Brand des Alten Schlosses in Stuttgart am 21.+22.12.1931

Brand des Alten Schlosses in Stuttgart vor 90 Jahren

Stadtarchiv_Stuttgart_9450_A-337o_002

Der Brand des Alten Schlosses am 21. und 22. Dezember 1931 ist der größte und folgenschwerste Brand seit Bestehen der Stuttgarter Feuerwehr. Außer der gesamten Berufsfeuerwehr, beiden Reservefeuerwehren und sämtlicher Freiwilligen Feuerwehren der Vororte kommen auch die Weckerlinienlöschzüge der benachbarten Städte Feuerbach, Ludwigsburg und Esslingen zum Einsatz.
Am 21. Dezember 1931 um 17.30 Uhr wird die Untertürkheimer Wehr zur Ablösung der schon seit dem Vormittag eingesetzten Stuttgarter Mannschaften alarmiert. Es rücken 75 Mann und 3 Pferdehalter aus.
Am 22. Dezember gegen 11 Uhr stürzt der obere Teil der Giebelwand zwischen Südostturm und Schlosskirche ein und begräbt die Untertürkheimer Maschinenleiter und die Esslinger Drehleiter unter sich.


Einsturzstelle beim Schlossbrand am 22. Dezember 1931.

Rechts die zerstörte Untertürkheimer Leiter – Stadtarchiv Stuttgart 9450 A 337r/2

Dabei werden zwei Zuffenhausener Feuerwehrleute und ein Feuermann der Feuerwache III tödlich verletzt.
Nach 42 Stunden ist der Brand unter Kontrolle.
Er wird mit 5 A-Rohren und 29 B-Rohren gelöscht. Insgesamt dauert der Einsatz 10 Tage. Er fordert 3 Tote, 33 Schwerverletzte und Rauchvergiftete sowie den Totalverlust der beiden genannten Leitern.
Quelle: http://www.feuerwehr-helm-museum.de/festschrift.htm