Kloster Bebenhausen als Kartonmodell zum Ausschneiden

Kloster Bebenhausen als Kartonmodell zum Ausschneiden

Ein Kloster der Zisterzienser. Vom reichsten Kloster im mittelalterlichen Württemberg wird es nach der Reformation zum evangelischen Schulinternat für zukünftige Pfarrer bis in unser Jahrhundert. Seine wechselvolle Geschichte hat das Gesicht des Klosters geprägt.

Drei Kartonmodelle im Maßstab 1:300 bilden die gesamte Anlage mit dem von den äußeren Türmen aus ansteigenden Gelände und seinen Gebäuden ab.Kloster Bebenhausen als Kartonmodell

Innerer Klosterhof
Nachdem das Kloster durch Pfalzgraf Rudolf von Tübingen im Jahr 1180 gegründet wurde, waren in den Jahren 1185/1187 Prämonstratenser die ersten Mönche. Ein Abt Diepold zog mit zwölf Brüdern vom Zisterzienserkloster Schönau bei  Heidelberg nach Bebenhausen.

Schloss Bebenhausen
Die württembergischen Landesherren nutzten das Kloster als Jagdschloss. Das Kloster lag mitten im Schönbuch, einem ausgedehnten Wald- und Jagdgebiet. Die Könige bewohnten zunächst das Abthaus. Nach der Säkularisation 1806 wurde aus dem Abtshaus ein Jagdschloss.
Ab 1864 wurden die Klostergebäude östlich der Klausur als Schloss genutzt. Nach dem Tod des letzten württembergischen Königs 1921 wohnte noch seine Gattin Charlotte bis zu ihrem Tod 1946 im Kloster in den Räumen des Schlosses.

Mühlen
Die Obere Mühle und die Pfisterei(Bäckerei) gehören mit dem Klausurbereiches zu den frühen Gebäuden im 12./13.Jahrhundert. Die Obere Mühle weist  drei Mühlräder zum Mahlen von Getreide auf. Die Sägemühle ist erst im 15.Jahrhundert entstanden

Klausur
Das Kloster wurde im Jahr 1183 von Pfalzgraf Rudolf I. von Tübingen gestiftet und in den 1180er Jahren aufgebaut. Zisterziensermönche übernahmen den Aufbau. Binnen eines Jahrhunderts umfasste die Klostergemeinschaft bis zu 80 Mönche und 130 Laienbrüder. Güter und Grundrechte des Klosters Bebenhausen reichten vom Zabergäu über den Schönbuch bis zur Schwäbischen Alb. Innerhalb des Klosterbereiches gab es Werkstätten für verschiedene Handwerke.Kleider, Ackergeräte, wurden hergestellt; Küfer, Schneider, Gerber waren unter den Laienbrüdern. Ställe und Scheuern für das Vieh, eine Klosterziegelei, eine Bauhütte, eine Schmiede gehörten dazu.

Die  Einführung der Reformation in Württemberg bedeutete das Ende des Klosters.Teile der Klosterkirche wurden abgebrochen und zum Bau des herzoglichen Schlosses in Stuttgart verwendet. Nach dem dreißigjährigen Krieg wurde eine Evangelische Klosterschule eingerichtet, in der Pfarrer auf Studium und Beruf vorbereitet werden sollten. Die Klosterschule bestand bis ins 19. Jahrhundert.

Nach dem 2. Weltkrieg tagte der Landtag von Württemberg-Hohenzollern in den Räumen des Klosters und beschloss dort die württembergische Landesverfassung. …..

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Heinz Dümmel
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