„Die Farben des Regenbogens“ von Margit Knäbel im Waldhorn

Die Farben des Regenbogens“ von Margit Knäbel im Waldhorn

Vom 13.7 bis 14.9.2019 stellt Margit Knäbel Ihre neuen Arbeiten unter dem Titel „Die Farben des Regenbogens“ vor.

Sie Arbeitet mit Acryl auf Leinwand und nach dem Motte von Gropius „Meine Lieblingsfarbe ist Bunt“.

Die Arbeiten werden am 13.7.2019 ab 10 Uhr aufgehängt. die Künstlerin ist anwesend.

Die Vernissage ist am Donnerstag, den 18.7.2019 um 19 Uhr.

Gaststätte Waldhorn. Großglocknerstr. 63, S-Untertürkheim.

BB-Sondersitzung zu “S21 PFA 1.6b Abstellbahnhof Untertürkheim” am Di 9.7.2019

Sondersitzung zu “S21 PFA 1.6b Abstellbahnhof Untertürkheim”

Der Bezirksbeirat Untertürkheim kommt zu einer außerordentlichen Sitzung am 09.07.2019 zusammen, um sich über die Gesamtstellungnahme der Stadt zu informieren und vor der Beschlussfassung des UTA noch die Möglichkeit hat, auf wichtige Punkte bzw. Entwicklungen hinzuweisen, die dann dem UTA in seiner Sitzung am 16.07.2019 vorgetragen werden.

Tagesordnung für die öffentliche Sitzung des Bezirksbeirats Untertürkheim
am Di., 09. Juli, 18:30 Uhr im Katholisches Gemeindezentrum St. Johannes Untertürkheim

1 S21 PFA 1.6b Abstellbahnhof Untertürkheim
– Stellungnahme der Landeshauptstadt Stuttgart im Anhörungsverfahren
>> Beratungsunterlagen  <<

Beratungsunterlage 586/2019 (Erg.)

 Ort: Kath. Gemeindezentrum St. Johannes, Warthstr. 14  um 18.30 Uhr

Esslingen 9. November 2019: Lea – Szenische Lesung

Esslingen 9. November 2019: Lea – Szenische Lesung

Württembergische Landesbühne Esslingen, Podium 2
Beginn: 20 Uhr
Abendkasse: 8 € / ermäßigt 4 €

Das erste Drama in Deutschland, das für die Emanzipation des Judentums kämpft. Der 29-jährige Albert Benno Dulk nahm das Leben des Stuttgarter Bankiers Joseph Süßkind Oppenheimer (1698- 1738) viel schärfer in den Blick, als es Wilhelm Hauff in seiner Novelle „Jud Süß“ noch getan hatte. Im Gegensatz zu Hauff erkannte Albert Dulk klarer, dass der Bankier und Finanzier des württembergischen Herzogs Karl Alexander Opfer eines Justizmordes gewesen war. Inmitten der revolutionären Umbrüche in Königsberg 1848 kämpfte Dulk mit dem Drama „Lea“ unverdrossen für die Emanzipation des Judentums und für die Toleranz der Religionen.
Das Stück über Jakob Süßkind Oppenheimer und seine kluge wie schöne Tochter Lea spielt in der Bruchzone der absolutistischen Gesellschaft. Alles wartet darauf, dass Oppenheimer, „Jud Süß“, wie er verächtlich genannt wird, die Gunst des Herzogs verliert. Auf einem Maskenball kommt es zum Eklat. Die Bürger lassen nach und nach ihre Masken fallen und ihr blanker Hass gegen Oppenheimer wird sichtbar, der seinerseits nicht anders kann, als ihnen mit Hass und Verachtung zu antworten. Die Württembergische Landesbühne ist die einzige Bühne in Deutschland, die das radikale Stück in der Neuzeit aufgeführt hat. Jetzt knüpft sie mit einer szenischen Lesung noch einmal an ihre Pionierleistung an. Solange es Gesellschaften gibt, die Minderheiten ausgrenzen, wird dieses Stück nicht an Aktualität verlieren.
Der WLB-Intendant Friedrich Schirmer und der Journalist und Literat Ulrich Stolte werden in das Drama einführen.

https://www.esslingen.de/dulk200

Esslingen 20. Oktober: Literarische Wanderung zum Dulkhäusle

Esslingen 20. Oktober: Der Apfelstrudel fällt nicht weit vom Königsberger Klops

Literarische Wanderung zum Dulkhäusle
Treffpunkt Amtsgericht Esslingen, 10 Uhr
20. Oktober, 10 Uhr: Treffpunkt am Amtsgericht, Ritterstraße 8, Esslingen
Eintritt frei

Wanderführer: Ulricht Stolte
Lesung: Gerhard Polacek

Die Sozialisten und Sozialdemokraten hatten im deutschen Kaiserreich einen eigenen Pilgerpfad in Esslingen. Vom Hauptbahnhof ging es über das Amtsgericht durch die Altstadt hinauf zum Dulkhäusle und zu den Gedenkfeiern für den Königsberger Revolutionär und Philosophen Albert Benno Dulk. Bei diesen Feiern versammelten sich die Arbeiter der roten Neckarvororte zu Tausenden. Dort hielten die Anhänger der im Kaiserreich verbotenen SPD flammende Reden, dort wurde dem Abenteurer und Revolutionär Albert Benno Dulk gedacht. Diesen Spuren folgt eine literarische Wanderung, die vom Dulk-Experten Ulrich Stolte geführt wird.

Los geht es um 10 Uhr am Amtsgericht in der Esslinger Ritterstraße 8. Die etwa vier Kilometer lange Strecke führt 200 Höhenmeter bergauf über Liebersbronn in die Römerstraße. Im Dulkhäusle liest um 11.30 Uhr der bekannte Esslinger Literat und Apfelstrudel-Schnitzer Gerhard Polacek die besten Gedichte aus Dulks Oeuvre. Anschließend ist ein gemütlicher Ausklang in der Gaststätte Dulkhäusle geplant.

https://www.esslingen.de/dulk200

Esslingen: 13. September: Der unglaubliche Dulk – Lesung

Esslingen: 13. September: Der unglaubliche Dulk – Lesung

Württembergische Landesbühne Esslingen, Podium 2
Beginn: 20 Uhr
Abendkasse: 8 € / ermäßigt 4 €

Ausgewählte Gedichte, spannende Reisebeschreibungen und der erste biografische Roman über Albert Benno Dulk von Ulrich Stolte.
Der Journalist und Literat Ulrich Stolte liest am 13. September aus seinem biographischen Roman „Der unglaubliche Dulk“, der gerade im Entstehen ist. Stolte wird außerdem Dulks eigene Gedichte vorstellen, sowie ausgewählte Stellen aus seinen Reisebeschreibungen vortragen.

Ein wilder Fechter, ein kühner Reiter, so beschreiben zeitgenössische Biographen den Revolutionär Albert Benno Dulk. Doch war er viel mehr: Ein Mann, der komplett aus seiner Zeit gefallen schien, der sich keinen Deut um bürgerliche Ordnung scherte, weder in seinen Beziehungen zu Frauen, noch in seiner Philosophie. Dulk lebte als Eremit auf dem Sinai, durchschwamm als Erster den Bodensee an seiner breitesten Stelle und erfand das Freiklettern, maßgeblich war er an der 48er Revolution in Königsberg beteiligt. Er nahm einen wichtigen Anteil an der Entstehung der SPD und gründete die Stuttgarter Freidenker. Der Philosoph und Revolutionär wurde 1819 in Königsberg geboren und starb 1884 in Stuttgart. Dort hatte er mit drei Frauen und sechs Kindern in der ersten sozialistischen Kommune der Welt gelebt, sein Rückzugsort war Esslingen.

https://www.esslingen.de/dulk200