Freitag, 20 Januar 2023 12:47 Baden-Württemberg: Region prüft Angebotsverbesserungen für „Schusterbahn“
Die Region möchte die Linie der Regionalbahn R11 (umgangssprachlich Schusterbahn) zwischen Untertürkheim und Kornwestheim ausbauen, um das Angebot für die Fahrgäste zu verbessern. Hierfür hat der Verband Region Stuttgart eine vom Land geförderte Machbarkeitsstudie beauftragt. Der aktuelle Zwischenstand dieser Studie wurde in der Sitzung des Verkehrsausschusses des Verbands Region Stuttgart am Mittwoch vorgestellt.
Im Anschluss hat das Gremium einstimmig beschlossen, insgesamt 55.000 Euro zur Verfügung zu stellen. Damit sollen die Varianten nach Bietigheim-Bissingen und Markgröningen vertieft betrachtet werden. Für die weitere Untersuchung der Variante nach Markgröningen sind zudem weitere Abstimmungen mit dem Zweckverband Stadtbahn Ludwigsburg notwendig.
Anlässlich ihres 30-jährigen Bestehens: Samstag, 21. Januar, um 18.30 Uhr, in der Sporthalle der Lindenrealschule in Untertürkheim: Jubiläumsspiel HSG Oberer Neckar gegen den Erstligisten TVB Stuttgart.
Aus drei mach eins zum Wohle des Handball war die Überlegung der Handballabteilungen des TV Hedelfingen, VfL Wangen – mittlerweile beide unter SportKultur Stuttgart vereint – und dem TB Untertürkheim. Aus diesem Grund wurde am 1. Mai 1993 die Handball-Spiel-Gemeinschaft Oberer Neckar gegründet.
——– Der Eintritt zum Jubiläumsspiel ist frei, Parkplätze stehen unter anderem im Hof des Wirtemberg-Gymnasiums zur Verfügung.
Der „Jubiläumsspieltag“ der HSG Oberer Neckar beginnt am Samstag bereits um 11.45 Uhr mit dem B-Jugendspiel der Württembergliga zwischen dem Team Stuttgart und der HSG Böblingen/Sindelfingen. Weiter geht es mit der A-Jugend des Team Stuttgart, das in der Baden-Württemberg-Oberliga gegen JANO Filder um 13.45 Uhr um Punkte kämpft. Anpfiff des Frauen-Bezirksliga-Lokalderbys zwischen der HSG Oberer Neckar und dem TV Obertürkheim ist um 16 Uhr.
Eine atemberaubende Kurzfassung von Richard Wagners „Ring des Nibelungen“ am Freitag, 3.3.2023 – 20:00 Uhr. Trotz unzähliger Deutungsversuche bleibt Richard Wagners “Ring des Nibelungen”für viele Nicht-Wagnerianer ein undurchschaubares Ereignis. Wir meinen: ein weiterer Versuch auf den Pfaden von Loriot (“Der Ring an einem Abend”), der englischen Musik-Komödiantin Anna Russel oder Ernst von Pidde (“Der Ring im Lichte des deutschen Strafrechts”) lohnt sich immer.
Der Sopranistin Renate Brosch gelang im Wagner-Jahr 2013 eine höchst erfolgreiche weitere Kurzfassung, die sie nun völlig überarbeitet hat. Mit neuen Requisiten ausgestattet (Marlene Blumenstock) gibt es eine Neufassung – erzählt aus der Perspektive von Wotans Lieblingswalküre Brünnhilde (Renate Brosch), wobei ihre kleinen Schwester Mechthild tatkräftig assistiert – das ist die neu erfundene, fiktive 10. Walküre (Silvia Breiner, Sopran). Und wer am Schluss immer noch nichts verstanden hat – Renate Broschhat sie parat: die Erklärung des Rings in einem Satz.Es erwartet Sie eine höchst amüsanter Opernaufführung, am Klavier wallt und wogt Karl-Friedrich Schäfer sicher durch den Abend.
Das Friedrichsbau Variete ist immer ein Erlebnis! Ein nicht normaler Liederabend, mit nicht normalen Entertainern an einem stinknormalen Montag im Februar!
Lasst euch dieses Ereignis nicht entgehen. Freche aber wahre Geschichten, unverschämte und schamlose Lieder, verschämte Witze und ein unglaublich breites Repertoire von Sabine Schiefund ihren FreundInnen.
Mit dabei sind am Piano und mit Gesang- Manfred Stauss.
Und das seit Jahrzehnten unschlagbare Liedduo Brosch-Schäfer.
Renate Brosch, eine Sopranistin, die nicht nur ihr Metier beherrscht, sie textet und komponiert mit pechschwarzem Humor. Karl-Friedrich Schäfer, dessen Finger derart virtuos über den Flügel und das Akkordeon flitzen, dass dem Publikum vom Zuhören schwindlig wird.
Karten gibt`s hier: Tickethotline: 0711-22570 70.
oder online friedrichsbau.de
VORSTELLUNG:
MO, 06.02.2023, 20.00 UHR
EINLASS UND GASTRONOMIE:
AB 1 STUNDE VOR SHOW-BEGINN Bewirtung nur vor der Show und in der Pause. Keine Bewirtung während des Programmes.
Mitglieder, Freunde und Freundinnen des Kulturhausvereins
stellen Bücher vor, die für ein paar fesselnde
Lesestunden oder eine sehr kurze Nacht gesorgt haben.
Lauschen Sie und lassen Sie sich überraschen!
Freitag, 10.02.2023 20:00 Uhr
im Kulturtreff im
Julius-Lusser-Haus Strümpfelbacher Str. 38, 70327 Stuttgart
Die Untertürkheimerin Regine Haug ist an Heiligabend nach einer Krebserkrankung im Krankenhaus gestorben. Der Trauer-Gottesdienstes fand am 13. Januar 2022 in der Aussegnungshalle des Friedhofs statt. Freunde und Bekannte begleiten sie auf dem letzten Weg.
Regine Haug führte auch bei diesem Abschied Regie: Katja Ebsteins Lied „Theater, Theater..“ erklang zu Beginn der Feier. „Es hätte für die Künstlerin und Schauspielerin Regine Haug keinen besseren Einstieg geben können“, begrüßte Pfarrer Martin Hug die Trauergemeinde.
Einfühlsam ließ er Haugs Leben und Wirken nochmals Revue passieren: In Bielefeld geboren, kam sie bereits früh mit dem Theater und der Bühne in Berührung, trat als Schauspielerin auf. Auch wenn sie später als medizinisch-technische Assistentin arbeitete, blieb sie der Kunst und Kultur stets eng verbunden. Auf einer ihrer Kulturreisen hatte sie 1973 Roland Haug – „meinen Schwaben“ – in Moskau kennengelernt. Sie zog nach Untertürkheim – dem Heimatort ihres Mannes Roland. Der Journalist des Süddeutschen und später Südwestdeutschen Rundfunks (SWR) berichtete als Radio-Auslandskorrespondent aus Ägypten, Südafrika und Russland. Seine Frau Regine begleitete ihn immer. Lebensfroh, aufgeschlossen, neugierig und den Menschen zugetan wie Regine Haug war, erkundete die quirlige Korrespondentengattin die fremden Länder und Kulturen mit ihren eigenen Augen und Herzen. Beide hatten das Glück, bei epochalen Umbrüchen wie dem Ende der Apartheid in Südafrika, der Perestroika und dem Sturz Gorbatschows durch Jelzin vor Ort und quasi in der ersten Reihe erlebt und Persönlichkeiten der Zeitgeschichte kennengelernt zu haben. Wer das Glück hatte, Roland und Regine Haug zu kennen, für den waren die Abende und Gespräche mit ihnen kurzweilig, unterhaltsam und lehrreich. Beide waren – jeder auf seine Art – wandelnde Geschichtsbücher, unterhaltsam und immer den Menschen zugewandt.
Wieder zurück in Stuttgart kümmerte sich Regine Haug von 1994 an wieder um die Kultur – lokale und überregionale. Die Untertürkheimer Wohnung war ein Kunstmuseum. Im damaligen Café Schwarz organisiert sie Ausstellungen, ermöglichte lokalen Künstlerin den Schritt in die breite Öffentlichkeit, beschrieb deren Werke in der Untertürkheimer Zeitung oder als Rednerin auf Vernissagen.
Sie verfasste zwei Bücher und engagierte sich in vielfältiger Weise in der Stuttgarter Kulturszene. Mit ihrem Mann trat Regina Haug bei szenischen Lesungen auf. Wo Roland Haug auf seine wissenschaftlich-philosophische, profunde und geistreiche Art historische Zusammenhänge erläuterte, setzte sie mit ihren Anekdoten bunte Akzente. So auch bei ihrer Trauerfeier. Mit der von Reinhard Mey gesungenen Vertonung von Rilkes „Königslied“ und dem „Ave Maria“ wurden eindrucksvolle Trauerfeier-Momente gesetzt, die Pfarrer Hug mit einem Ringelnatz-Gedicht statt eines Bibelzitats äußerst sensibel und treffend zum endgültigen Abschied führte. In einem der seltenen Momente, an denen die Sonne an jenem Tag durch die Gewitterwolken blinzelte, geleitete die Trauergemeinde Regine Haugs Urne an das Grab auf dem Untertürkheimer Friedhof, wo sie neben der letzten Ruhestätte ihres geliebten Mannes beigesetzt wurde.
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Bürgerverein Untertürkheim e.V.
Kulturhausverein Untertürkheim e.V.
———————————————– http://www.wirtemberg.de/regine-haug.htm
Stadtplaner und die Baugenossenschaft Gartenstadt wollen das Quartier an der Schlotterbeck-/Sattelstraße nachverdichten. Vier Wohngebäude sollen errichtet werden. Anwohner protestieren dagegen.