Ab 22.6.2022 – Ihre “neue” Untertürkheimer Zeitung

Ihre “neue” Untertürkheimer Zeitung

CZ/UZ 14.6.2022 – Wir werden kompakter, konzentrierter, relevanter und übersichtlicher. Der Lokalteil der Cannstatter Zeitung und der Untertürkheimer Zeitung wandert vom ersten in das dritte Buch.

Nichts ist so beständig wie der Wandel – das gilt auch im Blick auf die Tageszeitung. Wir erleben Zeiten, in denen sich das Mediennutzungsverhalten der Menschen extrem ändert, gerade die jüngeren Generationen beziehen ihre Nachrichten vornehmlich über unsere digitalen Kanäle. Dies stellt uns, auch angesichts deutlich gestiegener Kosten durch höhere Papierpreise und Mindestlöhne, vor große wirtschaftliche Herausforderungen. Zugleich wissen wir heute durch ausführliche, laufende Studien und Befragungen mehr denn je über Sie, über unsere Leserinnen und Leser, die unser höchstes Gut sind. Und so führt all dies dazu, dass wir unsere Produkte den veränderten Bedürfnissen und Notwendigkeiten anpassen.

Am 22. Juni 2022 werden Sie erstmals die veränderte Ausgabe der Cannstatter Zeitung und der Untertürkheimer Zeitung in ihren Händen halten – mit einem neu konzipierten Lokalteil. Einiges ist neu, einiges fällt künftig weg. Doch was ist uns wichtig und was dürfen Sie erwarten?

Die auffälligste Veränderung: Der Lokalteil der CZ/UZ wandert vom ersten Buch in das dritte. Dort erhalten Sie weiterhin die wichtigsten Informationen aus Bad Cannstatt und den übrigen Neckarvororten, natürlich auch aus Stuttgart und der Region. Denn wir wollen über den Tellerrand Ihrer Stadtteile hinaus in die übrige Landeshauptstadt und den gesamten Ballungsraum blicken.

Aus gutem Grund. Denn Sie erwarten von uns, wie wir aus vielen Untersuchungen wissen, dass wir nicht nur die einzelnen Ereignisse vor Ort beleuchten und referieren, was passiert, sondern dass wir Hintergründe und Zusammenhänge darstellen, dass wir meinungsfreudig sind, Entscheidungen kritisch beleuchten und vergleichende Betrachtungen auch mit anderen Kommunen anstellen. Nicht Termine, Sitzungen und Veranstaltungen sollen unsere Berichterstattung bestimmen, sondern die Interessen von Ihnen, liebe Leserinnen und Leser. In dieser Hinsicht wollen wir unser Profil weiter schärfen.

Natürlich werden wir weiterhin Licht dorthin bringen, wo die „Mächtigen“ im Verborgenen agieren – egal ob im Rathaus oder im Bezirksbeirat: Die Entscheiderinnen und Entscheider müssen weiter damit rechnen, von uns kritisch begleitet und in ihrem Handeln auch in klaren Kommentaren bewertet zu werden. Wir orientieren uns in der Berichterstattung nicht an Pressekonferenzen und Verwaltungsvorlagen, sondern an der Lebenswirklichkeit der Menschen – also an Ihnen, liebe Leserinnen und Leser.

Erstellt wird der neue Lokalteil auch unter der Mitarbeit des bewährten CZ/UZ-Reporter-Teams, deren Gesichter Ihnen seit Jahren vertraut sein dürften. Was ebenfalls wichtig ist: Unser Standort in der König-Karl-Straße 24 bleibt erhalten. Denn wir wollen weiterhin ein dichtes Netz an Informanten und Kontakten pflegen und Ihnen ein verlässlicher Ansprechpartner vor Ort sein.

Keine Frage zudem : Im überregionalen Teil der Bücher eins, zwei und vier erhalten Sie, wie gewohnt, die wichtigsten Nachrichten und Geschichten aus Politik, Wirtschaft, überregionalem Sport und aus aller Welt. Und Sie dürfen auch da künftig weiterhin sehr gut recherchierte, hintergründige, meinungsstarke Geschichten erwarten, einen im Wortsinn ausgezeichneten Journalismus, unter anderem auch von eigenen Korrespondenten von Berlin bis Washington.

Zusätzlich wird es in der Samstagausgabe überdies eine neu konzipierte redaktionelle Beilage mit einer in der Region verankerten Reportage der Woche geben, mit Tipps für Trips und dem Fernsehprogramm – bester Service und Lesestoff für die freien Tage.

Dass in eine neue Ära der CZ/UZ nicht alles Gewohnte transferiert und mitgenommen werden kann, versteht sich fast von selbst und wir bitten dafür schon jetzt um Ihr Verständnis. Einige Ihnen vertraute Kolumnen, etwa das „Thema der Woche“, das immer samstags auf der Seite 4 erschien, oder das „Wort zum Montag“ wird es nicht mehr geben.

Wir hoffen, dass Sie diese Veränderungen insgesamt goutieren. Ziel bei alledem ist es schließlich, hochwertigen Lokaljournalismus dauerhaft zu sichern. Wenn Sie die „neue“ alte Zeitung in Händen halten – lassen Sie uns gerne wissen, wie es Ihnen damit geht. Wir sind natürlich sehr an Rückmeldungen interessiert und stehen Ihnen dazu auch jederzeit persönlich zur Verfügung. Bleiben Sie uns gewogen.