11.9.2022 – ABZ-Süd: Gitarrenkonzert mit Borbála Seres

Termin: 11.09.2022 | Zeit: 18:00 | Ort: ABZ Süd, Bruckwiesenweg 10

Stuttgart: Gitarrenkonzert mit Borbála Seres am 11.9.2022 um 18 Uhr im Arbeiterbildungszentrum Süd, Stuttgart-Untertürkheim, Bruckwiesenweg 10, Eintritt 10 Euro / 7 Euro

Borbála Seres stammt aus Ungarn. Sie hat in Wien klassische Gitarre studiert. Seither verzaubert sie mit ihrem Spiel ihr Publikum und hat viele Preise bei internationalen Wettbewerben gewonnen.

Aug./Sep.-Programm 2022 der Wangener Begegnungsstätte

Aug./Sep.-Programm 2022 der Wangener BegegnungsstätteDas Programm 8+9/2022 ist erschienen.
Zum Lesen einfach Großklicken ? oder unter wangen-evangelisch.de/einrichtungen/begegnungsstaette/monatsprogramm/ herunterladen
————

Wangener Begegnungsstätte
Jacqueline Traub, Einrichtungsleitung
Ulmer Str. 347
70327 Stuttgart
Tel.: 0711 42 61 33
E-Mail: begegnungsstaette@wangen-evangelisch.de
www.wangen-evangelisch.de

Oldtimer-Treffen in Beuren: Am Wochenende tuckern die Motoren

Termin: 20.08.2022 bis 22.08.2022 | Ort: Freilichtmuseum Beuren

Oldtimer-Treffen in Beuren: Am Wochenende tuckern die Motoren

Schau Im Freilichtmuseum in Beuren sind Oldtimer-Traktoren, historische Autos und UT-Motorräder zu bestaunen.

Der Teckbote 16.08.2022

Beim Oldtimertreffen im Freilichtmuseum Beuren sind Raritäten wie dieser Lanz Mops von 1923 zu sehen. Foto: pr

Beuren. Am Samstag und Sonntag, 20. und 21. August, findet im Freilichtmuseum in Beuren jeweils zwischen 9 und 18 Uhr ein Oldtimertreffen statt. Im Museumsdorf geben sich dann Schlepper, Traktoren, Motorräder, Autos und andere Oldtimertypen bis Baujahr 1969 ein Stelldichein.

Zu sehen sind mehrere Sonderschauen. Eine zeigt Hanomag-Traktoren. Die Hannoversche Maschinenbau AG (Hanomag), 1871 gegründet, produzierte ab 1924 Ackerschlepper, die auch auf den Feldern im Südwesten im Einsatz waren.

Eine weitere Sonderschau zeigt über 80 UT-Motorräder, Untertürkheimer Zweiräder, die ab 1922 unter dem Markennamen „UT“ (UnterTürkheim) international bekannt wurden. Die UT-Motorrad-Freunde feiern zugleich „100 Jahre UT“ beim Oldtimertreffen. …weiterlesen…
https://www.teckbote.de/nachrichten/lokalnachrichten-lenninger-tal_artikel,-oldtimer-treffen-in-beuren-am-wochenende-tuckern-die-motoren-_arid,303017.html

>> Oldtimertreffen im Freilichtmuseum Beuren <<

VIDEO – Diese Motorräder wird es nie mehr geben: UT Motorrad 1922 – 2022 – Möhringen <<

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage
 www.ut-motorrad-freunde.de
——————————————-
www.wirtemberg.de/motorrad.htm

Videos zur Ausstellung “Firmen.Geschichten.Stuttgart“

Video zur Ausstellung: “Firmen.Geschichten.Stuttgart.
Beispiele aus den Stadtbezirken.“ im StadtPalais Stuttgart 2020/2021 von der Arbeitsgemeinschaft Stadtgeschichte Stuttgart e.V.

Sprung zu den einzelnen Firmen – zum direkt anschauen:
02:06 – Aldinger – Obertürkheim Video
04:09
– Assmann & Stockder – Münster
06:47
– Del Monte – Weilimdorf
08:53
– Eszet – Untertürkheim
11:16
– GKW – Bad Cannstatt
13:24
– Kreidler – Zuffenhausen
14:46
– Kübler – Stuttgart-Ost
16:37
– Kühner – Degerloch
18:32
– Kurtz – Stuttgart-Mitte
20:37
– Lindauer – Bad Cannstatt
23:07
– Roser – Feuerbach
25:21
– Schiedmayer – Stuttgart-Mitte
27:58
– SEL Alcatel – Zuffenhausen
30:32
– Zeiss Ikon – Stuttgart-Süd
————————————————-

32:50
– Ausstellung – Impressum

Aus der Eigenheimkolonie Luginsland bei Untertürkheim – 2.1.1914

Aus der Eigenheimkolonie Luginsland bei Untertürkheim – 2.1.1914
Aus dem »Schwäbischen Bilderblatt«, das am 2.1.1914 als Beilage des »Stuttgarter Neuen Tagblatts« erschien

Freundlich ausgebreitet am Fuß des Kappelberges, zwischen Untertürkheim und Fellbach, erhebt sich seit einigen Monaten der erste Teil der geräumigen Gartenstadt „Eigenes Heim“. Es ist die Kolonie Luginsland, die von ihrer Höhe auf den Untertürkheimer Bahnhof, das Neckartal und die Wangener, Berger und Gaisburger Gelände herabgrüßt.

Ueberraschend schnell sind die hübschen Gruppenhäuschen entstanden. Erst im Jahr 1912 wurden die Grunderwerbungen vollzogen, und im März 1913 begann der bauleitende Architekt Wilhelm Wacker, Untertürkheim, mit der Erstellung von 55 Einfamilienhäusern.
Schon vier Monate später, am 1. Juli 1913, waren alle zum Einzug fertig und wurden auch bezogen. Sehr hübsch macht es sich, daß die Häuser in Gruppen von zwei bis fünf zusammengebaut sind.
Die Häuser enthalten drei bis fünf Zimmer, Kammer, gewölbten Keller, Waschküche, Holzlege und Dachraum. Bei jedem Haus befindet sich ein Garten von 100 bis 250 Quadratmeter. Der Preis eines Hauses stellt sich auf zirka 7000 bis 10 000 Mark. Das Ganze, das noch sehr erweiterungsfähig ist – es können 383 Häuser auf dem Areal von zirka 30 Morgen errichtet werden – stellt das Werk einer Genossenschaft aus Kreisen der arbeitenden Bevölkerung dar.

Ganze Seite als PDF anschauen – 1914-Luginsland

Ulrich Gohl – Stuttgarter Alltagsleben im frühen 20. Jahrhundert
Das Beste aus dem »Schwäbischen Bilderblatt« 1907 bis 1918
128 Seiten, ca. 90 Abb., Format 17,0 x 24,0 cm Hardcover –
ISBN: 978-3-8425-2366-1 – 19,99 € – Silberburg Verlag
verlagshaus24.de/stuttgarter-alltagsleben-im-fruehen-20.-jahrhundert

Fotodokument: Alte Uhlbacher Weinpresse 1908

Fotodokument: Alte Uhlbacher Weinpresse 1908

In Uhlbach wird bereits im 14. Jahrhundert urkundlich eine Kelter erwähnt. Im laufe der Jahre wurde das Keltergebäude mehrmals erneuert.
1901 entstand der Uhlbacher Weingärtner-Verein, der sich die Verbesserung des Anbaus und des Absatzes zum Ziel gesetzt hatte. Schließlich kam es 1906 zur Gründung der Weingärtnergenossen-schaft Uhlbach.
1907 wurde das alte beengte Gemeinde-Keltergebäude mit seinen großen Baumkeltern durch einen großzügigen Neubau mit hydraulischen Pressen ersetzt; in ihm ist heute das Stuttgarter Weinbaumuseum untergebracht.
Die Genossenschaft baute 1924-27 ihr eigenes Kelter- und Kellereigebäude in der Uhlbacherstraße und einen Erweiterungsbau 1948 an der Markgräflerstraße.
Quelle: Chronik Uhlbach – Heimatgemeinde des Musikverein Uhlbach – Autor: Fritz Endemann

Das folgende Foto stammt aus dem “Schwäbischen Bilderblatt” vom 18. Oktober 1908, einer Beilage seit 1907 zum “Stuttgarter Neuen Tagblatt”.  Der Fotograf war der Obertürkheimer Kaufmann Johannes Peppler, einem ambitioniertem Fotoamateuer.
Uhlbach-Presse-1908-10-18

Folgender Text stand im “Schwäbischen Bilderblatt”: Im vorigen Jahre wurde in Uhlbach eine neue Kelter gebaut. Das alte Gebäude war niedergelegt worden, und es mußten auch die einige Jahrhundert alten, aus derbem eichenem Gebälk bestehenden Kelterpressen einer modernen Einrichtung Platz machen. Da die alten Pressen gegenwärtig zu den Seltenheiten gehören, dürfte es gewiß interessieren, sie im Bilde kennen zu lernen.

Weitere Foto-Berichte aus den Jahren 1907 bis 1918:
Ulrich Gohl – Stuttgarter Alltagsleben im frühen 20. Jahrhundert

Ulrich Gohl – Stuttgarter Alltagsleben im frühen 20. Jahrhundert
Das Beste aus dem »Schwäbischen Bilderblatt« 1907 bis 1918
128 Seiten, ca. 90 Abb., Format 17,0 x 24,0 cm Hardcover –
ISBN: 978-3-8425-2366-1
19,99 € – Silberburg Verlag
verlagshaus24.de/stuttgarter-alltagsleben-im-fruehen-20.-jahrhundert

20.7.1913 – Stuttgarter Ruder-Regatta auf dem Neckar

Bericht aus dem Stuttgarter Neuen Tagblatt vom 21. Juli 1913 mit Foto vom Schwäbischen Bilderblatt vom 1. August 1913

Stuttgarter Ruder-Regatta.

Schwäbisches Bilderblatt vom 1. August 1913 – Photozentrale Stuttgart –Von der großen deutschen Ruder- regatta der Stuttgarter Ruderge- sellschaft auf dem Neckar zwischen Unter- und Obertürkheim am 20. Juli: Blick auf die Zuschauertribünen, im Vordergrund die Juniorvierer Untertürkheim/Obertürkheim

– 21.7.1913 –
Die edle Ruderei hatte gestern auf dem Neckar einen großen Tag. Die sportfreudigen Stuttgarter freuten sich darüber und dessen, daß der mürriche Wettergott von 1913 es mit der Stuttgarter Rudergesellschaft so gut meinte. Er hielt seine Schleußa zu und sagte erst dann seine Wetter über das zeitweise sogar sonnige Bild, als der große Achter als letzter Kampf des Tages durchs Ziel gegangen war.

Das war lieb und nett, denn es wäre wirklich betrüblich gewesen, wenn die Mühe, Sorge und Arbeit der Rudergesellschaft um diese erstklassige sportliche Veranstaltung finanziell Fiasko gemacht hätte. Sie konnte sich recht guten Besuches erfreuen. Die besten Plätze waren zwar nicht ausverkauft, aber doch sehr befriediged besetzt, die anderen Zuschauerplätze auf beiden Seiten des
Neckars am Ziel an der Untertürkheimer Brücke waren dicht gefüllt. Gefüllt freilich auch die Wege auf der Höhe der Weinberge, allwo das schöne Schauspiel der Regattakämpfe, wenn auch ein wenig aus der Entfernung, so doch gratis zu besichtigen war.

Frau Herzogin Max von Schaumburg-Lippe war mit ihrem Hofstaat erschienen. Als Vertreter der Stadt Stuttgart wohnte GR. Dr. Ludwig dem Rennen bei.
U.a. bemerkten wir das Ehrenmitglied der Rudergesellschaft Professor Jäger.

Sportlich konnte das Fest nicht verderben, auch wenn des Wetters Gunst nicht über ihm gewaltet hätte.  Dazu waren die Nennungen zu bemerkenswert. Das
größte Interesse erregten die Kasteler durch den kräftigen Schlag ihrer starken Mannschaft und durch ihre Forçe im Spurt. Leider hatte sie sich im zweiten Viererdurch eine andere Besetzung, als sie in ihrer Meldung abgegeben, des Startrechts begeben und mußte ausscheiden. Es wäre andernfalls nicht ausgeschossen gewesen, daß diese Mannschaft mit drei Preisen die Regatta hätte verlassen können.

Glänzend war die Amicitia-Mannhem, die im Junior-Achter mit 10 Sekunden Vorsprung den Heilbronnr abfertigte gegen den Rheinklub Alemannia
Karlsruhe dagegen unterlag die Mannschaft, die in diesem Jahre bisher nur Siege gefeiert hat. Im Rennen war wechselnde Führung, erst nach tausend
Meter kamen die Karlsruher sicher auf.

Die Stuttgarter Rudergesellschaft selbst schnitt mit Ehren ab. Sie gewann den Ermunterungsvierer in der famosen Zeit von 5 Minuten 41¾  Sekunden, der zweitbesten von einem Vierer auf der ganzen Regatta überhaupt erzielten Zeit. Das Boot war besetzt von Paul Uloth, Hermann Veith, Hans Schwarz und K. Staudenmaier, am Steuer saß P. Staudenmaier. Die Stuttgarter nahmen ihrer Gegner, die Straßburger Rudergesellichaft scharf und legten im Endspurt einen wuchtigen Schlag und kraftige Wasser arbeit vor.

Oskar Elßmann vom Holleschen Ruderverein siegte zweimal im Einer und nimmt zwei schöne Ehrenpreise mit nach Hause. Der große, sehnige Ruderer
verfügt über einen wirksamen Zug, der ihm Viertelminuten Vorsprünge sicherte.

Der Ulmer Ruderklub Donau, von dem eine sehr gute Form gemeldet worden war, hat den Königspreis gegen die Stuttgarter Rudergesellschaft gewonnen. Die Ulmer lagen bis 1000 Meter wohl schwach in der Führung, es schien aber, als wollte sich Stuttgart behaupten. Kurz vor dem Ziel legten die Ulmer aber
einen überraschend käftigen Schlag vor, der ihnen den Vorsprung von 18 Sekunden sicherte.

Dieser und weitere Foto-Berichte aus den Jahren 1907 bis 1918:


Ulrich Gohl – Stuttgarter Alltagsleben im frühen 20. Jahrhundert

Das Beste aus dem »Schwäbischen Bilderblatt« 1907 bis 1918
128 Seiten, ca. 90 Abb., Format 17,0 x 24,0 cm Hardcover –
ISBN: 978-3-8425-2366-1
19,99 € – Silberburg Verlag
https://verlagshaus24.de/stuttgarter-alltagsleben-im-fruehen-20.-jahrhundert

Blog für Untertürkheim | Rotenberg | Uhlbach | Obertürkheim | Hedelfingen | Rohracker | Wangen