Wenn Worte wandern… Untertürkheimer Geschichten

Wenn Worte wandern…

Untertürkheim – 16.11.2019 –
Najia Ahmad hatte sich auf die Suche gemacht nach Untertürkheimer Geschichten von damals. “Weißt du noch?”… so oder “Es war einmal” beginnen viele Geschichten.

Und nicht nur Geschichten-Erzähler hatten sich auf den Weg ins Rathaus Untertürkheim auf den Weg gemacht und füllten den Sitzungssaal. Odile Néri-Kaiser die Vorsitzende des Vereins begrüßte und dankte zunächst die “Hausherrin” Dagmar Wenzel für die zur Verfügungsstellung der Räumlichten ehe sie Rose von Stein. Logo-Therapeutin nach Viktor Frankl, das Wort zu einem langen Vortrag gab.


Foto: Daniela Wolf

Kurz Zusammenfassung: In den ersten zehn Lebensjahren erlebt man alles, was man im Leben erleben wird! Kurze Momente, die man erlebt hat, egal in welche Wiege man gelegt wurde. Jeder muss seinen eigenen Sinn finden.

Alles ist letztendlich eine Aneinanderreihung von Geschichten, wie sie vom Erzähler wahrgenommen wurden.

Jeder muss seinen eigenen Sinn finden. “WEr ein Warum erträgt, erträgt auch ein WIE.

(von Friedrich von Nietzsche).

Najia Ahmad hatte die Interviews der Geschichten-Erzähler im Vorfeld auf Video aufgenommen, doch die Technik vor Ort war nicht kompatibel, so dass sie die “Erzähler” bat, spontan ihre Geschichte vorzutragen.

Diese Überraschung war zwar ungewollt doch sehr gelungen, plötzlich aus dem Stehgreif Erlebtes kundzutun!

Thomas Gretoire erzählte vom “Verbrannten Haus”

Ingrid Bambek gab ihr “Erlebtes in den Weinbergen” kund

Türkan Oturan sprach von der “Verbotenen Zone”

Odile Néri-Kaiser moderierte und  hörte gebannt zu

Renate Stadtler nicht ganz so ernst Gemeintes “Schwäbischen Kehrwoche”

und Gundi Liebehenschel wusste vom “Halbdackel” zu berichten.

Der Erzählreigen hätte noch lange weitergehen können, doch eine weitere Veranstaltung folgte am Abend des gleichen Tages in der Stadtbücherei Untertürkheim.

In der Tat, die Worte gingen auf Wanderschaft  und mögen sie dies auch weiterhin tun.

Text: Gundi Liebehenschel