Rote Flitzer-Fahrten über die Panoramastrecke am Mo 1.4.2024

Fahrten über die Panoramastrecke am Mo 1.4.2024
Pendelfahrt auf der Panoramabahn zwischen Stuttgart-Hbf und Stuttgart-Vaihingen

Das neu gegründete „Gäubahnkomitee Stuttgart“, das sich gegen die vorgesehene Kappung der Strecke im weiteren Bauablauf von Stuttgart 21 wendet, will für seine Position werben. Die Sichtweise wird aber nicht an einem Infostand vermittelt, sondern bei einer Fahrt im historischen Schienenbus, dem sogenannten Roten Flitzer, über die betroffene Strecke.

Am Ostermontag, 1. April, pendelt das Gefährt zwischen dem Hauptbahnhof und Stuttgart-Vaihingen über die sogenannte Panoramastrecke. „Dieses herausragende Teilstück der Gäubahn soll nach den Plänen der Bahn im Zuge des Baufortschritts von Stuttgart 21 aufgeben werden, eine Zäsur, die bei vielen Bahnkunden auf Widerstand stößt“, heißt es in der Einladung zu der Aktion. Insgesamt sechs Abfahrten vom Hauptbahnhof sind geplant, die erste Tour startet um 9.48 Uhr, die letzte um 16.30 Uhr.

Tickets können online auf dieser Webseite oder in den „Miniaturwelten Stuttgart”, Arnulf-Klett-Platz 1-3 gekauft werden. Etwaige Resttickets zu je 12 € gibt es im Zug zu kaufen.

https://www.fahrkartendrucker.de/index.php/de_de/newOrder/ticket/4164

Stuttgarter Ecken – auch für Wangen?

Stuttgarter Ecken

Augenblicklich werden stadtweit die „Stuttgarter Ecken“ thematisiert. Das sind Fahrradabstellbügel, Poller und Sperrflächen, die an gefährlichen und unübersichtlichen Straßenkreuzungen und -einmündungen zur Erhöhung der Fußgängersicherheit das kreative aber illegale Parken mancher Autofahrer verhindern sollen. Im Stuttgarter Westen sind sechs solcher „Stuttgarter Ecken“ bereits installiert. Aus den anderen Stadtbezirken ist deutliches Interesse zu vernehmen aber auch die Bedenkenträger melden sich zu Wort.

Ein zugeparktes Eck in höchster Vollendung war am Mittwoch in Wangen an der Einmündung der Buchauer- in die Ulmer Straße nicht zu übersehen. Nach dem Motto: „Gåsch auf d‘ Gass, siehscht was…“ wurde der Zustand mit der Kamera festgehalten. Egal von welcher Seite aus man die Situation auch betrachtet, sie ist, zurückhaltend ausgedrückt, einfach so nicht gut.
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Es grüßt aus Wangen wo es immer was zu sehen gibt

Text unf Foto: Norbert Klotz

Busfahrt: Orte der Zwangsarbeit in Stuttgart-Wangen, -Untertürkheim und Fellbach

Sa 20.04.2024, 14.30 Uhr
Orte der Zwangsarbeit in Stuttgart-Wangen, -Untertürkheim und -Fellbach
Mit Zwangsarbeiter*innen aus den besetzten europäischen Ländern wurde im Zweiten Weltkrieg die Kriegswirtschaft aufrechterhalten. Zehntausende schufteten in den Kriegsjahren für Stuttgarter Betriebe. Die Gestapo setzte zusammen mit den Betrieben die Arbeitsdisziplin und die rassenideologisch motivierte Absonderung von der einheimischen Bevölkerung durch.

Stuttgart war im Krieg übersät mit Zwangsarbeitslagern. Viele dieser Lager befanden sich rund um das Daimler-Werk in Untertürkheim, Wangen und Fellbach. Einige Orte, an denen sich Lager befanden, steuern wir an. Wir erfahren dabei einiges über die Zusammenarbeit von Gestapo und Firmenleitung bei der Überwachung der Zwangsarbeiter*innen im Werk. Wir besuchen Außenansicht des Gebäudes in der Stuttgarter Dorotheenstraße aus Richtung des Charlottenplatzes.auch das Mahnmal, das in der Nähe des Mercedes-Benz Museums an die Zwangsarbeit bei Daimler erinnert und dessen Geschichte symptomatisch für den Umgang mit diesem Thema ist.

Die Busfahrt wird begleitet durch Harald Stingele von der AG Zwangsarbeit der Initiative Lern- und Gedenkort Hotel Silber.

Ablauf: 14.30 Uhr Treffpunkt im Foyer des „Hotel Silber“, anschließend Busfahrt nach Untertürkheim, Wangen und Fellbach, ca. 18:00 Uhr Ankunft in Stuttgart-Mitte

Kosten: 10 €, Schüler*innen/Auszubildende/Studierende 5 €

Veranstalter*innen: Haus der Geschichte Baden-Württemberg, Initiative Lern- und Gedenkort Hotel Silber e. V., Stadtjugendring Stuttgart e. V.

Die Zahl der Teilnehmenden ist begrenzt. Wir bitten um Anmeldung unter anmeldung@hotel-silber.de.

Busfahrt
„Hotel Silber“, 10 € Erwachsene, 5 € ermäßigt, Anmeldung unter >>anmeldung@hotel-silber.de<<
www.hotel-silber.de

AWO-Widdersteinstraße – Programm 4/2024

AWO-Widdersteinstraße – Programm 4/2024

Begegnungs- und Servicezentrum Widderstein – Untertürkheim
Untertürkheim Widdersteinstraße – Programm  4/2024

Begegnungs- und Servicezentrum Widderstein – Untertürkheim

Leitung: Corina Küßner
Widdersteinstr. 22, 70327 Stuttgart, Tel. 0711-332058

Naturdenkmal am Hedelfinger Platz klammheimlich „verschwunden“

Stummer Frühling in Hedelfingen: Uralte Kastanie klammheimlich verschwunden:

BUND Kreisverband Stuttgart kritisiert die SWSG scharf wegen der Beseitigung eines gesetzlich geschützten Naturdenkmals am Hedelfinger Platz

Fotos: Dr. Wolf-Dietrich Paul
Wer im Zentrum von Hedelfingen in den letzten Wochen unterwegs war traut seinen Augen nicht mehr: von der riesigen zentralen Roßkastanie in der Baumgruppe am Hedelfinger Platz ist nur noch ein großer Baumstumpf übriggeblieben. Wie uns erst jetzt bekannt wurde, verschwand der uralte und ortsbildprägende Baum ohne viel Aufhebens am 14./15. Februar. Hinter der Fällaktion dürfte dieSWSG stecken, der das Gelände gehört.
… weiterlesen …
>>PM Klammheimlich verschwunden ND am Hedelfinger Platz final<<


Fotos: Dr. Wolf-Dietrich Paul

Wahlhelfer für den 9. Juni 2024 gesucht – 99 Euro Tagessatz

www.stuttgart.de – Wahlen
Wahlhelfer für den 9. Juni 2024 gesucht

Die Stadt Stuttgart sucht für die kommende Europa‐, Regional‐ und Gemeinderatswahl am 9. Juni 2024 noch Wahlhelferinnen und Wahlhelfer für die Wahllokale in fast allen Stadtbezirken. Auch für die Briefwahlauszählung sucht die Stadt in vielen Stadtbezirken noch Freiwillige.

Wer Interesse daran hat, sich aktiv an den Wahlen am 9. Juni zu beteiligen, kann jetzt die Gelegenheit nutzen, ein Stück Demokratie „live“ zu erleben.

Voraussetzungen

Wer Wahlhelferin beziehungsweise Wahlhelfer werden möchte, muss für die Wahlen am 9. Juni 2024 wahlberechtigt sein, das heißt mindestens 16 Jahre alt sein und die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen. Wahlrechtliche Vorkenntnisse sind nicht notwendig. Alle Helferinnen und Helfer erhalten die notwendigen Informationen in Form eines Merkblatts.

Aufwand und Entschädigung

Im Wahllokal wird am Wahlsonntag ab 7.30 Uhr in zwei Schichten gearbeitet. Ab 18 Uhr bis etwa 22.30 Uhr zählen dann alle Mitglieder des Wahlvorstands gemeinsam die Ergebnisse aus. Der Einsatz für die Briefwahlauszählung beginnt am Wahlsonntag um 13 Uhr und endet etwa um 22.30 Uhr. Die Entschädigung für den ehrenamtlichen Einsatz am Wahlsonntag wurde jüngst erhöht: Wahlhelfer erhalten nun in der Regel einen Tagessatz von 99 Euro.

Kontakt

Wer sich für den Wahlhelfereinsatz melden oder mehr erfahren möchte, kann mit dem Statistischen Amt oder den Bezirksämtern des äußeren Stadtgebiets Kontakt aufnehmen.

Wahllokale in den Stadtbezirken des äußeren Stadtgebiets

Orgel-Wandelkonzert am Pfingstsonntag, 19. Mai 2024

Evangelische Gesamtkirchengemeinde Untertürkheim
Orgel-Wandelkonzert am Pfingstsonntag, 19. Mai 2024

Wandelkonzert am PfingstsonntagTraditionell findet am Pfingstsonntag das ökumenische
Orgel – Wandelkonzert statt.
Auch in diesem Jahr wird wieder zum musikalischen
Spaziergang eingeladen.

Um 16 Uhr beginnt das erste Kurzkonzert in der
Gartenstadtkirche Luginsland an der Rensch-Orgel:
Irene und Reinald Ziegler spielen 4-händige Orgelwerke.

Um 17 Uhr geht es weiter in der katholischen Kirche St.
Johannes: an der historischen Schefold-Orgel spielt Michal
Lasab.

Das Abschlusskonzert ist um 18 Uhr in der Stadtkirche
Untertürkheim mit Hyelin Lee an der Vleugels-Orgel.

Nachtschicht: „Wir haben nur den einen Planeten“

„Wir haben nur den einen Planeten“
Tiefsee- und Polarforscherin Antje Boetius nahm NachtschichtbesucherInnen mit auf eine Reise ins doch nicht so „Ewige Eis“

Das Foto eines Eisbären mitten im scheinbar unendlichen Weiß, kalbende Gletscherriesen, das Forschungsschiff Polarstein eingeschlossen im Treibeis, Sequenzen eines Tauchgangs in der Antarktis – die mehrfach preisgekrönte Meeresforscherin Antje Boetius nahm die BesucherInnen des Nachtschicht-Gottesdienstes mit auf eine faszinierende Expedition zu den Polen und ins dunkle Paradies der Tiefsee. 90 Minuten ein Wechselbad der Gefühle: Frösteln beim Anblick der brütenden Pinguine, Schaudern beim beklemmenden Tauchgang der Wissenschaftlerin unterhalb einer dicken Eisschicht, herzerwärmende Videos übers Eis tapsenden Eisbär-Jungen, Staunen über bislang nie gesehene, „drollige“ Tiefseelebewesen, gefolgt von romantischen Gefühlen beim Anblick der Forschungsstation im Schein des Polarlichts und dann die wachrüttelnden Berichte der Wissenschaftlerin, wie der menschgemachte Klimawandel dieses Paradies gefährdet.

Die diesjährige Nachtschicht-Staffel befasst sich mit dem Thema „Wasser“. Passend dazu hatten Pfarrer Ralf Vogel und sein Team am UNO-Tag des Wassers die „Advokatin der Meere“ in die bis auf den letzten Platz gefüllte Andreaskirche Obertürkheim gelockt. Mit unter die Haut gehenden Erzählungen vermittelte die Leiterin des Alfred-Wegener-Instituts die Schönheit und Verletzlichkeit der Ozeane. Die Romane von Jules Vernes haben in Boetius schon früh das Interesse für den Ozean geweckt. Dank der technischen Mittel hat sie heute die Möglichkeit, das zu entdecken, was Vernes nur ahnte: die „unfassbare Vielfalt“ an Arten und die Schönheit an den Polen und in der Tiefsee. „Dabei zu sein, bei dem Naturspektakel, wenn Eis bricht, lässt einen Respekt und Liebe zur Natur empfinden.“ Man spüre den Zusammenhang des Netzwerkes Natur. In einem Teelöffel Meeresboden leben beispielsweise eine Milliarde Einzellern, die alle dafür sorgen, dass die Erde funktioniert. Aber Boetius und ihre KollegInnen erkennen auch, was die Erwärmung der Erde und das Schwinden des Eises für Konsequenzen für alles Leben hat. Über Hunderte von Millionen Jahren habe sich die Vielfalt des Lebens entwickelt. Über lange Zeiträume habe ein fantastisches Gleichgewicht bestanden. „Wir sind es nun, die an der selbstregulatorischen Schraube der Erde drehen, sodass wir uns in kurzer Zeit in ein geologisches Zeitalter geschleudert haben, das längst vergangen ist. Wir müssen verstehen, dass was wir heute tun, die Menschen in hundert Jahren spüren. Wir müssen jetzt reagieren, damit Teile der Erde nicht unbewohnbar werden.“ Die Folgen seien bereits in der Polarregion nachweisbar. Die Eiskappen schmelzen. In den vergangenen fünf Jahren habe die Erde genauso große Eismassen verloren, wie in den 30 Jahren zuvor. Gleichzeitig werde der Ozean wärmer und der Meeresspiegel steige an.Doch was macht der Forscherin Hoffnung?, fragte Vogel. „Wissen“, sagt sie. „Ich als Wissenschaftlerin verstehe, was schief läuft und die Wissenschaft kennt Lösungen. Wir brauchen Regeln, dass wir uns besser mit der Natur vertragen. Wir müssen den Rahmen ändern, dass alles was Schäden anrichtet, teuer oder strafbar wird und alles, was die Natur als Kreislauf ansieht, müsste günstiger und einfacher zugänglich sein.“ Zu diesem Weg gebe es keine Alternative. „Denn wir haben nur diesen einen Planeten“, sagte Boetius.

Musikalisch begleitetet das Duo Contradanza, Ruth Sabadino am Saxofon und Claudia Großekathehöfer am Klavier und an der Orgel, den Gottesdienst virtuos mit einer Mischung aus Tango und Klezmer.
(Fotos: © Martin Eisele-Remppis, Stuttgart; Text: Mathias Kuhn)

Der Kulturhausverein feiert 40. Geburtstag am Sa 22.6.2024

Der Kulturhausverein feiert 40. Geburtstag am Sa 22.6.2024

1988 öffnete der Kulturtreff Untertürkheim in der Strümpfelbacher Straße 38 seine Pforten. In dieser Einrichtung sind wir zusammen mit dem Bayernverein Untertürkheim und der AWO Stuttgart einer der drei Hauptnutzer. Dort findet der größte Teil unserer Veranstaltungen (rund 15 – 20 pro Jahr) statt.

Diese reichen von Theater und Kabarett über Musikveran-staltungen unterschiedlicher Genre bis zu Informations- und Diskussionsveranstaltungen, wobei mittlerweile häufig bei
diesen Veranstaltungen Künstler aus Untertürkheim und Umgebung auftreten. Weiterhin werden die Räumlichkeiten im Kulturtreff an externe Vereine, Gruppen und Initiativen aus dem Stadtbezirk vergeben. Hiervon machen diese mittlerweile reichlich Gebrauch, was zur Folge hat, dass die Räumlichkeiten sowohl unter der Woche als auch am Wochenende stark frequentiert sind.
Aktuell hat der Verein 63 Mitglieder und der Trend zeigt auch hier steil nach oben. Insgesamt gesehen ist unser Verein nach 40 Jahren lebendig und agil wie eh und je und bereit, neue Herausforderungen anzunehmen und zu bewältigen.

Aus Anlass des 40-jährigen Jubiläums veranstaltet der Kulturhausverein Untertürkheim am
Samstag, 22.6.2024 eine Kulturtour durch Untertürkheim.

>> Jubiläums-Flyer 40Jahre <<

Beginn ist um 17 Uhr im Kulturtreff in der Strümpfelbacher Straße 38. Dort und anschließend an den Stationen Stadtteil-bibliothek Untertürkheim  und vor dem Bezirksrathaus Untertürkheim gibt es verschiedene künstlerische Auftritte sowie Grußworte von
Frau Dagmar Wenzel, Bezirksvorsteherin in Untertürkheim. An den verschiedenen Stationen werden u.a. Sabine Schief, Liedduo Brosch/Schäfer, Patrick Bebelaar und Sebastian Schuster, Bric a Brac, Improtheater Stuttgart, Heaven Can Wait, Tom Ahlers und Götz Schneyder auftreten.

  • 17:00 Uhr Kulturtreff Untertürkheim, Strümpfelbacher Straße 38
  • 18:00 Uhr Stadtteilbibliothek Untertürkheim, Strümpfelbacher Str. 45
  • 18:45 Uhr  Treppe vor Bezirksrathaus, Großglocknerstraße 24/26
  • 19:30 Uhr Kulturtreff Untertürkheim, Strümpfelbacher Straße 38

Alle Untertürkheimer Bürger/innen sind hierzu herzlich eingeladen.
Verfasser: R.D.

>> Jubiläums-Flyer 40Jahre <<

www.kulturhausverein.de

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