen Niveau. Daher ist es wichtig, die Lage nach wie vor ernst zu nehmen und die Maßnahmen wie Abstand‐ und Hygieneregeln, Maske tragen, Lüften und Sozialkontakte deutlich reduzieren konsequent umzusetzen – und zwar von Geimpften wie auch von Ungeimpften.“