Stuttgart-Wangen (ots) – Unbekannte haben am Sonntag (10.09.2023) einen Roller gestohlen, der an der Ulmer Straße geparkt war. Der 48 Jahre alte Besitzer stellte seinen schwarzen Roller der Marke Generic gegen 03.00 Uhr an der Ulmer Straße, Höhe der Hausnummer 265 ab. Als er gegen 14.30 Uhr wieder zurückkam, war der Roller mit dem Versicherungskennzeichen 519 JGGweg. Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer +4971189903500 an die Beamtinnen und Beamten des Polizeireviers 5 Ostendstraße zu wenden.
E i n l a d u n g zur Sitzung des Bezirksbeirats Stgt-Wangen Montag, 18. September 2023
18:30 Uhr – Kelter Wangen, Eberhard-Ludwig-Saal, Ulmer Str. 334
T a g e s o r d n u n g öffentlich
1. Mitgliederwechsel im Bezirksbeirat – Ausscheiden von Herrn Roland Unold als stellv. Mitglied des Bezirksbeirats Stuttgart-Wangen 5 Min.
2. Mitgliederwechsel im Bezirksbeirat – Bestellung von Herrn Petar Rasic zum stellv. Mitglied des Bezirksbeirats Stuttgart-Wangen 5 Min.
3. Fragen und Anregungen durch Einwohner*innen 5 Min.
4. Wilhelmsschule Wangen – Erweiterung mit Sanierung und Umstrukturierung im Bestand; Bericht des Hochbauamts 653/2023 30 Min.
5. Bericht über die Arbeit des Hotel Rössle durch die Ambulante Hilfe Stuttgart 20 Min.
6. Sicherstellung der Durchführung des Maibaumfestes in Wangen, Antrag der Bezirksbeiratsfraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN 15 Min.
7. Budgetmittel – Vergabe von Zuschüssen an Vereine, Initiativen und Einrichtungen im Stadtbezirk – Finanzielle Unterstützung bei der Anschaffung von Veranstaltungsmöblierung für die Wangener Kelter; Antrag der ARGE Kelterfest 10 Min.
8. Budgetmittel – Vergabe von Zuschüssen an Vereine, Initiativen und Einrichtungen im Stadtbezirk – Finanzielle Unterstützung bei der Durchführung der Putzete im Herbst; Antrag des Bezirksamts 10 Min.
9. Aktuelles aus dem Bezirksamt und Bekanntgaben 15 Min.
10. Beantwortung der Anfragen aus den vergangenen Sitzungen 10 Min.
Stuttgart-Wangen/Rohracker/Hedelfingen … Auf seiner diesjährigen Sommertour besuchte Frank Nopper am 6. September die Stadtbezirke Wangen und Hedelfingen. Von der Wilhelmsschule ging es zunächst durch Wangen hinauf zum Friedhof und von dort weiter steil bergauf zur Wangener Höhe und weiter über den Grenzwandel. Nach einer Rast beim Rennweg führte die Tour bergab vorbei an Weinbergen und Gärten zum Emma-Reichle-Heim und der Sportanlage am Dürrbach. Die Schlussetappe und mit ihr der OB-Besuch endete beim Waldheim Hedelfingen. Es gab viel zu sehen und zu besprechen – und eine faustdicke Überraschung.
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Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper Sommertour Wangen + Hedelfingen 6.9.2023
Die 23 Stuttgarter Stadtbezirke liegen Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper sehr am Herzen. Deshalb macht er sich in diesem Sommer wieder auf den Weg und besucht alle Stadtbezirke. So will der OB mit den Menschen vor Ort in Kontakt kommen und sich selbst ein Bild machen.
„Kino ganz nah – 1. Stuttgarter Filmfest der Generationen“ eröffnet mit „Dancing Queen“
Mit dem „1. Stuttgarter Filmfest der Generationen“ stellt sich Stuttgart auf eigene Füße. Alle sind vom 17. September bis zum 30. November eingeladen zum „Kino“ in ihrer Nachbarschaft in den Stuttgarter Quartieren. Der Eintritt ist bei allen Veranstaltungen frei. >> Broschüre <<
——————————————— UHLBACH 6. OKTOBER – 18 Uhr – Paulette – Seite 44 10. NOVEMBER – 18 Uhr – Sorry, we missed you – Seite 47 16. NOVEMBER – 18 Uhr – Ich bin dein Mensch – Seite 42
Veranstaltungsort: Begegnungsstätte Uhlbach, Passeier Straße 7,
UNTERTÜRKHEIM 19. SEPTEMBER – 19 Uhr – Ich bin dein Mensch – Seite 40 10. OKTOBER – 19 Uhr – Alles in bester Ordnung – Seite 28 13. NOVEMBER – 19 Uhr – Ein Triumph – Seite 32
Stadtteil- und Familienzentrum Mäulentreff, Mäulenstraße 5
WANGEN 29. SEPTEMBER – 18 Uhr – Ziemlich beste Freunde – Seite 50 im FIZ Familie im Zentrum, Inselstraße 3, 70327 Stuttgart-Wangen 11. OKTOBER – 15 Uhr – Dreiviertelmond – Seite 38
Wangener Begegnungsstätte, Ulmer Straße 347, 25. OKTOBER – 15 Uhr – Was man von hier aus sehen kann – Seite 48
Generationenzentrum Kornhasen, Jägerhalde 7 27. NOVEMBER – 15.30 Uhr – Ein Triumph – Seite 32
Kinder- und Jugendhaus B10 Wangen, Eybacher Straße 19
Erfolgreiche Wiedergeburt
WangenerInnen feiern ihre Kirbe
Auf diesen Auftritt hatten die Wangenerinnen und Wangener lange gewartet: Viele Mitglieder der unterschiedlichen Jahrgänge hatten sich am Sonntagmittag bereits unter den Zelten vor der Kelter getroffen. Frühschoppen mit Kölsch, Wein, Saft, Weißwürsten, Gegrilltem und anderen Leckerbissen. An den Tischen wurden viele gemeinsame Erinnerungen ausgetauscht. Nach drei Jahren Pause feiert eine mehr als ein Jahrhundert alte Wangener Festtradition Wiedergeburt: die Kirbe.
Kurz nach 14 Uhr schlugen deswegen die Herzen vieler Festgäste höher. Bekannte Töne verkündeten den Höhepunkt des Wochenendes. Der Umzug des Riesentraubens nahte vom Alten Rathaus her zum Platz vor der Kelter. Der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Wangen führte die Karawane an. Hinter den Musizierenden schritten die Kirbemädle und –buben über die Ulmer Straße – traditionell mit schwarzer Hose beziehungsweise Rock, weißem Hemd/Bluse und grün-weißen Wangener Schärpen quer über den Oberkörpern.
Die vorderen Kirbebuben trugen die größte Last: den Riesentrauben – ein von zwei Müttern gebundenes Kunstwerk aus grünen und blauen Tafeltrauben und mehr als 50 Kilogramm schwer. Die kniffligste Aufgabe stand den beiden kräftigen Traubenträgern noch bevor: Sie mussten mit dem Ungetüm auf den Schultern – möglichst synchron eine Leiter emporsteigen und das Kirbesymbol an einem Haken befestigen. „Jetzt seid Ihr an der Reihe. Bringt den Trauben in die Höhe“, spornte Marcel Pfost, der Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Wangen, die 20-Jährigen an. Sicher stemmten diese das Traubenkunstwerk in die Höhe. Applaus, „Kirbe-rufe“, der Musikzug der Feuerwehr stimmte einen Walzer an.
Für die auf der Straße wartenden Kirbepaare war dies das Zeichen für ihren Einsatz. Zum Dreivierteltakt tanzten sie den Riesentrauben auf. Geschafft. „Wir haben eine sehr gelungene Kirbe erleben dürfen“, meinte ein Kirbejunge im Rückblick auf die drei Kirbetage. Die Disco am Freitag sei gut besucht gewesen und der Kirbetanz am Samstag in der Kelter hätte die Erwartungen weit übertroffen. Trotz Regen sei eine tolle Stimmung gewesen. „Wir sind froh, dass wir nach der dreijährigen Corona-Pause die Kirbetradition wiederbeleben konnten und das Fest so gut angenommen wurde“, freute sich auch Marcel Pfost. Denn nicht nur die WangenerInnen, sondern auch viele Gäste aus den Nachbarstadtbezirken schauten in Wangen vorbei und harrten am Sonntag auch aus, als gegen 16 Uhr dann doch noch ein paar Regenschauer manches Weinviertele verwässerte. Text und Fotos: Mathias Kuhn
Jungmusiker des Wangener Musikzugs nach ihrem Erfolg in Kehl 2023
Bei der diesjährigen Ausgabe des Wertungsspielens der Feuerwehrmusik in Baden-Württemberg, welches alle fünf Jahre im Rahmen des Landesfeuerwehrtages stattfindet, hat der Jugendmusikzug der Freiwilligen Feuerwehr Stuttgart Abt. Wangen einen großen Erfolg erzielt und den 1. Platz im Wettbewerb erreicht. Die aus nationalen Blasmusik-Experten bestehende Jury benotete den Vortrag der jungen Musiker am 22. Juli in der Stadthalle in Kehl/Ortenau mit einer Gesamtpunktzahl von 94 Punkten und der Goldmedaille in der Mittelstufe.
Die 38 Musikerinnen und Musiker unter der Leitung von Tobias Veit arbeiteten ein halbes Jahr lang auf diesen Wettbewerbsauftritt hin und probten intensiv an den anspruchsvollen Konzertwerken „Montanas del Fuego – Impressionen von der Insel Lanzarote“ von Markus Götz und „Voyage Into The Blue“ des japanischen Komponisten Naoya Wada. Nervöse Anspannung, aber auch Vorfreude, Wettbewerbsgeist und großer Spaß an der Musik waren schließlich beim Landeswertungsspielen in der Kehler Stadthalle zu spüren. Am Ende setzen sich die jungen Stuttgarter – wie bereits vor fünf Jahren – gegen die erfahrene Konkurrenz aus den anderen Landesteilen durch und erzielten die höchste Punktzahl aller Teilnehmergruppen. Nach 2018 in Heidelberg zählt der Jugendmusikzug der Freiwilligen Feuerwehr Stuttgart, Abt. Wangen damit erneut zu den besten Feuerwehrmusiken in Baden-Württemberg.
Das hervorragende Ergebnis ist der Lohn für eine lange Vorbereitungszeit mit vielen Proben und Konzerten. „Wir sind überglücklich, dass sich die intensive Vorbereitung der letzten Monate ausgezahlt hat und wir den Wanderpokal für den Tagessieg wieder nach Hause bringen konnten“, freut sich Veit. Eine Übernachtung im benachbarten Straßburg mit Besuch des Europaviertels und einer Bootsfahrt auf der Ill rundeten das durchweg erfolgreiche Wochenende für die Wangener Nachwuchsmusiker ab. https://www.jugendmusikzug.net/2023/08/jugendmusikzug-erneut-mit-gold-ausgezeichnet/
Bronzemedaillengewinnerin Alina Rotaru-Kottmann auf Zwischenstopp in Wangen
Max Kottmann trägt „seine“ Medaillengewinnerin auf Händen – Foto: Kottmann.
Überglücklich, zufrieden, aber auch erschöpft – so beschreiben Alina Rotaru-Kottmann und ihr Mann Max Kottmann ihre Gefühlslage. Am Sonntag war die Weitspringerin bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Budapest auf den dritten Platz gesprungen.
Bronzemedaille gewonnen.
Es war ein kurzer Moment der totalen Euphorie. Nach der Ehrenrunde im Stadion, war vor einem viertägigen Marathonlauf: Pressekonferenzen, Dopingkontrolle, Interviews, Siegestaumel und dann nach einer kurzen Nachtruhe die offizielle Medaillenzeremonie, Pressetermine, Verpflichtungen sowie die lange Heimfahrt per Auto nach Wangen. Zwischenstopp daheim, kurzer Besuch bei den KollegInnen im Stuttgarter Leistungszentrum, Koffer zuerst aus und dann wieder neu packen. Denn am Donnerstag stieg das Ehepaar in den Flieger – in den verdienten Urlaub.
„Wir haben intensive Tage erlebt“, sagt Max Kottmann. Die Vorbereitung auf den Saisonhöhepunkt begann vor mehr als zwei Wochen. „Im Trainingslager in der Slowakei“, erzählt Kottmann. Von dort war es ein Katzensprung in die WM-Stadt Budapest. Die Weitspringerinnen mussten bereits am ersten WM-Tag am Samstag mit der Qualifikation ran. Mit 6,69 Meter schaffte die gebürtige Rumänin souverän die erste Hürde. Sie qualifizierte sich fürs Finale am Sonntagnachmittag. Beinahe hautnah dabei, auf der Tribüne auf Höhe der Sprunggrube dabei waren Rotaru-Kottmanns Stuttgarter Trainer und zwei Reihen höher Max Kottmann.
Seine Frau startete gut in den Wettbewerb, steigerte kontinuierlich ihre Weite und pendelte zwischen vierten und sechsten Platz. Wenige Meter fehlten zum Triumph. Auf Rotario-Kottmanns sechsten und letzten Versuch kam es an. „Wir erlebten eine Berg- und Talfahrt der Gefühle“, sagen die Beiden. „Sensationell, dass Alina nervenstark blieb“, bewundert Kottmann die mentale Stärke beim entscheidenden Sprung. Entschlossener Anlauf, Brett getroffen und ein „weiter Flug“ in den Sand. Auf der Anzeigentafel leuchtete „6,88“ Meter auf. Jubel. Die Weite reichte für den Sprung aufs Siegertreppchen. Doch noch hatte die bislang Drittplatzierte, Ese Brume, noch ihren letzten Sprung. Anspannung. „Es waren gefühlt die längsten Minuten des Wettbewerbs“, sagt Max Kottmann. Brume konnte sich nicht verbessern. „Danach war alles nur noch Euphorie“, sagt die Rotaru-Kottmann.
Arm in Arm mit den beiden anderen Medaillengewinnerinnen hüpfte die Wangenerin über die Tartanbahn, herzte ihren Trainer und ihren Mann. „Ich warf ihr die rumänische Flagge zu“, sagt Max Kottmann. Erst Stunden später sah er seine Frau wieder. Die 400 Meter lange Ehrenrunde rund ums Stadion gab’s als Zugabe. „Ein Kindheitstraum ging in Erfüllung. Die Arbeit vieler Jahre hat sich gelohnt. Nach solchen Momenten sehnt man sich als junge Sportlerin “, sagt Rotaru-Kottmann.
Glücksgefühle. Doch die Realität holt die Siegerin schnell wieder ein. Die Medaillengewinnerinnen werden zur Interviewzone geführt. Internationale TV-Sender wollen Statements, es folgen nationale Presseleute. „Die rumänischen Journalisten feierten Alina“, so Kottmann. Danach Dopingkontrolle und Pressekonferenzen. Kurze Nachtruhe. Am Montag folgten weitere Termine und die offizielle Vergabe der Medaillen. „Eine stimmungsvolle Zeremonie auf einem Platz vor dem Stadion“, sagt die Geehrte. Der Erfolg und die Verpflichtungen hatten ihren Zeitplan durcheinandergebracht. „Wir hatten damit gerechnet, dass wir am Montagmorgen die Heimreise antreten“, sagt Kottmann. Sie blieben einen Tag länger. Lange Heimreise mit dem Auto. Ankunft am späten Dienstagabend. Stressfrei ist auch der Mittwoch nicht. Schließlich war am Donnerstagvormittag der Abflug von Frankfurt gebucht. Seit Wochen. Das Paar beließ es dabei. „Alina braucht jetzt Entspannung. Weitere Wettbewerbe machen keinen Sinn“, sagt Kottmann. „Die gesamte Konzentration gilt jetzt der kommenden Saison. Schließlich geht es 2024 bei den Olympischen Spielen in Paris und davor bei der EM in Rom nochmals um Medaillen“, sagen die Beiden.
Einziger Wermutstropfen für die Wangener: Feuerwehrkommandant Marcel Pfost hätte der Medaillengewinnerin und ihrem Mann gerne im Rahmen der Wangener Kirbe einen gebührenden Empfang bereitet. „Wir gönnen unserer Bronzemedaillen-Gewinnerin aber natürlich die Auszeit“, zeigt Pfost Verständnis. (Test: Mathias Kuhn)
POL-S: Radfahrer flüchtet nach Unfall – Zeugen gesucht
Stuttgart-Wangen (ots) – Ein unbekannter Radfahrer ist am Dienstag (22.08.2023) mit einem Fußgänger auf einem Supermarktparkplatz an der Ulmer Straße zusammengestoßen und unvermittelt davongefahren. Der 53-jährige Mann war gegen 14.30 Uhr zu Fuß auf dem Parkplatz unterwegs und schob seinen E-Scooter neben sich her. Anschließend soll er von hinten von einem Fahrer eines dunklen Elektrofahrrads angefahren worden sein. Der 53-Jährige stürzte zu Boden und erlitt leichte Verletzungen. Der Radfahrer fuhr anschließend weiter, ohne sich um den verletzten Mann zu kümmern. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189903500 bei den Beamtinnen und Beamten des Polizeireviers 5 Ostendstraße zu melden.
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