Ab 18 Uhrein Trommelfeuerwerk der Frauenpercussionband
„LEILANI“, mit mehrstimmigen Gesängen, mitreißenden, westafrikanischen Rhythmen und Tanzeinlagen.
—————————– Ab 19 Uhr das „ODALYS TRIO“: Ausdrucksstarke Latin-Gitarrenklänge vom argentinischen Ausnahmegitarristen Claudio La Vega gepaart mit Ohrwurmmelodien, nachdenklichen Texten, einer gefühlvollen Stimme und viel Percussion.
————————– Ab 20 UhrTanzparty mit der Kirchheimer Akustik-Coverband
„ZWEI ZU DRITT“.
Rock/Pop/Reggae aus fünf Jahrzehnten.
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► Sonntag, 13. Oktober 2024,
Einlass 17 Uhr
► Eintrittspreis: 15 Euro / 12 Euro (ermäßigt)
4. OKTOBER 2024 – 19 Uhr Ausstellung Otto Herrmann – einen bedeutenden Künstler wieder entdecken
Karikaturen wie „Auszeichnung eines Kriegs- krüppels“, Bilder gegen Arroganz und Dumm- heit, aber auch voller Harmonie und Schönheit; der Mensch in Einheit mit der Natur – seine Zukunftsvision.
Otto Herrmann, ein Künstler aus Stuttgart, zuletzt in der Staatsgalerie mit seinem „Stalingradzyklus“, musste viel leiden unter der Nazi-Diktatur und Adenauer-Regierung, blieb geradlinig und ein Vorbild auch für die Jugend.
iba27 – Pfisterer-Areal- Ekstase am Fluss: Neckarfest am Fr 13.09.2024, 15:00 Uhr im Pfisterer-Areal, Inselstraße 140, 70327 Stuttgart
13.09.24, 15:00 Uhr
Den Neckar zurückerobern Ekstase am Fluss: Neckarfest
Als Teil der Neckartagung laden wir am Freitag, 13.9.24 ab 15 Uhr zum Neckarfest ein. Mit sportlichen Angeboten am, auf und im Neckar holen wir den Fluss zurück in die Stadtgesellschaft.
Euch erwarten Pumptrack, Hafenrundfahrt, Führung durchs Wasserkraftwerk und große Pläne für die FlussRegion Stuttgart.
Außerdem am Neckar:
Sportangebotefür Kinder und Jugendliche im Hof des Pfisterer-Areals, Amt für Sport und Bewegung Stadt Stuttgart, ab 13.09. für sechs Wochen
Infostand Kanu BW mit Wehrsimulationsmodell, Kanuverband BW, 15.30 bis 18.00 Uhr
Infostand Neckarinsel, Neckarinsel e.V., 15.30 bis 18.00 Uhr
Rundfahrt durch die Hafenbecken, Hafen Stuttgart, 17.00 bis 18.00 Uhr
Führung durch ältestes Wasserkraftwerk am Neckar, EnBW, 16.00 bis 18.00 Uhr
Infos zu einer möglichen Surfwelle im Neckarkanal, Neckarwelle e.V., 15.45 bis 17.00 Uhr
Auf dem Neckar (im Bereich Lindenschulviertel):
Die Zugvögel – Standup-Paddling, Wasserfahrrad, 15.30 bis 18.00 Uhr
Stuttgart-Untertürkheim (ots) – Zwei Leichtverletzte, eine Schwerverletzte und ein Schaden in Höhe von zirka 40.000 Euro sind die Folgen eines Verkehrsunfalls, der sich am Sonntagmittag (01.09.2024) gegen 13.30 Uhr in der Kappelbergstraße ereignet hat. Ein 20-jähriger Lenker eines Pkw Nissan war aus Luginsland in Richtung Großglocknerstraße unterwegs, als eine Biene in den Fahrzeuginnenraum gelangte. Vermutlich über das Insekt erschrocken und deshalb abgelenkt, steuerte der 20-Jährige sein Fahrzeug in den Gegenverkehr und stieß hierbei frontal gegen einen Pkw VW, der von einer 42-jährigen Frau gelenkt wurde, die in Richtung Luginsland unterwegs war. Die Dame wurde bei dem Unfall schwer, der 20-Jährige und sein 18-jähriger Beifahrer wurden leicht verletzt, an beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. Da die 42-Jährige bei dem Unfall in ihrem Fahrzeug eingeklemmt wurde, musste sie von der Feuerwehr mit schwerem Gerät befreit werden. Alle Verletzten wurden mit dem Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus transportiert. Die Kappelbergstraße war während der Bergung und den Rettungsmaßnahmen bis gegen 14.20 Uhr komplett gesperrt. Eine örtliche Umleitung wurde eingerichtet, es kam zu geringen Verkehrsbehinderungen
Feuerwehr Stuttgart –@Feuerwehr_S
1.9.2024 – Untertürkheim – 14:10 Uhr
Aktuell sind wir in der #Kappelbergstraße in #Stuttgart#Untertürkheim bei einem Verkehrsunfall zwischen zwei PKW im Einsatz. 3 verletzte Personen werden versorgt, davon ist eine Person im PKW eingeschlossen. Die technische Rettung ist eingeleitet. Update folgt. #Stuttgart112
Feuerwehr Stuttgart –@Feuerwehr_S
Die Person konnte aus dem PKW befreit werden und alle verletzten Personen werden vom Rettungsdienst behandelt. Die Feuerwehr rückt in Kürze wieder ein. #Stuttgart112#wirfuerStuttgart
Eine Königin kehrt zurück
Stammburg.Rotenberg.Grabkapelle.
Katharinas Ruhestätte seit 200 Jahren
Neue Ausstellung des Bürgervereins Untertürkheim im Ortsmuseum in Rotenberg
Maler um 1815 – Katharina auf einer Parkbank im Schloss Rosenstein – nebst Ihrer Zeichenutensilien
Es war der Lieblingsplatz der jungen Königin, diese mittelalterliche Burg Wirtemberg auf dem Rotenberg mit der Aussicht ins liebliche Neckartal. Dort wollte sie einmal begraben werden. Sie konnte nicht ahnen, wie schnell aus dem Wunsch traurige Wirklichkeit werden sollte. So beginnt die romantische Geschichte der Zarentochter Katharina Pawlowna und ihrer letzten Ruhestätte in der Grabkapelle, dort wo einst die Stammburg des Hauses Württemberg stand. Diese Geschichte erzählt die neue Ausstellung des Bürgervereins im Heimatmuseum in Rotenberg.
Eine Liebesheirat soll es gewesen sein – sehr unüblich in den Adelskreisen des 19. Jahrhunderts. Auf dem Wiener Kongress hatten sich die junge Witwe – Mutter zweier Söhne, gebildet und politisch interessiert – und der Württembergische Kronprinz Wilhelm kennengelernt. Sie war 27, er 34 und wieder ein freier Mann, nachdem eine erste Ehe mit einer Bayernprinzessin wegen ausbleibendem Kindersegen annulliert worden war. In Petersburg wurde eine rauschende Hochzeit gefeiert, im April 1816 kam das frischvermählte Paar in Stuttgart an, in ein Land, in dem das Volk im „Jahr ohne Sommer“ unter der schlimmsten Hungersnot des Jahrhunderts litt. Katharina engagierte sich sofort: Viele Einrichtungen, die es noch heute in Stuttgart gibt, gehen auf ihre Initiative zurück: Das Katharinenstift für die Mädchenbildung, die Sparkasse, als Vorsorge für arme Leute und – quasi als Denkmal nach ihrem Tod – das Katharinenhospital.
Ihr Tod nur drei Jahre später war der Anfang einer Legende. Sie sei an einer Grippe und gebrochenem Herzen gestorben, weil sie in einer eisigen Winternacht in offener Kutsche dem untreuen Gatten nach Scharnhausen nachgejagt sei, um ihn in flagranti mit der Geliebten zu erwischen. Neueste Forschungen belegen jedoch, dass die nach zwei Schwangerschaften in drei Jahren erschöpfte junge Frau an einer Blutvergiftung starb; ausgelöst durch eine Entzündung im rechten Mundwinkel – sie war im dritten Monat schwanger.
Der trauernde Gatte wollte Katharina an ihrem Lieblingsort ein Mausoleum bauen und ließ dafür die Stammburg der Familie aus dem 11. Jahrhundert abreißen. Aber wie sollte es aussehen, das Grabmal auf dem Berg? Wilhelm stellte sich etwas „teutschgothisches“ vor und beriet sich mit Leo von Klenze, dem Münchner Star-Architekten. Aber Giovanni Salucci, sein eigener Hofbaumeister war schneller, präsentierte seinem Chef einen Tempel nach antikem Vorbild – und der König war begeistert. Eineinhalb Jahre nach der Grundsteinlegung stand der Rohbau, 120 Handwerker und Bauarbeiter schafften auf der Baustelle. Als das prächtige Grab im Frühjahr 1824 fertig war, wurde die tote Königin in den frühen Morgenstunden des 5. Juni aus der Stiftskirche an ihre letzte Ruhestätte überführt. 40 Jahre später wurde auch ihr Mann dort bestattet.
Öffnungszeiten des Ortsmuseums in Rotenberg, Württembergstraße 312 So 6. Oktober 2024 11-16 Uhr – Führungen 11 + 14 Uhr