Inselbrücke – Kinder werfen Steine auf B 10

Kinder werfen Steine auf B 10

Kinder haben offenbar am Freitagnachmittag 15.6.2218 von der Inselbrücke aus Steine in Richtung B 10 geworfen, hierbei wurde die Windschutzscheibe eines vorbeifahrenden Lastwagens getroffen und beschädigt. Der Sachschaden beträgt 1000 Euro. Ein 44-Jähriger beobachtete den Vorfall gegen 14.40 Uhr. Die Kinder sind 10 bis 12 Jahre alt und zirka 1,50 bis 1,60 Meter groß. Einer von ihnen trug ein blaues T-Shirt mit einer hellen Aufschrift und blaue kurze Hosen. Der andere trug ebenfalls ein blaues T-Shirt mit heller Aufschrift und eine kurze rotweiße Hose. Zeugenaussagen an 899003500.

21.7. + 22.7.2018 – großes Hafenfest – 60 Jahre Stuttgarter Hafen

21.7. + 22.7.2018 – Hafenfest – 60 Jahre Stuttgarter Hafen


Die Otto-Konz-Brücken und die Straße am Mittelkai ist wegen des Festes von Freitag, 20. Juli, 16 Uhr bis Montag, 23. Juli, 7 Uhr für Autos gesperrt. Von den S-Bahnstationen Ober- und Untertürkheim sowie der Stadtbahnendhaltestelle Hedelfingen verkehren Zubringerbusse zum Hafenfest.


https://www.stuttgarter-hafenfest.de

Bezirksbeiratssitzung Untertürkheim am 26.6.2018

Tagesordnung für die öffentliche Sitzung des Bezirksbeirats Untertürkheim am Dienstag, 26. Juni, 18:30 Uhr im Bezirksrathaus Untertürkheim – Sitzungssaal

1 Anregungen von Bürgerinnen und Bürgern aus dem Stadtbezirk

2 Untertürkheim mittendrin e.V. – Verfahrens- und Sachstand
Bericht von Herrn Wieland, 1. Vorsitzender

3 Investitionsfonds Stadtteilzentren konkret – Auswahl der Maßnahmen
Bericht des Amtes für Stadtplanung und Stadterneuerung

4 Maßnahmen aus dem Bezirksbeiratsbudget
a) Karl-Benz-Platz: Kosten Reparatur Stromanschluss
Umlegung Stromverbrauch auf Veranstalter
Aufmalen von Mustern für Straßenspiele

5 Außenwirkung der Förderungen des Bezirksbeirates
Mündlicher Antrag von Herrn Bezirksbeirat Warth vom 15.05.2018

6 Deutschlandtour 2018 – Streckenführung der Jedermanntour durch den Stadtbezirk

7 Einbringen von Anträgen und Anfragen

8 Stellungnahmen, Bekanntgaben, Termine
a) Fahrgastinformationsanzeiger am Karl-Benz-Platz
b) Patrizia-Wohnungen und Wohnungen mit Mietpreis und/oder Belegungsbindungen

Obertürkheim Petruskirche – Sefardische Lieder

Sefardische Lieder in der Petruskirche

In der Reihe der Obertürkheimer Spazierwegkonzerte gastiert am Sonntag, 17. Juni 2018, um 17 Uhr das Duo Mejtar, gesprochen Mechtar – das heißt auf Hebräisch Saiten – in der Petruskirche, Kirchsteige 16. Hartmut Kehr aus Oberhausen (Gitarre) und der aus dem ukrainischen Khrakiv stammende Mikhail Shilin (Gitarre und Gesang) präsentieren ein komplettes Repertoire mit ausschließlich sefardischen Liedern aus dem 10. bis 17. Jahrhundert, neu arrangiert und in Landino gesungen. Die Lieder der Sefarden, der Seefahrer, Hirten, Bauern, Landsknechte und Gaukler entstanden im mittelalterlichen Spanien und gehören zum ältesten überlieferten Musikgut der europäischen Kultur. Das Duo hat die damals sehr populären Balladen, Romanzen und Tanzmusikstücke, gelegentlich auch geistliche Gesänge in Landino übersetzt, einem romanischen Dialekt, wie er in Teilen Oberitaliens und Südtirols gesprochen wird. Der Eintritt ist frei. Um Spenden zur Deckung der Kosten wird gebeten.


Duo Mejtar

Hartmut Kehr (Gitarre)
Mikhail Shilin (Gitarre und Gesang)

Sefardische Lieder des 10. – 17. Jahrhunderts, neu arrangiert und in Ladino gesungen

Lieder der Seefahrer, Hirten, Bauern, Landsknechte und Gaukler; Lieder der Sepharden sind, im Gegensatz zum Klezmer, eher selten auf den Bühnen im weiteren Umkreis zu hören. Sie entstanden größtenteils zwischen dem 10. und 17. Jahrhundert, gehören somit zum ältesten überlieferten Musikgut der europäischen Kultur.

Die sephardische Musik entstand im mittelalterlichen Spanien, vorgetragen von Cancioneros an Fürstenhöfen. Seither hat sie Einflüsse von Marokko, Argentinien, der Türkei und Griechenland und solche verschiedener spanischer Volksmusikstile von Spanien und anderswo aufgenommen. Es gibt drei Arten sephardischer Lieder: Balladen und Unterhaltungslieder, Romanzen sowie geistliche oder liturgische Gesänge. Die Texte können in unterschiedlichen Sprachen vorgetragen werden, einschließlich des Hebräischen für religiöse Gesänge sowie des Ladino.

Diese Gesangstraditionen verbreiteten sich von Spanien nach Marokko (die „westliche Tradition“) und in Teile des Osmanenreichs („östliche Tradition“) mit Griechenland, Jerusalem, Balkan und Ägypten, mit der Conquista bis Lateinamerika. Die sephardische Musik hat sich in jeder Region angepasst und regionale Eigenheiten aufgenommen.