Archiv der Kategorie: Obertürkheim

Uhlbach: „linien des lebens“ von Rosemarie Hesselbacher 11. +18. + 25.6.2023

„linien des lebens“ von Rosemarie Hesselbacher
am 11. + 18. + 25 .6.2023  je 15-18 Uhr  im Uhlbacher Rathaus

Vernissage am Samstag 10.6.2023 um 18 Uhr im Rathaus Uhlbach

Rosemarie Hesselbacher wurde 1943 in Karlsruhe geboren, wuchs im Saarland auf, studierte Kunstgeschichte und Archäologie an den Universitäten Saarbrücken und Freiburg. Studienreisen führten sie durch den Westen der USA. Hier intensive Beschäftigung mit der Religion und Kultur der Navaho- und Hopi-Indianer. Studium der Malerei bei Volker Blumkowski, Christine Reinhardt und Brigitte Pfaffenberger. Seit den achtziger Jahren eigene künstlerische Tätigkeit unter anderem auch im Bereich Bühnenbild, Kostüme und Requisiten. Sie lebt in Stuttgart-Uhlbach, wo sie über viele Jahre den Vorsitz im Evangelischen Kirchengemeinderat innehatte. Sie hat fünf Kinder.

LandFrauenverein Unter-/ Obertürkheim – Programm 2023

LandFrauenverein Unter-/ Obertürkheim
Bildungsprogramm Sommer 2023

Dienstag 6. Juni 2023 6.00 Uhr
Führung im Großmarkt Stuttgart
Anschließend Frühstück bei Bäckerei Voss
Treffpunkt: 5.45 Uhr Karl-Benz-Platz
*Anmeldung bei Inge Marte
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Dienstag 18. Juli 2023 10.00 Uhr
Führung im botanischen Garten in Hohenheim
anschließend Mittagessen im Wirtshaus Garbe gegen 12.00 Uhr
Abfahrt: Alter Friedhof: 8.42 Uhr Bus Nr. 61 –
Abfahrt: OT: 9.01 Uhr – Bus Nr. 65
*Anmeldung bei Inge Marte
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Dienstag 8. August 2023  8:00 Uhr
Betriebsführung bei Fa. Kärcher in Winnenden
Personen mit eingeschränkter Mobilität können lt. Fa. Kärcher nicht teilnehmen – Festes Schuhwerk ist erforderlich!!!!
Abfahrt: Kelter UT  8.00 Uhr mit Bus Nr.60
*Anmeldung und Info bei Inge Marte
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Mittwoch 6. Sept.2023
Gruppe 1   14.00 Uhr
Gruppe 2    14.45 Uhr
Besuch der Ausstellung „Süße Schokoladenstadt Stuttgart“ im Ortsmuseum Untertürkheim/Rotenberg
Führung mit Klaus Enslin
Die LandFrauen aus Köngen und Denkendorf sind unsere Gäste
Vor bzw. nach der Führung kleiner Spaziergang zur Kapelle
Einkehr im Weingärtle gegen 15.30 Uhr
Treffpunkt: 13.30 Uhr Kelterplatz Untertürkheim
* Anmeldung bis 15. Aug. bei Anita Klopfer
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Mittwoch 4. Okt. 2023 11.00 Uhr
Historische Stadtführung in Weil der Stadt
mit anschließender Einkehr
Treffpunkt: 9.15 Uhr Karl-Benz-Platz
*Anmeldung bei Inge Marte
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Gäste sind herzlich willkommen
Unkostenbeitrag € 3 ,–
https://www.landfrauen-stuttgart.de/untertuerkheim-obertuerkheim2.cfm

Landessieger um den besten Lemberger: Weingut Schwarz und Collegium Wirtemberg

Vaihinger Löwe –
Zwei Stuttgarter sind Landessieger im Wettbewerb um den besten Lemberger

StZ 02.06.2023 – 00:00 Uhr

Zwei Stuttgarter Weinbaubetriebe haben den Landessieg beim Lemberger-Wettbewerb Vaihinger Löwe eingeheimst. Das Weingut Schwarz und das Collegium Wirtemberg landeten auf dem dritten Platz. Erster und zweiter wurden zwei österreichische Winzer.
…. weiterlesen ….
https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.vaihinger-loewe-doppelter-landessieg-im-wettbewerb-um-den-besten-lemberger.56bd11ca-2d01-41b7-98a9-e6e8dcfa4a0e.html

Obertürkheim – Motorroller kontra Pkw

Polizeipräsidium Stuttgart

POL-S: Motorroller kontra Pkw

Stuttgart-Obertürkheim (ots) – Bei einem Verkehrsunfall am Mittwochvormittag (31.05.2023) ist ein 74 Jahre alter Motorrollerfahrer schwer verletzt worden. Der 74-Jährige war gegen 10.00 Uhr mit seinem Roller von Obertürkheim aus kommend auf den Otto-Hirsch-Brücken unterwegs. Als der Mann auf Höhe der Einmündung zur Hafenbahnstraße an einer roten Ampel zum Stehen kam, fuhr ihm unvermittelt ein 27 Jahre alter Smart-Fahrer auf, der in dieselbe Richtung unterwegs war. Der Motorrollerfahrer stürzte und erlitt schwere Verletzungen. Alarmierte Rettungskräfte kümmerten sich um den Mann und brachten ihn zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus. Der Schaden beläuft sich ersten Schätzungen zufolge auf mehrere Tausend Euro.

Obertürkheim – Eröffnung der neuen Unterführung zum Schillerradweg

www.Stuttgart.de – Obertürkheim
Eröffnung der neuen Unterführung zum Schillerradweg

Die neue Unterführung unter den Bahngleisen zum Schillerradweg in Obertürkheim ist seit Freitag, 26. Mai, geöffnet. Sie befindet sich nun auf Höhe des Imwegs 55, etwa 150 Meter südlich von der ehemaligen Unterführung entfernt.

Die Projektverantwortlichen stehen vor der Unterführung. Im Vordergrund steht ein Fahrrad.Foto: Tiefbauamt
Die Projektverantwortlichen eröffneten am Freitag, 26. Mai, die neue Unterführung zum Schillerradweg in Obertürkheim: (v.l.n.r) Frank Zühlke, ADFC Stuttgart, Andreas Dörfel, DB Projekt Stuttgart‐Ulm GmbH, André Reinhardt, DB Projekt Stuttgart‐Ulm GmbH, Jürgen Mutz, Leiter Tiefbauamt Landeshauptstadt Stuttgart, Kevin Latzel, Bezirksvorsteher Obertürkheim, Pilar Sopranis, DB Projekt Stuttgart‐Ulm GmbH.

Mit der Öffnung können Radfahrende auch den entsprechenden Abschnitt bis zum Bahnhof Obertürkheim wieder befahren.

Die ehemalige Unterführung auf der Höhe des Gebäudes Augsburger Straße 570 musste aufgrund der Bauarbeiten der Deutschen Bahn weichen. Dort entsteht der Tunnel Obertürkheim, der den Bahnverkehr in Richtung Hauptbahnhof leitet.

Bis der Schillerradweg vollständig wieder genutzt werden kann, dauert es noch. Um Platz für die Bauarbeiten zu schaffen, waren mehrere Bestandsgleise auf die Trasse des Radwegs in Richtung Untertürkheim und Bad Cannstatt verlegt worden. Nach Inbetriebnahme des neuen Durchgangsbahnhofs werden diese wieder rückverlegt. So lange führt der Abschnitt des Radwegs zwischen der neuen Unterführung und dem Karl‐Benz‐Platz noch über die Augsburger Straße.

Aus Sicherheitsgründen wird der Radverkehr aus Richtung Esslingen weiterhin über die Otto‐Hirsch‐Brücken und den Imweg umgeleitet, da noch keine sichere Querung aus der neuen Unterführung Richtung Untertürkheim eingerichtet ist. Eine sogenannte Hüpfinsel soll allerdings in absehbarer Zeit eingerichtet werden.

SportKultur Stuttgart – Besuch des Museum Würth 2 in Künzelsau

SportKultur Stuttgart – Besuch des Museum Würth 2 in Künzelsau
Zwei 85-jährige Weltstars der Kunst in Künzelsau

Beeindrucke Werke von David Hockney und Georg Baselitz sind noch mit zum 16. Juli 2023 im Museum Würth 2 Künzelsau zu bewundern. Die Kunstfreunde der SportKultur Stuttgart waren dort und haben sich von der kenntnisreichen stv. Museumsleiterin Beate Elsen durch die Doppelausstellung in dem von David Chipperfield Architects entworfenen, beeindruckenden Gebäude führen lassen.

Gruppenfoto der Kunstfreundinnen und -freunden

Der 1937 im englischen Bradford/Yorkshire geborene, vielfach für sein Werk ausgezeichnete Künstler, lebt hauptsächlich in Los Angeles. Überschrieben ist die Künzelsauer Hockney-Ausstellung mit dem Titel: A Year in Normandie.
Im Lockdown-Jahr 2020 entstand auf seinem Landgut in der Normandie, ein fast monumental zu nennendes Werk. In der Hockney typischen Farbigkeit, die nie Postkartenhaft kitschig ausfällt, stellt es die Landschaftsveränderungen während der vier Jahreszeiten dar. Inspirieren zu seinem 314 Fuß bzw. 95 m langen, ca. 1 m

Ausschnitt aus David Hockneys Fries

breiten Wandbild, ließ sich Hockney vom bis heute erhaltenen Teppich von Bayeux der im 11. Jhd. entstand. Dieser 70 m lange Teppich ist bestickt mit Szenen der normannischen Eroberung Englands durch William the Conqueror im Jahre 1066 in der Schlacht bei Hastings. Hockney hat keinen neuen gestickten Teppich oder einfach ein Gemälde geschaffen. Seine Imagination eines zeitgenössischen Frieses entstand mit einem ganz modernen Medium, mit der Zeichenfunktion eines i-Pads. Die acht Sequenzen bestehen aus 220 Einzelmotiven. Diese werden mittels Tintenstrahldrucker ausgedruckt und in entsprechend geeigneten Ausstellungsräumen zur Präsentation zusammengesetzt. Im Museum Würth 2 ist das Werk auf drei Wände aufgeteilt.

Blumengesteck vor Baselitz-Grafiken

Unterschiedliche Werke des vielseitigen Malers und Bildhauers Georg Baselitz sind im Atrium des Gebäudekomplexes zu sehen. Geboren als Hans-Georg Kern 1938 im sächsischen Deutschbaselitz, sagt man ihm bis heute einen rebellischen Geist nach was sich nicht selten in sehr provokanten Werken ausdrückt. Jedenfalls ist er in der Würth‘schen Kunstsammlung, ebenso wie David Hockney, prominent vertreten. Aktuell wird eine Serie großer Linolschnitte, Wasserfarbenbilder genauso wie Miniaturen sowie beeindruckende, oft farbig bemalte, stilistisch einzigartige Bronzefiguren wie die z.B. überlebensgroße Donna Via Venezia gezeigt. Nicht fehlen dürfen Bilder die längst sein Markenzeichen geworden sind, Menschen stehen auf dem Kopf. Baselitz ist nicht in einen bestimmten Stil einzuordnen, er ist und bleibt Baselitz. Dazu passt sein Satz: „Die Realität ist das Bild, sie ist ganz sicher nicht auf dem Bild.“
In Künzelsau haben sich die SportKultur Kunstfreunde mit ganz unterschiedlichen Werken zweier ganz verschiedener Künstler auseinandergesetzt. Beide Herren genießen seit Jahren absolute Weltgeltung. Im Museum Würth wird diese Tatsache gebührend gewürdigt.
Text und Fotos: Norbert Klotz

Nachtschicht-Gottesdienst mit Mariele Millowitsch und Walter Sittler

Stunden der Liebe

Lesung und Nachtschicht-Gottesdienst mit Mariele Millowitsch und Walter Sittler in der Andreaskirche

Um Glück, Zufriedenheit und Liebe ging es in den Nachtschicht-Gottesdiensten bereits oft. Aber so viel Liebe, wie am Samstagabend gab es in der Andreaskirche wahrscheinlich noch nie. Die Fernsehstars Mariele Millowitsch und Walter Sittler waren zu Gast: zuerst mit einer Lesung aus Elke Heidenreichs und Bernd Schroeders Buch „Alte Liebe“ und nach einer kurzen Pause dann im Nachtschicht-Gottesdienst zum Thema Sehnsucht nach Liebe. Die ZuschauerInnen erlebten ein doppeltes Liebesvergnügen – zunächst heiter, rührend, melancholisch-stimmend und im Gottesdienst dann nachdenklich, aufrüttelnd, geistreich. Kurzum: die perfekte Mischung – Stunden, die ans Herz gingen.

Lesung über „Alte Liebe“ mit Mariele Millowitsch und Walter Sittler in der Andreaskirche Obertürkheim.

 Szenen einer Ehe

Premiere für Schauspiel-Profi Mariele Millowitsch: „Erstmals betritt sie aus einer Sakristei auf die Bühne“, kündigte Pfarrer Ralf Vogel die Kölnerin an. Unter dem Kreuz der Andreaskirche standen zwei Tische mit je einem Lämpchen. Bühne frei für Deutschlands beliebtestes Fernsehpaar: Denn die TV-Kommissarin kam nicht allein. Ihr langjähriger Schauspiel-Partner Walter Sittler nahm auf dem Stuhl vor dem zweiten Tisch Platz, schenkte sich ein Bier ein und schlüpfte damit in die Rolle von Harry. Die Lesung begann. Szenen einer Ehe. Seit 40 Jahren ist Harry mit Lore – verkörpert durch Millowitsch – verheiratet. In den Dialogen wird schnell klar: Die Beiden wohnen zusammen, haben eine gemeinsame Vergangenheit und eine gemeinsame Tochter, aber im Laufe der Jahre unterschiedliche Interessen entwickelt. Sie leben miteinander nebeneinander her: Lacher und Schmunzler im Publikum, als sie über die anstehende Hochzeit der Tochter reden, oder als der eine über die kleinen Unzulänglichen des Anderen erzählt. Die Liebe ist zwar geschrumpft. Aber es ist bewegend zu erleben, wie sie beim Hochzeitsfest der Tochter wieder ihre Gefühle füreinander entdecken, auf den Partner eingehen und ihn überraschen. „Es ist eine Komödie mit einem tragischen Moment“, sagt Millowitsch im anschließenden Nachtschicht-Gottesdienst zum Thema Sehnsucht nach Liebe. „Denn die Liebe hört niemals auf“, zitieren die KonfirmandInnen dazu das Hohelied des Paulus.

Das Trio Berta Epple untermalte den Nachtschicht-Gottesdienst und sorgt für ein fulminantes Finale.

Mit Worten Liebe verbreiten

Und wie sieht es mit den Sehnsüchten beim Traumpaar der deutschen TV-Geschichte aus? „Liebe ist ein schweres Wort“, findet Sittler. Ihm komme das Bibelzitat „Lieben den Nächsten wie Dich selbst“ in den Sinn. Voraussetzung für diese Nächstenliebe sei, dass man sich zuerst selbst möge. Dies sei kein Geschenk, sondern erfordere eigenes Zutun. „Wir müssen uns selbst so annehmen, wie wir sind und jeden annehmen, wie er ist.“ Diese Sehnsucht nach dieser „inneren Freiheit“ empfinde auch sie, bestätigte Millowitsch. Jeder könne dazu beitragen, etwas Liebe in die Welt zu tragen. „Selbst im Kleinen, beispielsweise indem ich nach meinem Nachbarn schaue oder mich sozial engagiere.“ Mit Sorge beachten die Beiden dagegen, wie die Sprache radikalisiert wird. „Man kann mit Worten auch Menschen umbringen. Wir müssen stattdessen mit der Sprache Liebe verbreiten und dürfen den Humor nicht verlieren“, warnen die Sprach- und Schauspielkünstler. Auf das Stück „Alte Liebe“ bezogen, hält Sittler es in Partnerschaften für wichtig, dass man „seinem Partner immer nahe bleibt und auch selbst Nähe zulässt.“

Nach dem Nachtschicht-Gottesdienst: Walter Sittler, seine Frau, die Regisseurin Sigrid Klausmann, Mariele Millowitsch und Pfarrer Ralf Vogel (von links).

Nachtschicht-Ausklang mit TV-Stars

Nähe ließen die Beiden – nach einem vielumjubelten musikalischen Finale durch das Trio „Berta Epple“ –beim gemütlichen Ausklang mit Nachtschichthäppchen und guten Tropfen zu. Mit viel Empathie signierten sie Bücher, standen für Selfies bereit und plauderten locker mit den Fans. Mit dabei: Sittlers Gattin Sigrid Klausmann. Die Regisseurin hat einen Film über das Leben ihrer über 90-jährigen Mutter und deren Liebe zu ihrem nach 64 gemeinsamen Ehejahren verstorbenen Mann gedreht.

Nachtschicht-Kino über Sehnsucht nach verstorbenen Gatten

Am Dienstag, 13. und Mittwoch, 14. Juni 2023, wird dieser bewegende Dokumentarfilm als „Nachtschicht-Kino“ jeweils um 19.30 Uhr in der Obertürkheimer Kinothek zu sehen sein. Die Filmemacherin und ihr schauspielender Mann werden an beiden Abenden im Kino sein und sicher wieder mit den KinogängerInnen sprechen.
Reservierung unter der Telefonnummer 9189640 und auf der Homepage der Nachtschicht: www.nachtschicht-online.de
Text und Fotos: Mathias Kuhn

Fahrplanänderungen vom 9.6.2023 bis 28.7.2023 – S-Bahn vom Gleis 4 – Schusterbahn entfällt

Details Fahrplanänderungen vom 9.6.2023 bis 28.7.2023
S1, S2, S3, S4 IRE1, IRE6, MEX13, MEX16, MEX17, MEX18, MEX19, MEX90, RE5, RE90, RB11

Bad Cannstatt: Fahrplanänderungen wegen der Bauarbeiten zum digitalen Knoten Stuttgart – In EFA erfasst

Die Arbeiten zum digitalen Knoten Stuttgart gehen zwischen dem 9. Juni und 28. Juli 2023 in die 4. Phase. Der umfangreiche Kabeltiefbau im Bereich Bad Cannstatt/Waiblingen bedingt Fahrplanänderungen und Schienenersatzverkehre. Die Bahnstrecke zwischen Bad Cannstatt und der Einmündung der Güterzugkurve an der Nürnberger Straße ist komplett gesperrt. Im Bahnhof Bad Cannstatt sind weiterhin die Gleise 5, 6 und 7 gesperrt, die Gleise 2 und 3 können nur aus Richtung Stuttgart Hbf erreicht werden. Es kommt zu folgenden Fahrplanänderungen:

Die Schusterbahn RB11 entfällt bis 28.7.2023.

S-Bahn:
Die S1 fährt im 30-Minuten-Takt.
In Richtung Böblingen wird in Bad Cannstatt auf Gleis 1 gehalten. In Richtung Kirchheim (T) hält die S1 in Bad Cannstatt an Gleis 8 und in Untertürkheim an Gleis 4 statt 6.
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Die
Halte am Neckarpark und in Obertürkheim entfallen. E
rsatzbusse Bad Cannstatt nur bis  Mettingen, Montag bis Samstag alle 10 Minuten, sonntags alle 30 Minuten.
Die S2 fährt nur alle 30 Minuten zwischen Schorndorf und Waiblingen sowie zwischen Bad Cannstatt und Filderstadt.
Die S3 fährt nur alle 30 Minuten zwischen Backnang und Waiblingen sowie zwischen Bad Cannstatt und Vaihingen bzw. Flughafen/Messe.
Die S4 fährt alle 15 Minuten nur zwischen Marbach und Schwabstraße.
https://www.vvs.de/verkehrsmeldungen/fahrplanaenderungen/details-fahrplanaenderungen?emsid=ems-8064

Kunstfreunde der SportKultur bei „KunstvorOrt“ „unerwartet“

Kunstfreunde der SportKultur bei „unerwartet“
Gerda Ellwanger vor einer Auswahl ihrer Werke

 

„Der Bedarf an Kunstwerken der jahrelang treuen Klientel ist gedeckt, ein jüngeres Publikum lässt sich nur schwer erschließen. Der Hauptgrund aber ist das hohe Durchschnittsalter der Ausstellenden, die den Auf- und Abbau nur noch mit fremder Hilfe stemmen könnten.“

Maritta Sieber, Titel: „Ohne Titel“ – Als Publikumspreis ausgewählt

Mit diesem Statement der 13 lokalen Künstlerinnen und Künstler war die Einladung zur letzten Ausstellung von „KunstvorOrt“ mit dem Titel „unerwartet“ überschrieben. Die Kunstfreunde der SportKultur ließen es sich nicht nehmen, sich mit dem breiten Spektrum unterschiedlicher Maltechniken und Lithografien zu beschäftigen sowie in persönlichen Gesprächen über die Intuitionen der Austellerinnen und Aussteller im Obertürkheimer Rathaus auszutauschen.

Manfred Bodenhöfer, Titel: „Mann mit Mütze“ – Selbstportrait

Zumal mit dem Maler Manfred Bodenhöfer und dem Bildhauer Walter Trösch zwei Mitglieder des Vereins mit zum Titel passenden Auswahlen ihrer Arbeiten vertreten waren. Bodenhöfer präsentierte u.a.

Walter Trösch, Titel: „Unerwartet“ – Astir-Marmor mit Stahlnagel, herausgearbeitet aus einem alten Grabstein

Gemälde mit lokalen Landschaftsmotiven sowie ein sehr treffendes Selbstportrait. Von Trösch waren spannende Marmorarbeiten zu sehen bei deren Entstehen auch Unerwartetes beherrscht werden musste.

Johanna Wittwer, Bleistiftminiaturen

Sehr interessant anzusehen waren ungewöhnlich kleinformatige, teils sehr witzige, aus dem Alltag entstandenen Bleistiftzeichnungen von Johanna Wittwer, der jüngsten Ausstellerin.
Stimmungen in Farbe und Form, teils ruhig, teils mehr emotional zeigte Maritta Sieber in ihren Acryl-Gemälden. Sie durfte sich am Ende über den von Moderator Walter Trösch überreichten Publikumspreis freuen. Gerda Ellwangers Gemälde animieren zum genauen Hinschauen. In den für manchen Betrachter auf den ersten Blick vielleicht unruhig anmutenden Bildern der in Ruit ansässigen Künstlerin, sind bei genauer Betrachtung Gesichter zu entdecken. Findet bzw. erkennt man sie, ist stets eine gewisse Freude hörbar zu vernehmen. Tempera auf Leinwand bevorzugt Elzbieta Mulas für ihre Gemälde mit nicht zu verkennender spiritueller Wirkung. Mit viel Herzblut erläuterte Siegfried Schmitt seine graphischen Lithografien. Er informierte über die die benötigten Materialien und die aufwändige Herstellungsweise vom Entwurf bis zum fertigen Druck.

Maritta Sieber und Walter Trösch bei der Übergabe des Publikumspreis

Nein, die Kunstfreunde der SportKultur erlebten in Obertürkheim keinen wehmütigen Schwanengesang oder den Schlussakkord in Moll von „KunstvorOrt“. Es war einfach das Ende einer sechs Jahrzehnte währenden Erfolgsgeschichte, ganz ohne Pathos und falscher Traurigkeit. Die Zeiten ändern sich, mit ihnen Techniken, Interessen, Ansichten und Phantasien. Wer weiß, ob es nicht in geraumer Zeit, in welcher Form auch immer, eine Neuauflage der Präsentation von Arbeiten lokaler Künstlerinnen und Künstler geben wird. Die SportKultur Kunstfreunde wären mit Sicherheit unter den Besuchern.
Text und Fotos: Norbert Klotz