Speidelweg bleibt bis Mitte November gesperrt
Stuttgart-Rohracker/Frauenkopf … Der Speidelweg bleibt länger als geplant gesperrt. Der Aufbau der Natursteinmauer erfordert die Vollsperrung in beide Fahrtrichtungen noch bis 16. November. Darauf habe man sich mit der Stadt Stuttgart verständigt, berichtet der beauftragte Unternehmer.
Knapp über die Hälfte der Mauer sei inzwischen fertig, es gehe nun zügiger voran, gibt sich Marek Strauß-Mazurek im Gespräch mit WILIH optimistisch, dass die neue Zielmarke zu erreichen sein wird. Es sei wichtig, „nach den Regeln der Technik” zu bauen, betont der Gärtnermeister aus Gablenberg – auf die Hinterfüllung komme es an. Die Mauer solle ja die nächsten hundert Jahre halten. Im oberen Bereich sei aber weniger zu hinterfüllen, als dies im inzwischen fertigen unteren Teil der Fall gewesen sei. Strauß-Mazurek bittet um Verständnis, aber der Aufwand sei größer als zunächst angenommen. Als Beispiel nennt der Unternehmer 60 Tonnen Erde, die bereits zum Speidelweg gebracht worden seien. Und jeder Stein sei nun mal von allen Seiten zu behauen.
Auf die Frage, ob er sich da vielleicht etwas verkalkuliert habe, möchte Marek Strauß-Mazurek keine Zahlen nennen, meint aber, dass es trotz aller Widrigkeiten „fast” beim vereinbarten Festpreis bleiben werde. Belastet werde er aber durch Sabotage, beklagt er. Man habe ihm bereits eine Toilette umgeworfen und einen Bagger außer Betrieb gesetzt.
In dieser und der nächsten Woche solle noch gearbeitet werden. Dann habe sein Betrieb bis zum 29. August Betriebsferien. Anschließend geht es weiter. Im Moment arbeitet Strauß-Mazurek mit einem vierköpfigen Team an der Weinbergmauer. So soll es auch bleiben. Mehr Leute stünden sich nur gegenseitig im Weg.
Während der Betriebsferien werde der Speidelweg von unten wieder befahrbar sein, stellt der Gärtnermeister in Aussicht. Allerdings nur für die örtlichen Gartenbesitzer. Die obere Schranke am Frauenkopf bleibe geschlossen. Durchfahren könne man nicht.
Quelle: www.wilih.de