Archiv der Kategorie: Kulturtreff im Julius-Lusser-Haus

Kulturtreff im Julius-Lusser-Haus

„Je dunkler die Nacht desto heller die Sterne“ 13.5.2022

„Je dunkler die Nacht desto heller die Sterne“

Freitag  13. Mai 2022  –  20 Uhr    – Eintritt frei

Friedrich Schlotterbeck, ein Widerstandskämpfer aus Untertürkheim
Es liest Michael Horlacher  und Christoph Hofrichter,
Musik von „Die Marbacher“
Ort: Kulturtreff im Julius-Lusser-Haus, Strümpfelbacher Straße 38

Kartenvorbestellung@kulturhausverein.de

Erfolgreiches Festival zum 100. Geburtstag Georg Kreislers

Was hat Georg Kreisler, einst gern gesehener Gast im Stuttgarter Renitenztheater mit Untertürkheim zu tun? Es waren drei Künstler*innen, die sich mit ihrer Georg-Kreisler-Begeisterung zusammengefunden  und zu seinem 100. Geburtstag 2022 ein  dreitägiges Festival organisiert haben. Das Konzept entwarf die Sängerin Renate Brosch, der Dirigent der Chorvereinigung Kai Müller, der ein riesiges Kreisler-Repertoire in Kehle und Fingern hatte, war mit von der Partie, die Bühnenbildnerin Marlene Blumenstock ergänzte die Veranstaltungen durch eine Kreisler-Ausstellung in der Stadtteilbibliothek.

Renate Broschs politischer Liederabend „Georg Kreisler gegen Antisemitismus“ im Julius-Lusser-Haus setzte einen Akzent, der angesichts der aktuellen geopolitischen Lage in Europa, besonders die Gemüter traf: die Texte Kreislers sind so aktuell wie nie – mal bissig, mal traurig, mal tragikomisch, trotzdem in heitere Tanzrhythmen gekleidet. Renate Brosch als Sängerin,

Foto: Enslin

Sprecherin und Moderatorin gestaltete zusammen mit ihrem Liedduo-Partner Karl-Friedrich Schäfer an Klavier und Akkordeon einen ausdrucksstarken Abend mit vielen unbekannten Kreislerliedern, der berührte und begeisterte.

In einer Matinee präsentierten Renate Brosch und Karl-Friedrich Schäfer ihre neue CD, eigene Lieder von Renate Brosch als Hommage an Kreisler, spritzig-witzig und abwechslungsreich.

Am Abend präsentierte Renate Brosch Sänger*innen ihrer privaten Gesangsklasse mit einem farbigen Programm, das zeigte, wie sehr Kreisler in der Tradition der klassischen Musik stand:  schon Mozart schrieb Kabarettlieder, aber auch Haydn, Beethoven, Schumann, Mahler, sogar Strauss und Schönberg; im 20. Jahrhundert
explodierte die Produktion der Kabarettlieder geradezu: Ein vergnüglicher Abend, bei dem sich alle mit ihren spezifischen Talenten präsentierten.

Foto: Nicht-Roth

Highlights waren Ellen Schuberts grandiose Präsentation von Claire Waldoffs „Emil seine unanständje Lust“, Jürgen Ankele präsentiere mit Beethovens „Der Kuss“ verschmitzt einen frühen Fall von „Me too“,  Gudrun Ederer brach mit ihren Liedern von Friedrich Holländer und Oscar Straus eine Lanze für die Frauenemanzipation, Dana Wenzel war eine überzeugende See-Räuber-Jenny, Angela Rabini erheiterte das Publikum mit Kreislers „Ich hab kei Lust“, Daniela Wolff belehrte alle mit Mahlers skurrilem Lied „Des Antonius zu Padua Fischpredigt“; anrührend war die jüngste Sängerin, Frieda Schwenk, mit einem Song von Georg Danzer über die Freiheit.

Foto: Nicht-Roth

Einen fulminanten Schlusspunkt setzte Silvia Breiner mit einer glänzenden Kabarettnummer von Kreisler „Im Theater ist nichts los“. Am Klavier begleiteten Daniela Wolff, Karl-Friedrich Schäfer und Renate Brosch.

Ein Feuerwerk an Kreisler-Evergreens entfachte zum Schluss Kai Müller, der sich wie einst Kreisler selbst am Klavier begleitete, auch vor frauen- und ehefeindlichen Liedern nicht zurückschreckte und das unverwüstliche „Tauben vergiften im Park“ in der Kreislerschen Neuvertextung als bissigen Anti-Vatikan-Song brachte.

Dass Kreislers  Botschaften weiterleben, konnte man bei einer von Marlene Blumenstock kuratierten Ausstellung in der Stadtteilbibliothek betrachten: Auf Plakatwänden und in Vitrinen war alles zusammengetragen, was an Noten und Büchern über Kreisler noch zu fassen ist.

Mit diesem Festival hat der Kulturhausverein nach zwei Jahren Pause seine Live-Aktivitäten wieder aufgenommen.
www.kulturhausverein.de

Improtheater – eine Einführung im Kulturtreff Untertürkheim

Improtheater – eine Einführung am 23. April 2022
14 Uhr18 Uhr
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Improtheater – Aufbaukurs am 30. April 2022
14 Uhr18 Uhr

Improtheater zum Kennenlernen und Mitmachen: Das Improtheater Stuttgart lädt ein, im Kulturtreff Untertürkheim, Strümpfelbacher Straße 38, 70327 Stuttgart,  eine Nachmittag lang Improtheater selbst auszuprobieren.

Beim Improtheater entstehen Geschichten und Figuren aus dem Moment heraus, ohne dass sie vorher geprobt oder abgesprochen wurden.

Ein großer Teil unseres Alltags besteht darin, Fehler zu vermeiden und zu versuchen, alles richtig zu machen. Daher haben wir oft die besten Strategien entwickelt, um uns bloß nicht in unbekannte Situationen zu bringen.

Wir üben, wie man gemeinsam eine Szene entwickelt und wie sich eine andere Körperlichkeit auf unsere Impulse auf der Bühne auswirkt. Wir trainieren, uns voll auf den Moment und unsere Spielpartner*innen zu konzentrieren, anstatt voraus zu planen – und Fehler mit Begeisterung zu begrüßen, anstatt sie mehr (oder eher weniger) elegant unter den Tisch zu kehren.

Der Workshop ist zusammen mit dem Aufbauworkshop am 30.04.2022 als Paket buchbar. Improspieler*innen mit etwas Vorerfahrung können auch direkt beim Aufbaukurs einsteigen.
Infos und Anmeldung über dieses Formular.

Postanschrift
Improtheater Stuttgart
Buchenstraße 1
70199 Stuttgart

Mobil  0174 2101049

http://www.impro‐stuttgart.de

KKW | Kischkat – Kühner – Weiss | Jazz und Lyrik am 1.4.2022

KKW | Kischkat – Kühner – Weiss | Jazz und Lyrik

Boris Kischkat  | Gitarren
Uwe Kühner | Lyrik, Schlagzeug
Günter Weiss | Gitarren

Nach „ZITRONEN IM WELTALL“  kommt mit „AUGENBLICKE“ das 2. Projekt von KKW auf die Bühne. Kischkat, Kühner und Weiss spielen ohne feste Anordnung und ohne festgelegte Form. Sie nennen ihre improvisierte Musik Underground-Jazz. Im aktuellen Programm  »Augenblicke« stehen  Momentaufnahmen des Lebens im Mittelpunkt und werden verdichtet – Blitzlichter der Erinnerung und der Vergegenwärtigung.

Die Klangexkursionen der beiden Gitarristen werden inhaltlich zusammengehalten durch die ausgewählte Lyrik, interpretiert von Schlagzeuger Uwe Kühner.

Fr 1.4.2022 –  20 Uhr im Kulturtreff im Julius-Lusser-Haus, Strümpfelbacher Str. 38

Anmeldung mit Namen und Telefonnummer erforderlich:
kartenvorbestellung@kulturhausverein.de
oder Telefon: (07 11) 56 40 29

 

„Es ist traurig, wenn Liebe erkaltet“…. – So 20.3.2022, 19.00 Uhr

Sängerinnen und Sänger des „Studio für Gesang Renate Brosch“:
„Es ist traurig, wenn Liebe erkaltet“….
Deutsche Chansons von Mozart bis Kreisler

Klavier: Daniela Wolff, Renate Brosch, Karl-Friedrich Schäfer

Georg Kreislers Musikschaffen wurzelt in der klassischen Musik, auch wenn die deutschsprachigen Musikhochschulen und Musiktheater den Komponisten verschmäht haben.

Und dass es lange vor ihm deutsche Chansons gegeben hat, wollen wir an diesem Abend beweisen. Beißend Humorvolles und Witziges in deutscher Sprache u.a. von Mozart, Haydn, Beethoven, Schubert, Schumann, Wolf, Mahler, Eisler, Claire Waldoff, Oscar Strauss und eben: Georg Kreisler.

Sonntag, 20.3.2022, 19.00 Uhr
Kulturtreff im Julius-Lusser-Haus, Strümpfelbacher Str. 38, 70327 Stuttgart

ACHTUNG: Es gilt die aktuelle 3G-Regel – Zutritt nur für Geimpfte und Genesene / Belege sind erforderlich.

Anmeldung mit Name und Telefonnummer erforderlich:
kartenvorbestellung@kulturhausverein.de
oder Telefon: (07 11) 56 40 29
www.kulturhausverein.de

CD-Präsentation „PANDEMICS“ – So 20.3.2022, 11.00 Uhr

CD-Präsentation „PANDEMICS“
… eine Hommage an Georg Kreisler zum 100. Geburtstag 2022

Eigene Lieder und Chansons von Renate Brosch

Liedduo Renate Brosch – Karl-Friedrich Schäfer

Die Pandemie hat vieles zutage gebracht, was sonst im Verborgenen geblieben wäre. Die Sängerin Renate Brosch hat sich inspirieren lassen, über vieles, was sie in dieser schwierigen Zeit erstaunt, verblüfft oder geärgert hat, eigene Lieder und Chansons zu schreiben. Teils mit beißendem Humor, teils mit befreiender Herzlichkeit zerrt sie allerlei Widrigkeiten und Skurrilitäten  ans Tageslicht – Beichten gehen – Unsterblichkeit – Denken: ein Beitrag zum Tempolimit – Alles wird Kunst – Pandemie in der Modeabteilung – Die Quotenfrau – Multiple Persönlichkeitsstörung eines Narzissten – Nachrichten heute! – Ich will dich wieder siezen – Systemrelevanz-Tanz und einiges mehr.

Gefördert vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg

Sonntag, 20.3.2022, 11.00 Uhr
Kulturtreff im Julius-Lusser-Haus, Strümpfelbacher Str. 38, 70327 Stuttgart

ACHTUNG: Es gilt die aktuelle 3G-Regel – Zutritt nur für Geimpfte und Genesene / Belege sind erforderlich.

Anmeldung mit Name und Telefonnummer erforderlich:
kartenvorbestellung@kulturhausverein.de
oder Telefon: (07 11) 56 40 29
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Georg Kreisler – Evergreens und Everblacks – verlegt auf So 27.3.2022, 20.00 Uhr

Georg Kreisler – Evergreens und Everblacks

Kai Müller, Gesang/Klavier

…ein theatralisches Feuerwerk für alle alten und neuen Freundes des schwarzen Humors. Der musikalische Allrounder Kai Müller hat in seinem privaten Kreisler-Archiv gegraben und präsentiert Unvergessenes und neu Erlebtes singend und sich selbst am Klavier begleitend – so wie einstens Kreisler persönlich seine Werke vorgetragen hat.

Freuen Sie sich auf: Opernboogie – Der Musikkritiker – Gelsenkirchen – Zwei alte Tanten – Die Wanderniere – der Fliegergeneral – Deutschland – Staatsbeamte – Liebesbrief – Der Hund  und vieles mehr.

Verlegt auf Sonntag, 27.3.2022, 20.00 Uhr
statt Sa 19.3.2022 20 Uhr

Kulturtreff im Julius-Lusser-Haus, Strümpfelbacher Str. 38, 70327 Stuttgart

ACHTUNG: Es gilt die aktuelle 3G-Regel – Zutritt nur für Geimpfte und Genesene / Belege sind erforderlich.

Anmeldung mit Name und Telefonnummer erforderlich:
kartenvorbestellung@kulturhausverein.de
oder Telefon: (07 11) 56 40 29
www.kulturhausverein.de

Georg Kreisler gegen Antisemitismus – Fr 18.3.2022, 20.00 Uhr

Georg Kreisler gegen Antisemitismus

Liedduo Renate Brosch, Gesang – Karl-Friedrich Schäfer, Klavier/Akkordeon

Georg Kreislers politische Statements sind so aktuell wie nie! Das Thema Antisemitismus ist komplex und streift eine Menge anderer Themen, auf die Georg Kreisler auch heute noch eine Antwort hat: das ewig Gestrige, die Kälte der Macht, Flüchtlingsdramen, Gewalt gegen Andersdenkende und Ausgrenzung, Fake News, Misanthropie und Menschenfeindlichkeit … Er ermahnt uns, nicht in die Idylle abzutauchen. Er fordert uns auf zum selbstbestimmten Leben und erinnert uns daran, den jüdischen Humor nicht zu vergessen!

Die Veranstaltung wird gefördert vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg

Freitag, 18.3.2022, 20.00 Uhr
Kulturtreff im Julius-Lusser-Haus,
Strümpfelbacher Str. 38, 70327 Stuttgart

ACHTUNG: Es gilt die aktuelle 2G+-Regel – Zutritt nur für 3-fach-Geimpfte und Genesene – Belege sind erforderlich.
Anmeldung mit Namen und Telefonnummer erforderlich:
kartenvorbestellung@kulturhausverein.de
oder Telefon: (07 11) 56 40 29
www.kulturhausverein.de