Archiv der Kategorie: Stuttgart

Hut ab! im Haus der Geschichte ab 20. Dezember 2019

Hut ab!

Pickelhaube, Pussyhat und andere Kopfgeschichten:
20. Dezember 2019 bis 2. August 2020 im Haus der Geschichte Baden-Württemberg, Stuttgart

>> mit zwei Helmen der Untertürkheimer Feuerwehr!<<

Nachdem Hüte vor Jahrzehnten aus dem Alltag verschwanden, provozieren Kopfbedeckungen heute wieder: Wie bedrohlich für Europa und die Demokratie ist das Kopftuch? Warum bleibt ein Kippa-Träger nicht überall in Deutschland unbehelligt? Die Ausstellung “Hut ab!” beschäftigt sich mit der Symbolik und den Geschichten von Hauben, Helmen, Hüten, Kappen, Mützen und Tüchern. Sie zeigen, wie Menschen gesehen werden wollen und sollen.

Die Pickelhaube zeugt von Macht, die Cloche von Stil, der Zylinder von Stand, der Heckerhut von Haltung, der Pussyhat von Protest. Im Alltag war der Männerhut ein Muss: Er bestimmte bis Ende der 1960er jahrzehntelang das Straßenbild in Deutschland. Die Ausstellung führt durch Zeiten, in denen Kleidung ohne Kopfbedeckung nicht vollständig war. Sie zeigt, über welche Kopfsachen heute diskutiert wird. Und sie erzählt interessante, komische und tragische Kopfgeschichten: etwa über eine Reihe von Mützen, die von den jungen Trägern niemals bei ihrer Studentenverbindung abgeholt wurden – sie fielen im Ersten Weltkrieg.

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Haus der Geschichte Baden-Württemberg

Konrad-Adenauer-Straße 16
70173 Stuttgart

16.11.2019 – Peter Grohmann: F. Schlotterbeck: Je dunkler die Nacht.

Stuttgarter Buchwochen: Friedrich Schlotterbeck: Je dunkler die Nacht. Erinnerungen 1933 bis 1945

Samstag, 16.11.2019
17:00 Uhr

Haus der Wirtschaft – Raum: Reutlingen
Willi-Bleicher-Straße 19

Bildergebnis für Friedrich Schlotterbeck: Je dunkler die Nacht.317 × 499

70174 Stuttgart Mitte
Telefon: 07 11 / 12 30
Fax: 07 11 / 1 23 25 76

Lesung und Gespräch mit Peter Grohmann.

Im Herbst 1944 wurde fast die ganze Familie Schlotterbeck aus Untertürkheim von NS-Schergen ermordet. Einzig Friedrich Schlotterbeck entkam. Seine eindrücklichen Erinnerungen an Widerstand, Gestapo-Haft und Flucht erschienen schon 1945 in der Schweiz, erlebten mehrere Auflagen und sind ab sofort wieder erhältlich. Nachkommen des Autors werden heute anwesend sein.

Eintritt frei

Der Sound von Stuttgart auf einer neuen CD

Liebe zur Stadt auf einer CD
Der Sound von Stuttgart

Ein Zeitungsartikel und seine Folgen: Weil wir beklagten, es mangele an Stuttgart-Liedern, wollte der Musiker Buddy Bosch dies mit Kollegen ändern. Seine Stuttgart-CD mit 13 Titeln liegt nun vor.

Jetzt liegt das Ergebnis vor – als CD mit dem Titel „Stuagert mei Städtle“ , deren kompletter Erlös an die Evangelische Gesellschaft Stuttgart geht, die damit Straßenkinder im Land unterstützt. Kaufen kann man die Scheibe nicht, nur gegen eine Spende von 15 Euro erwerben.

„Do will i für emmer sai!“

Unter den Mitwirkenden sind neben Buddy Bosch mit seinen Muggabatsch:
Gradraus, Honey Pie, Anette Heiter, Frl. Wommy Wonder, Gäumoggel, Die schrillen Fehlaperlen, Dem und Derra, Frank The Band, Guid o und Ela Dieringer, Markus Zipperle und Sabine Schief.

Cover der neuen CD „Stuagert – mein Städtle“. Foto: Buddy Bosch

Bei der Finanzierung der Presskosten halfen die Möhler-Stiftung, die seit 2013 Not leidende Menschen in der Region unterstützt, sowie die Firma Schwabenliebe aus Sillenbuch.

Private Geldgeber übernahmen die Gemakosten, so dass es die CD für 15 Euro als Spende gibt – bei den Auftritten der beteiligten Künstler (z.B. Sabine Schief) oder als Bestellung
per Mail an info@stuttgart-cd.de

>>https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.liebe-zur-stadt-auf-einer-cd-der-sound-von-stuttgart.1ae929ac-71d6-40e9-8519-b52ba32d6cca.html<<

Initiative BUNT statt GRAU: 3.Preis beim Wettbewerb Stadtverschönerung

Wettbewerb “Stadtverschönerung Stuttgart 2019” – Preisverleihung mit Oberbürgermeister Fritz Kuhn

Mittwoch, 23. Oktober 2019, 18:00 Uhr – Rathaus Stuttgart

Im Jahre 1905 begründete der Verschönerungsverein Stuttgart einen Blumenschmuckwettbewerb in der Stadt. In den 1930-Jahren
übernahm diesen die Stadt. In unserer Zeit haben sich mit den Patenschaften von Bürgern für öffentliche Flächen, vor allem aber mit dem Urban Gardening auf ehedem brachliegenden Flächen neue und erfolgreiche Formen des Engagements von Bürgern für ihre Stadt entwickelt.

Der Verein hat bewährte alte und gute neue Formen bürgerschaftlichen Engagements in einem neuen Wettbewerb mit Bepreisung zusammengefasst und diesen 2015 und 2017 ausgerichtet. Beim dritten Wettbewerb 2019 führte eine Initiative Gärtnern für Stuttgart den Bereich Blumenschmuck im Auftrag des Vereins eigenständig durch, und auch 2019 war die Preisverleihung im Rathaus, und Oberbürgermeister Kuhn war Schirmherr .

Die Preisträger 2019 sind:
1. Joachim Petzold  – Inselgrün (400 Euro).
2. Frau Metzger vom Gartenverein mit dem Klingenbachprojekt (300 Euro)
3. Karl-Benz-Platz / Initiative BUNT statt GRAU (250 EURO)


Foto: Blumenstock – BUNT statt GRAU
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Stadtverschönerung Stuttgart: Wettbewerb würdigt bürgerliches Engagement – www.stuttgart.de

Zum nun dritten Mal hat der Verschönerungsverein Stuttgart e.V. mit dem Wettbewerb “Stadtverschönerung Stuttgart” bürgerliches Engagement ausgezeichnet. Prämiert wurden Projekte und Beiträge in drei Kategorien. Peter Pätzold, Bürgermeister für Städtebau, Wohnen und Umwelt, überreichte einen Teil der Preise bei der Abschlussveranstaltung im Rathaus am Mittwoch, 23. Oktober.

Umweltbürgermeister Peter Pätzold bei der Abschlussver-anstaltung des Wettbewerbs ‘Stadtverschönerung Stuttgart’ im Rathaus. Foto: Ferdinando Iannone

Pätzold sagte: “Der Verschönerungsverein ist ein wichtiger Partner der Stadt. Er verkörpert bürgerliches Engagement seit über 150 Jahren und sorgt mit dafür, dass die Attraktivität Stuttgarts durch Parkanlagen, Grünflächen oder Bäume erhalten bleibt und gestärkt wird. Gleichzeitig fördern Projekte wie das gemeinsame Gärtnern das soziale Miteinander. Sie verbinden und bringen Menschen zusammen. Und die rege Teilnahme am Wettbewerb zeigt: Das Thema mehr Grün in der Stadt ist fest verwurzelt und wächst von Jahr zu Jahr.” Durch die finanzielle Förderung der Landeshauptstadt Stuttgart und mit Unterstützung der Initiative Gärtnern für Stuttgart zeichnete der Verschönerungsverein 33 Projekte in der Kategorie “Urban Gardening” aus. Hiervon wurden 25 Projekte mit dem kommunalen Grünprogramm der Stadt Stuttgart gefördert.

Hinzu kamen 150 Wettbewerbsbeiträge in den Kategorien “Stuttgart blüht!” und “Patenschaften in der Nachbarschaft”, die mit Sonderpreisen, ersten und zweiten Preisen sowie lobenden Anerkennungen gewürdigt wurden. Die Beiträge besichtigte und bewertete eine Jury aus Vertretern des Gartenbauverbands Kreisgruppe Stuttgart, des Verbands Garten- und Landschaftsbau, der Obst- und Gartenbauvereine Stuttgarts, der Staatsschule Gartenbau Hohenheim sowie des Garten-, Friedhofs- und Forstamts.

Nach 2015 und 2017 fand der Wettbewerb dieses Jahr zum dritten Mal statt. Der nächste Wettbewerb soll in 2021 stattfinden und in Verbindung mit dem 160-jährigen Bestehen des Vereins stehen.

Informationen zum Verschönerungsverein sind zu finden unter www.vsv-stuttgart.de;
Informationen zum kommunalen Grünprogramm unter www.stuttgart.de/gruenprogramm.
Donnerstag, 24.10.2019

Leben und Wirken von Friedrich Schlotterbeck

Leben und Wirken von Friedrich Schlotterbeck

Vortragsabend im Hotel Silber

Samstag, 30.11.2019, um 19.00 Uhr im “Hotel Silber”

Friedrich Schlotterbeck – Wikipedia

Aram Hess und Elfriede Samo geben Einblicke in das Leben des Stuttgarter Widerstandskämpfers Friedrich Schlotterbeck aus Luginsland. Dabei kommt auch sein politisches Engagement nach 1945 zur Sprache.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit Die AnStifter, NaturFreunde Stuttgart, VVN/BdA Baden-Württembergund der Initiative Lern- und Gedenkort Hotel Silber e.V.

Foyer “Hotel Silber”

Eintritt frei

Hotel Silber
Dorotheenstraße 10
70173 Stuttgart

Info

Friedrich Schlotterbeck: Je dunkler die Nacht… Erinnerungen eines deutschen Arbeiters.
Schmetterling Verlag, Stuttgart 2019, 338 Seiten, kartoniert.
ISBN: 3-89657-172-9
22 Euro

Sonntag 13.10.2019 um 17 Uhr Solidaritätskundgebung vor der Hospitalkirche

Solidaritätskundgebung am Sonntag 13.10.2019 um 17 Uhr: OB Kuhn und Bürgermeister rufen zur Teilnahme auf

11.10.2019
Oberbürgermeister Fritz Kuhn, Bürgermeisterin Isabel Fezer, Bürgermeisterin Dr. Alexandra Sußmann und Bürgermeister Dr. Martin Schairer nehmen an einer Solidaritätskundgebung im Nachgang zu dem Attentat von Halle teil. Die Türkische Gemeinde und Lernort Geschichte organisieren die Versammlung am Sonntag, 13. Oktober, vor der Hospitalkirche. Beginn ist um 17 Uhr.

Der OB und die beiden Bürgermeister rufen die Stuttgarterinnen und Stuttgarter zur Teilnahme auf. OB Kuhn sagte am Freitag, 11. Oktober: “Wir erleben derzeit eine breite Solidarisierung mit unseren jüdischen Mitbürgern. Dieser Beistand ist ein Auftrag unserer Geschichte. Wichtig ist, öffentlich zu zeigen und zu bekennen: Jüdisches Leben ist Teil unserer Gesellschaft. Antisemitismus, Fremdenhass oder Menschenfeindlichkeit haben hier keinen Platz.” Und weiter: “Ein Angriff auf Menschen jüdischen Glaubens ist ein Angriff auf uns alle. Daher ist es gut, dass die Türkische Gemeinde und der Lernort Geschichte die Versammlung organisieren. Meine Bitte an die Stuttgarter: Zeigen Sie durch Ihre Anwesenheit Ihre Verbundenheit mit den jüdischen Mitbürgern und Ihr Einstehen gegen Hass in jeder Form.”

Bürgermeisterin Isabel Fezer ist Vorsitzende der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, Bürgermeister Dr. Martin Schairer Religionsbeauftragter der Stadt und Bürgermeisterin Dr. Alexandra Sußmann leitet das Referat für Soziales und gesellschaftliche Integration.

Zwei Ausbrecher könnten sich im Großraum Stuttgart aufhalten

Entwichene Männer aus dem Bezirkskrankenhaus Günzburg könnten sich im Großraum Stuttgart aufhalten

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Alexander GÜNTER Bild: (c) Polizei im Rahmen der Berichterstattung zur Verwendung freigegeben.
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Ruslan-Oleksandr TSOPA Bild: (c) Polizei im Rahmen der Berichterstattung zur Verwendung freigegeben.

 

 

 

 

 

 

 

STUTTGART. Wie bereits mehrfach berichtet wurde waren in der Nacht vom 22.09.2019 auf 23.09.2019 zwei Männer nach einer Geiselnahme aus dem Bezirkskrankenhaus in Günzburg entwichen, die in der Maßregelvollzugsklinik untergebracht waren. Aktuelle Ermittlungen der Kriminalpolizeiinspektion Neu-Ulm führten nun zu Erkenntnissen, dass sich die beiden Gesuchten in der Zwischenzeit im Großraum Stuttgart aufhalten könnten.

Seit ihrer Flucht wurden durch die Polizei umfangreichen Fahndungsmaßnahmen auch unter mehrfacher Einbeziehung des Polizeihubschraubers der Öffentlichkeit durchgeführt und ist einer Vielzahl von Hinweisen im Großraum Günzburg nachgegangen, die teilweise bis in Einzugsbereich von Neu-Ulm reichten.

Die Kriminalpolizeiinspektion Neu-Ulm, die seit der Tatnacht die Ermittlungen wegen Geiselnahme gegen die beiden Männer führt, wertet derzeit alle eingegangenen Hinweise und Spuren in diesem Zusammenhang aus und fahndet nach den Männern mit Hochdruck. Die beiden Flüchtigen werden deutschland- und europaweit gesucht. Neueste Ermittlungen führten nun auch zu Hinweisen, dass sich der oder die Täter in der Zwischenzeit im Großraum Stuttgart aufhalten könnten.

Bei den beiden Flüchtigen handelt es sich um den 28-jährigen deutsch-russischen Staatsangehörigen Alexander GÜNTER, sowie den 23-jährigen ukrainischen Staatsangehörigen Ruslan-Oleksandr TSOPA.

Alexander GÜNTER ist von normaler, sportliche Statur, trägt kurze, blonde Haare und ist 164 cm groß.

Ruslan-Oleksandr TSOPA trägt dunkle kurze Haare, einen Bart und ist 175cm groß.

Die Lichtbilder der beiden Männer entsprachen ihrem aktuellen Aussehen bei ihrer Flucht.

Herr GÜNTER ist unter anderem wegen räuberischen Diebstahls, Herr TSOPA unter anderem wegen schweren Bandendiebstahls polizeilich in Erscheinung getreten. Beide Patienten wurden wegen ihrer Suchterkrankungen in der Klinik für Forensischen Psychiatrie in Günzburg im Maßregelvollzug behandelt.

Die Bevölkerung wird gebeten, bei direktem Kontakt nicht an die Entflohenen heranzutreten, sondern sofort die Notrufnummer 110 zu wählen.

Hinweise, insbesondere zum aktuellen Aufenthaltsort der beiden Männer, werden von der Kriminalpolizeiinspektion Neu-Ulm unter der Telefonnummer 0731/8013-0 entgegengenommen.

Richard Döcker – Architekt des Neuen Bauens

TERRASSENTYP ALS PRINZIP – Richard Döcker (1894—1968) Architekt des Neuen Bauens – Ausstellung 12.10.2019 bis 22.12.2019

Richard Döcker zählt in den ausgehenden 1920er Jahren zu den prominenten deutschen Vertretern des Neuen Bauens. Wie viele seiner Kollegen geriet er im Schatten der Architekturgrößen Ludwig Mies van der Rohe und Walter Gropius in Vergessenheit. Als technischer Leiter der Weißenhofsiedlung war er für den Bau der meisten Häuser verantwortlich und steuerte er zwei eigene Entwürfe bei. 1929 veröffentlichte Döcker sein Hauptwerk „Terrassentyp“, in dem er die Gültigkeit dieses Prinzips für alle Bauaufgaben nachwies.

ERÖFFNUNG AM 11. OKTOBER 2019 UM 19 UHR –>FLYER<
AUSSTELLUNG IN DER WEISSENHOFWERKSTATT IM HAUS MIES VAN DER ROHE, AM WEISSENHOF 20,
70191 STUTTGART 

Eintritt frei >FLYER<

SA, SO UND FEIERTAGE 12—17 UHR

Führungen mit Kuratorin Inken Gaukel am So, 17. November und am So, 8. Dezember jeweils um 13 und 14 Uhr Eintritt und Teilnahme an den Führungen frei.

22 Carsharing-Stellplätze füt Autohaus Krautter, stadtmobil und Flinkster

Stadt übergibt 22 Carsharing-Stellplätze im öffentlichen Raum an das Autohaus Krautter, stadtmobil und Flinkster

01.10.2019 Verkehr/Mobilität
Als eine der ersten Städte bundesweit hat die Landeshauptstadt Stuttgart im Rahmen eines Pilotprojekts öffentliche Pkw-Stellplätze als Carsharing-Stellplätze ausgewiesen. Die erste Phase des Pilotprojekts erfolgte 2018 mit der Vergabe von zehn Stellplätzen in der Innenstadt an das Carsharing-Unternehmen stadtmobil. In der nun anstehenden zweiten Phase werden weitere 22 Stellplätze in verschiedenen Stadtbezirken vergeben.

Stadt übergibt 22 Carsharing-Stellplätze, BM PätzoldDer Bürgermeister für Städtebau, Wohnen und Umwelt, Peter Pätzold, und der Leiter der Abteilung Mobilität, Wolfgang Forderer, haben zwei der neuen Carsharing-Stellplätze in Obertürkheim an die Unternehmen Autohaus Krautter, stadtmobil und Flinkster übergeben. V.l. : Adrian Trifan, Martina Krautter, Bürgermeister Peter Pätzold, Wolfgang Forderer, Ulrich Staehle, Dr. Nicolas Leyva. Foto: Max KovalenkoDer Bürgermeister für Städtebau, Wohnen und Umwelt, Peter Pätzold, und der Leiter der Abteilung Mobilität, Wolfgang Forderer, haben am Dienstag, 1. Oktober, am Bahnhof Obertürkheim die neuen Carsharing-Stellplätze offiziell an die Carsharing-Unternehmen Autohaus Krautter, stadtmobil und Flinkster übergeben. In der Carsharing-Station in Obertürkheim sind es zwei Stellplätze. Weitere Stellplätze gibt es in den Stadtbezirken Untertürkheim (3), Wangen (1), Hedelfingen (2), Stammheim (2), Vaihingen (2), Stuttgart-Süd (4) und Stuttgart-West (6).

Umweltbürgermeister Pätzold sagte: “Sharing-Angebote leisten einen wichtigen Beitrag zum Ziel einer lebenswerten Stadt mit weniger motorisiertem Individualverkehr und besserer Luft. Wir stellen deshalb den Anbietern gerne Stellplätze im öffentlichen Raum zur Verfügung, damit Carsharing noch besser wahrgenommen und genutzt wird.”

Das “Gesetz zur Bevorrechtigung des Carsharing (Carsharing-Gesetz – CsgG)” ist am 1. September 2017 in Kraft getreten. Es eröffnet den Städten konkrete Möglichkeiten für eine verbesserte und vereinfachte Carsharing-Förderung. So ermöglicht das Carsharing-Gesetz erstmals die Bevorrechtigung dieser Mobilitätsform im öffentlichen Raum. Für Carsharing-Anbieter, die ihre Fahrzeuge an festen Stationen bereitstellen (stationsbasiertes Carsharing), können Städte jetzt reservierte, den Unternehmen zugeordnete Stellplätze im öffentlichen Straßenraum einrichten.

Wolfgang Forderer, Leiter der Abteilung Mobilität, erklärte: “In Stuttgart gibt es eine große Vielfalt an Sharing-Angeboten mit Autos, Fahrrädern, Pedelecs, Lastenrädern, Rollern und Scootern – viele davon elektrisch. Mit der Einrichtung von Stellplätzen für das stationsgebundene Carsharing weisen wir auf die Bedeutung der Sharing-Angebote für eine neue und nachhaltige Mobilität in der Stadt hin.”

Das Pilotprojekt soll bis Ende 2019 ausgewertet werden. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen dann in eine Gesamtkonzeption zur Förderung des stationären Carsharings im öffentlichen Straßenraum. Sobald das Konzept vom Gemeinderat beschlossen und in Kraft getreten ist, wird ein Interessensbekundungsverfahren für Carsharing-Stellplätze in weiteren (Außen-)Bezirken eingeleitet. Ziel der Stadtverwaltung ist es, künftig in allen Stadtbezirken in der Nähe von ÖPNV-Knotenpunkten Carsharing-Stationen einzurichten.

Stuttgart – Mehrweg-Pfandsystems für Coffee-to-go-Becher

Einführung eines Mehrweg-Pfandsystems für Coffee-to-go-Becher – Stuttgart sagt dem Einwegbechermüll den Kampf an

01.10.2019 Entsorgung
Nach einer aktuellen Studie des Umweltbundesamtes verbrauchen die Menschen in Deutschland pro Jahr etwa 2,8 Milliarden Einwegbecher für Heißgetränke. Viele davon landen auf der Straße. Um die große Zahl dieser Becher und den daraus entstehenden Müll einzudämmen, unterstützt die Landeshauptstadt die Einführung eines Pfandsystems für Mehrwegbecher.
Ein Aktionsstand zum Thema wird am 7. Oktober von 11 bis 18 Uhr und am 8. Oktober von 8 bis 18 Uhr am Kronprinzplatz die Stuttgarterinnen und Stuttgarter über den neuen Pfandbecher informieren.

Zur besseren Wahrnehmung des Pfandsystems in der Öffentlichkeit startet der Pfandbecher in Stuttgart mit einer eigenen Städte-Edition. Der Becher zeigt die Wahrzeichen der Stadt wie den Fernsehturm, die Stiftskirche oder das Mercedes-Benz- und Porsche-Museum.

Das Mehrwegsystem für Kaffeebecher ist Teil des Konzepts “Sauberes Stuttgart”. Für das Konzept hat die Stadt Stuttgart bis zum Jahr 2022 Haushaltsmittel in Höhe von insgesamt 45,4 Millionen Euro vorgesehen – rund 10 Millionen Euro pro Jahr. Schwerpunkte des Konzepts sind unter anderem umfangreichere Reinigungen, verstärkte Prävention, mehr Kontrollen und eine breit angelegte Öffentlichkeitskampagne sowie die Beteiligung am Pfandsystem für Mehrwegbecher.

Umgerechnet werden in Deutschland 320.000 Becher pro Stunde verbraucht. Diese bestehen überwiegend aus Papierfasern und sind auf der Innenseite mit Plastik beschichtet. Ein Recycling ist durch die Beschichtung fast unmöglich, was bei der Entsorgung zu einer enormen Ressourcenverschwendung führt.

10 “Barbershops” in Stuttgart kontrolliert

27.09.2019 – 15:19 – Polizeipräsidium Stuttgart

POL-S: Hauptzollamt, Handwerkskammer, Polizeipräsidium und Landeshauptstadt Stuttgart geben bekannt: Sogenannte “Barbershops” kontrolliert

Stuttgart-Stadtgebiet (ots)

Beamte des Polizeipräsidiums Stuttgart haben am Donnerstagnachmittag (26.09.2019) gemeinsam mit Beschäftigten des Zolls, der Handwerkskammer und der Gewerbebehörde zehn sogenannte “Barbershops” im Stadtgebiet kontrolliert und dabei eine Vielzahl von Verstößen, insbesondere Schwarzarbeit im zulassungspflichtigen Handwerk (Meisterpflicht), festgestellt. Die Einsatzkräfte kontrollierten zwischen 13.45 Uhr und 18.00 Uhr die Geschäfte, von denen lediglich drei bei Handwerkskammer und Gewerbebehörde offiziell als Friseurgeschäfte angemeldet sind. Die kontrollierenden Kräfte stellten zudem sieben Verstöße gegen die Gewerbeordnung durch Ausführen von Friseurtätigkeiten ohne Gewerbeanmeldung und ohne Eintrag in die Handwerksrolle und damit eine weniger bekannte Form der Schwarzarbeit als Ordnungswidrigkeit fest. Achtmal wurde gegen das Mindestlohngesetz verstoßen. Weiterhin nahmen die Kräfte fünf Strafanzeigen wegen des Verdachts des Vorenthaltens oder Veruntreuens von Arbeitsentgelt und eine Strafanzeige wegen des Verdachts der Urkundenfälschung auf. Dreimal wurde in den Betrieben gegen Vorschriften des Sozialgesetzbuchs verstoßen. In acht Geschäften führten die Beschäftigten entgegen den Vorschriften keine Kassenaufzeichnungen. In einem Geschäft wurde bei der Kontrolle die bereits vorher erlassene Betriebsuntersagung offiziell ausgehändigt, in weiteren vier Fällen hat die Gewerbebehörde die unerlaubte Friseurtätigkeit vorläufig untersagt.