Literatur zu 200 Jahre Cannstatter Volksfest auf dem Wasen

Wissenswertes und Spannendes zum Jubiläum
aus CZ/UZ 7.7.2018

Vier Bücher befassen sich auf unterschiedliche Weise mit dem Wasen und 200 Jahre Cannstatter Volksfest

200 Jahre Volksfest wirft Schatten voraus. Mehrere Bücher befassen sich auf unterschiedliche Weise mit dem Jubiläum. Als Krimi, Info-Bildband oder kulturgeschichtliche Aufarbeitung.

Das große Volksfest-Jubiläum wirft seine Schatten voraus. Zahlreiche Bücher befassen sich mit 200 Jahre Volksfest oder dem Cannstatter Wasen – mit unterschiedlichen Zugängen. Sei es als Krimi, als kulturgeschichtlicher Überblick des Geländes oder üppig bebilderter Blick auf die Entwicklung des Festes.

  • „Cannstatter Volksfest – Vom Landwirtschaftsfest zum Mega-Event“ heißt das Werk von Brauchtumsexperte Wulf Wager. Es besticht vor allem durch die Hunderte, zum Teil noch unveröffentlichten Bilder, die die vielen geschichtlichen und Hintergrundinformationen näher bringen. Wie heißt es schön „Bilder sagen mehr als 1000 Worte“. Dabei sind aber auch die Informationen hochinteressant und dürften für so manche „Aha-Erlebnisse“ beim Lesen sorgen und damit auch das beliebte Fest näherbringen.
  • Wulf Wager: „Cannstatter Volksfest – Vom Landwirtschaftsfest zum Mega-Event“, Belser, 200 Seiten ISBN: 978-3-7630-2813-9.

  • Der Cannstatter Publizist Rainer Redies präsentiert mit „200 Jahre Cannstatter Wasen“ einen kulturgeschichtlichen Überblick über die verschiedenen historischen Episoden des berühmten Platzes. Zahlreiche Fotos und Abbildungen zeigen die unterschiedlichen Veranstaltungen, die bis heute Tradition haben. Redies erinnert neben Volksfest auch an öffentliche Hinrichtungen, das Treffen Napoleons III. mit Zar Alexander II., das Gastspiel von Buffalo Bill oder den Großboxkampf Schmeling gegen Heuser.
  • Rainer Redies: „200 Jahre Cannstatter Wasen – Kaiser, Zeppeline, Lenin und WildWest“, Südverlag, 128 Seiten, 19,90 Euro, ISBN: 978-3-87800-122-5.

  • Auch Herbert Medek widmet sich der Historie des Wasens. „Der Cannstatter Wasen – eine kleine Geschichte“ beschreibt den Wasen als Trainingslager für die Königlich Württembergische Kavallerie und als Flughafen. In Form von unterhaltsamen Anekdoten und so manchen Kuriositäten berichtet der Autor unterhaltsam und spannend auch über die Geschichte der Stadt Cannstatt, die Geschichte und Bedeutung des Neckars, die Cannstatter, das Wasser und den Wein, sowie das „Landwirtschaftliche Fest“ und seine Entwicklung zum Volksfest, aber auch die heutigen Schausteller, Händler und die vielen Helfer im Hintergrund.
  • Herbert Medek: „Der Cannstatter Wasen – Eine kleine Geschichte“. Der kleine Buch Verlag, 208 Seiten, 19,90 Euro, ISBN: 978-3-7650-8432-4.
  • <<Der Cannstatter Wasen – Eine kleine Geschichte (Leseprobe)>>

  • Ganz anders geht Michael Krug das Thema 200 Jahre Volksfest an. Der Stuttgarter verpackt das Jubiläum in einen Krimi. Eine Leiche und Morddrohungen gegen den Ministerpräsidenten setzen die Stuttgarter Polizei in höchste Alarmbereitschaft. Soll der Ministerpräsident seinen Rede zum Auftakt des Jubiläums absagen? Journalist Palm beginnt eigene Ermittlungen und stößt auf Schutzgelderpressung. Hinter der biederen Stuttgarter Fassade herrschen Machtkämpfe besonderer Art. Weitere Opfer folgen. Cannstatter Volksfest und Wasen einmal aus einem anderen Blickwinkel betrachtet.
  • Michael Krug: Wasenknaller, Gmeiner Verlag, 277Seiten, 12 Euro, ISBN 978-3-8392-2275-1.

Untertürkheim – Elf Fahrzeuge bei drei Auffahrunfällen

POL-S: Staus nach Auffahrunfällen – Elf Fahrzeuge beteiligt

Stuttgart-Untertürkheim (ots) – Nach einem Auffahrunfall mit sechs beteiligten Fahrzeugen ist es am Freitagmorgen (13.07.2018) auf der Bundestraße 14 zu einem mehreren Kilometer langen Rückstau im Berufsverkehr gekommen. Ein 49-jähriger Opel-Astra-Fahrer war gegen 06.40 Uhr auf der Bundestraße 14 in Richtung Stuttgart unterwegs und bemerkte auf Höhe der Ausfahrt Benzstraße offenbar zu spät das dortige Stauende. Er fuhr auf ein Auto auf, das wiederum auf vier weitere Fahrzeuge aufgeschoben wurde. Bei dem Unfall erlitt ein Fahrer leichte Verletzungen, es entstand ein Sachschaden von rund 80.000 Euro. Dem vorausgegangen war ein weiterer Auffahrunfall, der sich etwa 80 Meter vor diesem ereignete, und der den Stau erst auslöste. Bei dem vorderen Unfall fuhr ein 21 Jahre alter Mann mit seinem blauen VW Polo offenbar aus Unachtsamkeit auf den schwarzen Opel Astra einer 37 Jahre alten Frau auf. Gegen 07.05 Uhr ereignete sich dann auf der Gegenfahrbahn auf gleicher Höhe mit den ersten beiden Unfällen ein dritter Unfall. Hier fuhr ein 27 Jahre alter Mann mit seinem schwarzen VW Polo, angeblich wegen zu tiefstehender Sonne, auf den schwarzen Mercedes einer 29 Jahre alten Frau auf.