Daimler-Mitarbeiter fahren an Feinstaubtagen kostenlos

Erstellt von Enslin am 28. Dezember 2017 in Stuttgart, Untertürkheim

An Feinstaubtagen: Daimler-Mitarbeiter fahren in Stuttgart kostenlos mit öffentlichem Nahverkehr

Stuttgart, 22.12.2017
  • Partnerschaft mit Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart (VVS)
  • Beschäftigte können ab 8. Januar 2018 an Feinstaubtagen mit ihrem Werksausweis den öffentlichen Nahverkehr der Region Stuttgart nutzen, Daimler übernimmt dafür die Kosten
  • Wilfried Porth, Vorstand für Personal und Arbeitsdirektor & Mercedes-Benz Vans der Daimler AG: „Neben zahlreichen Mobilitätsmaßnahmen, die an Feinstaubtagen für unsere Beschäftigten greifen, ist dies ein weiterer wichtiger Baustein zur Verbesserung der Luftqualität in Stuttgart.“
  • Wolfgang Nieke, Betriebsratsvorsitzender Mercedes-Benz Werk Untertürkheim „Wir sind froh, dass wir als größter Arbeitgeber der Region mit dieser verkehrsreduzierenden Maßnahme ein Signal setzen. Betriebsrat und Unternehmen arbeiten gemeinsam an weiteren Mobilitätsangeboten zum Wohl der Region.“

Stuttgart – Daimler unterstützt Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die mit S-Bahn, U-Bahn oder Bus zur Arbeit fahren. Beschäftigte des Konzerns können ab 8. Januar 2018 an Feinstaubtagen mit ihrem Werksausweis den öffentlichen Nahverkehr der Region Stuttgart für die Fahrt zwischen Wohnort und Büro nutzen. Daimler übernimmt die Kosten für diese Fahrten. Bei der Mobilitäts-App moovel und beim Jobticket arbeitet Daimler bereits mit dem Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart (VVS) und der Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB) zusammen. Die erfolgreiche Kooperation wird nun an Feinstaubtagen ausgeweitet.

„Neben zahlreichen Mobilitätsmaßnahmen, die an Feinstaubtagen für unsere Beschäftigten greifen, ist dies ein weiterer wichtiger Baustein zur Verbesserung der Luftqualität in Stuttgart“, sagt Wilfried Porth, Vorstand für Personal und Arbeitsdirektor & Mercedes-Benz Vans der Daimler AG. Wolfgang Nieke, Betriebsratsvorsitzender Mercedes-Benz Werk Untertürkheim: „Wir sind froh, dass wir als größter Arbeitgeber der Region mit dieser verkehrsreduzierenden Maßnahme ein Signal setzen. Betriebsrat und Unternehmen arbeiten gemeinsam an weiteren Mobilitätsangeboten zum Wohl der Region.“ Daimler beschäftigt im Großraum Stuttgart rund 80.000 Mitarbeiter.

Fritz Kuhn, VVS-Aufsichtsratsvorsitzender und Oberbürgermeister der Stadt Stuttgart sagt: „Ich freue mich sehr, dass Daimler – als größter Arbeitgeber in Stuttgart – sich zu diesem Schritt entschlossen hat. Das ist ein ganz wichtiges Zeichen. Das Unternehmen und seine Mitarbeiter tragen dazu bei, hier in der Landeshauptstadt Feinstaub und Stickoxide weiter zu reduzieren.“

Bei Daimler gibt es bereits viele Maßnahmen, die an Feinstaubtagen greifen. So informiert das Unternehmen im Raum Stuttgart ständig über die an Feinstaubtagen laufende Verlosung von VVS-Tickets innerhalb der moovel App. Die Wahrscheinlichkeit, dass moovel Kunden dabei kostenfrei mit Bus und Bahn fahren, beträgt 50 Prozent. Ein Zufallsgenerator entscheidet bei Buchung des Tickets, ob moovel die Kosten für die Fahrt übernimmt. Car2go bietet an Feinstaubtagen vergünstigte Preise für die Nutzung der vollelektrischen smart fortwo an. Zudem wird angeregt, dass Daimler-Beschäftigte an Feinstaubtagen Fahrgemeinschaften bilden oder Telefon- und Videokonferenzen nutzen, um den Pendelverkehr im Großraum Stuttgart zwischen einzelnen Standorten zu verringern. Seit Sommer 2016 gibt es im Unternehmen eine erweiterte Betriebsvereinbarung zum mobilen Arbeiten, die noch flexibleres Arbeiten auch von zu Hause aus ermöglicht. In Feinstaub-Phasen führt Daimler keine Testfahrten innerhalb Stuttgarts durch.

Zudem setzt sich das Unternehmen dafür ein, dass die einzelnen Werke besser an den öffentlichen Nahverkehr angebunden werden. So fordert Daimler beispielsweise am Standort Stuttgart eine Verlängerung der Stadtbahnlinie U19. Derzeit endet die Stadtbahnlinie einen Kilometer vor dem Werkstor des Stammwerks Untertürkheim und der Konzernzentrale. Das Unternehmen befürwortet bei der Stadt Stuttgart auch einen besseren Verkehrsfluß, der dazu beitragen würde, die Emissionen im Straßenverkehr erheblich zu senken.

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