7-Tage‐Inzidenz: 79,6 – Stuttgart verfügt über neue Maßnahmen


Ludwigsburg: 7-Tage‐Inzidenz: 67,612.10.2020 – Presse

Coronavirus: Stadt verfügt neue Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie

In der Landeshauptstadt Stuttgart gelten ab Mittwoch, 14. Oktober, neue Vorgaben zur Eindämmung des Coronavirus. Sie regeln private Feiern, das Tragen von Mund‐Nasen‐Bedeckungen im City‐Ring, den Verkauf und den Konsum von Alkohol, den Schulunterricht sowie den Besuch von Fußballspielen.

Die dazugehörigen Verfügungen hat die Stadt am Montag, 12. Oktober, veröffentlicht. Rechtlich bindend sind sie ab Mittwoch. Sie gelten zunächst bis einschließlich Sonntag, 1. November. Bei Nichteinhaltung droht ein Bußgeld.

An privaten Feiern in Privaträumen dürfen nicht mehr als 10 Personen teilnehmen. In angemieteten Räumen dürfen es nicht mehr als 25 Personen sein.

Für folgende öffentliche Verkehrsflächen in der Innenstadt (sog. City‐Ring), die durch die genannten Straßen, Wege und Plätze umschlossen werden, gilt die Pflicht zum Tragen einer Mund‐Nasen‐Bedeckung: Arnulf‐Klett‐Platz (mit Arnulf‐Klett‐Passage), Friedrichstraße, Theodor‐Heuss‐Straße, Rotebühlplatz (einschließlich City Plaza und Rotebühlpassage), Paulinenstraße, Rupert‐Mayer‐Platz, Vorplatz der Kirche St. Maria, Feinstraße, Österreichischer Platz, Hauptstätter Straße, Charlottenplatz (einschließlich Charlotten‐Passage), Konrad‐Adenauer‐Straße, Gebhard‐Müller‐Platz, Schillerstraße. Es werden jeweils beide Seiten der genannten Straßen und alle Seiten der genannten Plätze erfasst.

Die Vorgabe gilt auch für alle Wochenmärkte in Stuttgart.

Ausgenommen von der Pflicht sind Kinder unter 6 Jahren oder Personen, die aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung oder Behinderung keine Mund‐Nasen‐Bedeckung tragen können. Außerdem sind ausgenommen Bauarbeiter bei der Arbeit und Personen, die essen oder trinken, joggen oder Fahrrad fahren. :::::
https://www.stuttgart.de/pressemitteilungen/2020/oktober/coronavirus-stadt-verfuegt-neue-massnahmen-zur-eindaemmung-der-pandemie.php

10.10.2020 Presse Stuttgart.de

Coronavirus: In Stuttgart gilt ab sofort „Eingriffsstufe“ – 7-Tage‐Inzidenz von 50,5

In Stuttgart wurden 82 neue Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Somit weist die Stadt eine 7-Tage Inzidenz von 50,5 auf. Das hat das Landesgesundheitsamt am Samstagabend, 10. Oktober, berechnet. Somit gilt die sogenannte Eingriffsstufe.

Die Stadt bereitet derzeit Einschnitte vor wie die Einführung einer Sperrstunde, Alkoholkonsumbeschränkungen und die Maskenpflicht innerhalb des City‐Rings. Zudem will sie eine Entflechtung des Unterrichtbeginns erreichen, Arbeitnehmer zum Home‐Office ermuntern, das Masketragen im Rathaus erweitern. Dies hatte der Verwaltungsstab „Corona“ am Freitag, 9. Oktober, in Auftrag gegeben, mit dem Ziel soziale Kontakte zu reduzieren und die Pandemie möglichst einzudämmen.

Das Gesundheitsamt arbeitet daran, die neuen Ansteckungen nachzuvollziehen und Kontaktpersonen zu ermitteln. Wer ein positives Testergebnis erhält, wendet sich am besten an:  covid‐positivstuttgartde.

Mehr Informationen sind zu finden auf:  https://coronavirus.stuttgart.de/
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Maßnahmen beim Überschreiten des kritischen Schwellenwertes

> https://www.stuttgart.de/pressemitteilungen/2020/oktober/coronavirus-infektionszahlen-steigen-weiter.php

Die Stadtverwaltung wird anordnen, dass private Feiern nur noch mit zehn Teilnehmern in privaten und 25 Teilnehmer in öffentlichen und angemieteten Räumen zulässig sind. Die Allgemeinverfügung wird am Dienstag veröffentlicht und dann ab Mittwoch, 14. Oktober, 0.00 Uhr, gelten. Mit verstärkten Kontrollen soll darüber hinaus gegen illegale Partys vorgegangen werden.

Weiterhin soll das Tragen einer Mund‐Nasen‐Bedeckung innerhalb des Stuttgarter City‐Rings verpflichtend werden. Eine Allgemeinverfügung wird die Örtlichkeiten und Verbindlichkeiten benennen. Auch sie ist in Vorbereitung.

Der Verkauf und der Konsum von Alkohol soll eingeschränkt werden. Das Amt für öffentliche Ordnung bestimmt derzeit die Plätze, an denen ab 23 Uhr kein Alkohol mehr getrunken werden darf. Bereits ab 21 Uhr dürfen anliegende Geschäfte keine alkoholischen Getränke mehr verkaufen – davon ausgenommen sind konzessionierte Gastronomiebetriebe. Die Beschränkungen für den Konsum und den Verkauf von Alkohol sollen für zwei Wochen gelten. Eine Sperrstunde für Gastronomiebetriebe wird aktuell nicht verfolgt.