Stuttgart-Untertürkheim (ots) – Zwei Leichtverletzte, eine Schwerverletzte und ein Schaden in Höhe von zirka 40.000 Euro sind die Folgen eines Verkehrsunfalls, der sich am Sonntagmittag (01.09.2024) gegen 13.30 Uhr in der Kappelbergstraße ereignet hat. Ein 20-jähriger Lenker eines Pkw Nissan war aus Luginsland in Richtung Großglocknerstraße unterwegs, als eine Biene in den Fahrzeuginnenraum gelangte. Vermutlich über das Insekt erschrocken und deshalb abgelenkt, steuerte der 20-Jährige sein Fahrzeug in den Gegenverkehr und stieß hierbei frontal gegen einen Pkw VW, der von einer 42-jährigen Frau gelenkt wurde, die in Richtung Luginsland unterwegs war. Die Dame wurde bei dem Unfall schwer, der 20-Jährige und sein 18-jähriger Beifahrer wurden leicht verletzt, an beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. Da die 42-Jährige bei dem Unfall in ihrem Fahrzeug eingeklemmt wurde, musste sie von der Feuerwehr mit schwerem Gerät befreit werden. Alle Verletzten wurden mit dem Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus transportiert. Die Kappelbergstraße war während der Bergung und den Rettungsmaßnahmen bis gegen 14.20 Uhr komplett gesperrt. Eine örtliche Umleitung wurde eingerichtet, es kam zu geringen Verkehrsbehinderungen
Feuerwehr Stuttgart –@Feuerwehr_S
1.9.2024 – Untertürkheim – 14:10 Uhr
Aktuell sind wir in der #Kappelbergstraße in #Stuttgart#Untertürkheim bei einem Verkehrsunfall zwischen zwei PKW im Einsatz. 3 verletzte Personen werden versorgt, davon ist eine Person im PKW eingeschlossen. Die technische Rettung ist eingeleitet. Update folgt. #Stuttgart112
Feuerwehr Stuttgart –@Feuerwehr_S
Die Person konnte aus dem PKW befreit werden und alle verletzten Personen werden vom Rettungsdienst behandelt. Die Feuerwehr rückt in Kürze wieder ein. #Stuttgart112#wirfuerStuttgart
Eine Königin kehrt zurück
Stammburg.Rotenberg.Grabkapelle.
Katharinas Ruhestätte seit 200 Jahren
Neue Ausstellung des Bürgervereins Untertürkheim im Ortsmuseum in Rotenberg
Maler um 1815 – Katharina auf einer Parkbank im Schloss Rosenstein – nebst Ihrer Zeichenutensilien
Es war der Lieblingsplatz der jungen Königin, diese mittelalterliche Burg Wirtemberg auf dem Rotenberg mit der Aussicht ins liebliche Neckartal. Dort wollte sie einmal begraben werden. Sie konnte nicht ahnen, wie schnell aus dem Wunsch traurige Wirklichkeit werden sollte. So beginnt die romantische Geschichte der Zarentochter Katharina Pawlowna und ihrer letzten Ruhestätte in der Grabkapelle, dort wo einst die Stammburg des Hauses Württemberg stand. Diese Geschichte erzählt die neue Ausstellung des Bürgervereins im Heimatmuseum in Rotenberg.
Eine Liebesheirat soll es gewesen sein – sehr unüblich in den Adelskreisen des 19. Jahrhunderts. Auf dem Wiener Kongress hatten sich die junge Witwe – Mutter zweier Söhne, gebildet und politisch interessiert – und der Württembergische Kronprinz Wilhelm kennengelernt. Sie war 27, er 34 und wieder ein freier Mann, nachdem eine erste Ehe mit einer Bayernprinzessin wegen ausbleibendem Kindersegen annulliert worden war. In Petersburg wurde eine rauschende Hochzeit gefeiert, im April 1816 kam das frischvermählte Paar in Stuttgart an, in ein Land, in dem das Volk im „Jahr ohne Sommer“ unter der schlimmsten Hungersnot des Jahrhunderts litt. Katharina engagierte sich sofort: Viele Einrichtungen, die es noch heute in Stuttgart gibt, gehen auf ihre Initiative zurück: Das Katharinenstift für die Mädchenbildung, die Sparkasse, als Vorsorge für arme Leute und – quasi als Denkmal nach ihrem Tod – das Katharinenhospital.
Ihr Tod nur drei Jahre später war der Anfang einer Legende. Sie sei an einer Grippe und gebrochenem Herzen gestorben, weil sie in einer eisigen Winternacht in offener Kutsche dem untreuen Gatten nach Scharnhausen nachgejagt sei, um ihn in flagranti mit der Geliebten zu erwischen. Neueste Forschungen belegen jedoch, dass die nach zwei Schwangerschaften in drei Jahren erschöpfte junge Frau an einer Blutvergiftung starb; ausgelöst durch eine Entzündung im rechten Mundwinkel – sie war im dritten Monat schwanger.
Der trauernde Gatte wollte Katharina an ihrem Lieblingsort ein Mausoleum bauen und ließ dafür die Stammburg der Familie aus dem 11. Jahrhundert abreißen. Aber wie sollte es aussehen, das Grabmal auf dem Berg? Wilhelm stellte sich etwas „teutschgothisches“ vor und beriet sich mit Leo von Klenze, dem Münchner Star-Architekten. Aber Giovanni Salucci, sein eigener Hofbaumeister war schneller, präsentierte seinem Chef einen Tempel nach antikem Vorbild – und der König war begeistert. Eineinhalb Jahre nach der Grundsteinlegung stand der Rohbau, 120 Handwerker und Bauarbeiter schafften auf der Baustelle. Als das prächtige Grab im Frühjahr 1824 fertig war, wurde die tote Königin in den frühen Morgenstunden des 5. Juni aus der Stiftskirche an ihre letzte Ruhestätte überführt. 40 Jahre später wurde auch ihr Mann dort bestattet.
Öffnungszeiten des Ortsmuseums in Rotenberg, Württembergstraße 312 So 6. Oktober 2024 11-16 Uhr – Führungen 11 + 14 Uhr
Eine inspirierende Geschichte über Liebe, Freundschaft und Neuanfänge
Spätestens als Helga durch den Boden ihres Wohnzimmers kracht, wird ihr klar, dass sie feststeckt. Es ist bereits zwei Jahre her, dass ihr Ehemann sie für eine andere Frau verlassen hat. Aber Helga ist immer noch wütend und verletzt. Alles ändert sich, als ihre Putzfrau in den Urlaub fährt und den polnischen Arbeiter Ryszard als Vertretung schickt. Anfangs selbst noch Zielscheibe von Helgas Unmut, wird Ryszard bald ihr Vertrauter. Obwohl sie nicht die gleiche Sprache sprechen, fühlt Helga sich verstanden. Im Schutz der eigenen vier Wände kommen die beiden sich näher. Doch als Helgas Familie und Freunde von ihrem Geheimnis erfahren, fällt es ihr schwer, vor den anderen zu ihren Gefühlen für Ryszard zu stehen, der so gar nicht dem gängigen Männlichkeitsbild ihres Milieus entspricht. Wird Helga ihr junges, spätes Glück gesellschaftlichen Konventionen opfern?
Regie Mareille Klein – Tragikomödie – Deutschland, Schweiz 2021 – 99 Minuten – FSK 0, empfohlen ab 14 Jahren mit Ulrike Willenbacher, Zbigniew Zamachowski, Imogen Kogge, Franziska Machens
Anne hat sich jahrelang um ihren alten Vater Anthony gekümmert. Seine fortschreitende Demenz bringt sie zunehmend an die Grenzen ihrer Belastbarkeit, während Anthony verzweifelt versucht, die Kontrolle über sein Leben zu behalten. Die einzelnen, teils unzusammenhängenden Handlungsstränge entspringen der Wahrnehmung von Anthony, sodass man sich in die Perspektive und damit verbundene Leiden eines Demenzkranken hineinfühlen kann.
Regie Florian Zeller – Tragikomödie – Großbritannien 2020 – 98 Minuten – FSK 6, empfohlen ab 16 Jahren
mit Anthony Hopkins, Olivia Colman, Imogen Poots, Rufus Sewell
Gemeinsame Fahrt vom Eugensplatz über Rohracker und Hedelfingen bis zur Grabkapelleauf dem Rotenberg. Start am Samstag 14. September um 14 Uhr
Zum ersten Vespa-Gottesdienst lädt Stuttgarts evangelische Gesamtkirchengemeinde am Samstag, 14. September, ein. Mitfahren dürfen aber nicht nur Besitzer der italienischen Marke, sondern alle Roller- und Mopedfahrer, teilte die Gemeinde mit. Nach einem Reisesegen auf dem Eugensplatz kurven die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur Grabkapelle auf den Rotenberg.
Bei drei Zwischenstopps kommen auch die geistlichen Elemente nicht zu kurz. Im Garten der Frauenkopfkirche ist eine Lesung von Diakonin Julia Wagner geplant. Im Garten der Bernhardskirche in Rohracker gibt es einen Predigtimpuls von Pfarrerin Vinh An Vu, und in der Kreuzkirche in Hedelfingen spielt Kirchenmusikdirektorin Manuela Nägele auf der Orgel.
Motor der Aktion ist Pfarrerin Vinh An Vu, die in Saigon geboren wurde. „Dort gibt es 7,5 Millionen Mopeds bei 10 Millionen Einwohnern – das sagt alles!“, erläuterte sie der Mitteilung zufolge. Sie selbst fahre einen elektrischen Roller – „bei jedem Wetter“.
Der Manufakturzauber 2.0 verbindet die Weine der Weinmanufaktur mit einem Mehrgänge-Menü des Burghotels Staufeneck und verblüffenden Illusionen des Deutschen Meisters der Zauberkunst Luke Dimon. Ein Abend der Superlative voller Zauber und kulinarischer Höhepunkte erwartet Sie!
TICKET: 149,00 €
Einlass: 18:30 Uhr
Beginn: 19:00 Uhr
Dauer: ca. 4 Std.
Teilnehmer: max. 200 Personen
Veranstaltungsort: Festsaal Strümpfelbacher Str. 47, 70327 Stuttgart
HERBSTZAUBER an der Grabkapelle vom 6. bis 27. Oktober 2024
Im Oktober strahlen die Blätter der Weinberge am Württemberg in den schönsten Gold- und Rottönen. Damit läuten sie den „Herbstzauber“ auf der Grabkapelle ein: In dieser besonderen Kulisse stellen ortsansässige Vereine an vier Sonntagen ihr Programm vor, bieten kleine Aktionen und Kuchenverkäufe an.
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Sonntag, 6. Oktober – Bastelspaß, Tanz und Gesang
Den Auftakt der Aktionstage am Sonntag, 6. Oktober, macht die KiTa Kapellenzwerge e. V. mit einem Kuchenverkauf und einem spannenden Bastelprogramm. Hier können die Kleinen von 13.00 bis 15.30 Uhr mit verschiedenen Naturmaterialien kreativ werden. Zudem erfahren die Gäste mehr über den Kindergarten. Am Sonntag, 13. Oktober, stellt sich der TGV Rotenberg mit einem Chorauftritt um 13.00 Uhr und Tanzdarbietung um 15.00 Uhr vor. Bereits ab 11.00 Uhr wird ebenfalls selbstgebackener Kuchen angeboten.
————————————– Sonntag, 6. Oktober 2024 – Kindergarten Kapellenzwerge e.V. Kuchenverkauf ab 11 Uhr, Bastelangebot von 13 bis 15.30 Uhr
————————————- Sonntag, 13. Oktober 2024 – TGV Rotenberg Kuchenverkauf ab 11.00 Uhr, Chorauftritt von TGV Pop- und Jazzchor GeMiSchTeR SaTz um 13.00 Uhr, Tanzvorführung der TGV ShowDance Gruppen um 15.00 Uhr
———————————————– Sonntag, 20. Oktober 2024 – Kirchengemeinde Rotenberg-Gartenstadt
Gottesdienst mit dem CVJM Posaunenchor um 11.00 Uhr, Kuchenverkauf ab 11.30 Uhr
——————————————— Sonntag, 27. Oktober 2024 – Astrid Lindgren Waldkindergarten Obere Neckarvororte e. V.
Kuchenverkauf ab 11.00 Uhr, Singen der Kindergartenkinder vor der Grabkapelle um 13.00 Uhr
Das Hallenbad Untertürkheim ist seit 53 Jahren (Bj.1971) in Betrieb. Das Hallenbad wird vom Betreiberverein verantwortlich betrieben und ganzjährig intensiv für den Schul- und Vereinsschwimmsport genutzt. Die Gebäudehülle und Technik wurde 2003 instandgesetzt. Das Becken wurde seinerzeit nicht saniert und entspricht nicht mehr den aktuellen normierten Anforderungen.
Ab etwa der 2030er Jahre ist nach heutiger Einschätzung eine umfassende Generalsanierung des Hallenbads in Untertürkheim zum Betriebserhalt nötig. Die Stuttgarter Bäder schlagen nunmehr vor, das ab 2032 zur Verfügung stehende mobile Hallenbad in
unmittelbarer Nachbarschaft auf die große Stellplatzanlage des Freibads Inselbad zu verlegen. Zumal das derzeitige Grundstück des Hallenbads an der Inselstraße 145 durch das Projekt IBA‘27 überplant wurde. Damit stünde das freiwerdende Grundstück
des Hallenbads für andere städtebauliche Zwecke zur Verfügung. Da sich das Grundstück bereits heute im städtischen Haushalt (THH 740) befindet, wäre eine Übertragung von den Stuttgarter Bädern zur Stadt mit entsprechenden finanziellen Mitteln nicht er-
forderlich. Der Schulschwimmsport sowie der ereinsschwimmsport wären mit der Nutzung des mobilen Hallenbads längerfristig ohne Unterbrechung innerhalb Untertürkheims gesichert.
Die finanziellen Mittel von grob geschätzt ca. 45 bis 50 Mio. EUR brutto und mögliche Bauzeiten- und Baukostenrisiken für eine Generalsanierung des Hallenbads Untertürkheim in den 2030er Jahren würden komplett entfallen. Zudem werden mit dem Abgang
des Hallenbades Untertürkheim die jährlichen Betriebskosten im städtischen THH 740 dauerhaft eingespart.
Beliebtes Ausflugsziel Stuttgart verbietet dem Collegium Wirtemberg Weinausschank
UZ – K athrin Haasis 25.08.2024 – 16:41
Aufgrund „rechtlicher Unstimmigkeiten“ muss das Collegium Wirtemberg die Terrasse der Kelter unterhalb von Rotenberg schließen. Der Grund: Denkmalschutz. Jetzt müssen viele Besucher abgewiesen werden – und die Lage ist kompliziert.
Die Enttäuschung war groß bei den Besuchern: Sie kamen extra aus Ulm und wurden dann von Mitarbeitern des Collegium Wirtembergs weggeschickt. Denn auf der Terrasse der Kelter unterhalb von Rotenberg darf kein Wein mehr ausgeschenkt werden. „Wir waren eine Anlaufstelle für Wanderer und Fahrradfahrer“, sagt Petra Hammer von der Stuttgarter Genossenschaft. Die Vinothek ist nach wie vor an sieben Tagen in der Woche geöffnet – im Gegensatz zu den anderen Einkehrmöglichkeiten um die Grabkapelle. „Kein Terrassenverkauf mehr möglich!“ steht nun auf einem Schild, das mit „i. A. Stadt Stuttgart“ gezeichnet ist. „Rechtliche Unstimmigkeiten“ werden auf der Homepage als Grund angegeben. „Wir arbeiten daran, alle städtischen Auflagen zu erfüllen, dass Sie dort bald wieder mit einem Glas Wein sitzen und genießen können“, verspricht die Genossenschaft zwar. Aber die Lage ist kompliziert.
… weiterlesen … https://www.cannstatter-zeitung.de/inhalt.beliebtes-ausflugsziel-stuttgart-verbietet-dem-collegium-wirtemberg-weinausschank.5220f43a-2dfb-4bc4-8f3a-6ad29834b19d.html
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