Schwarzbauten – „Die Eigentümer müssen mit uns rechnen“

Schwarzbauten in Stuttgarts Gärten
„Die Eigentümer müssen mit uns rechnen“

Schwarzbauten im Stadtgebiet verursachen seit Jahrzehnten Ärger bei der Stadtverwaltung. Wie man künftig gegen sie vorgehen möchte, erklärt die Leiterin des Baurechtsamts Kirsten Rickes.

StZ – Von Marta Popowska – 04.05.2021 – 11:10 Uhr

Stuttgart – Ob Wangener Höhe, Weilimdorf oder Feuerbach: In vielen Gärten in Außenbereichen und Landschaftsschutzgebieten errichten Besitzer Häuschen, Parkplätze oder Zäune ohne Genehmigung. Diese Schwarzbauten sind seit Jahrzehnten ein Problem, dem die Stadt nicht Herr wird. Das soll sich künftig dank neu geschaffener Stellen ändern, erklärt die Leiterin des Baurechtsamts Kirsten Rickes.

Frau Rickes, was sind denn die wesentlichen Probleme mit Schwarzbauten besonders im Landschaftsschutzgebiet?

In Landschaftsschutzgebiet ist es ganz klar der optische Eindruck. Die Gebiete haben jeweils eine eigene Landschaftsschutzverordnung, in der auch festgelegt ist, welches die Zielsetzungen sind und wie bauliche Maßnahmen eingeschränkt sind, etwa wie groß die Gebäude sein dürfen. Gebäude im Außenbereich sind ab einer Größe von 20 Kubikmetern genehmigungspflichtig und in den seltensten Fällen ist es möglich, ein größeres Gebäude tatsächlich auch zu genehmigen.
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