“Verhängnisvolle Freundin” – neuer Krimi von Anita Konstandin

Neuer Krimi “Verhängnisvolle Freundin” (Silberburg) erschienen, in dem Untertürkheim, Obertürkheim, Uhlbach und Wangen vorkommen ..

Verhängnisvolle Freundin – Cannstatter Autorin hat neuen Krimi geschrieben

Dies ist der zweite Kriminalroman, den Anita Konstandin geschrieben hat und der wieder vom Silberburg-Verlag herausgebracht wurde.
„Verhängnisvolle Freundin“ spielt an diesen Plätzen: Bad Cannstatt, Untertürkheim, Uhlbach, Vaihingen, Stuttgart-Mitte sowie in Donzdorf, Süßen (Bambifabrik), Heidelberg und an einem fiktiven Ort in Hessen.
„Die Ideen zu dem Roman sind mir bei Spaziergängen im Kurpark gekommen“, sagt die Cannstatterin. „Die Ruhe dort oben und der Blick hoch in die Bäume und hinunter in unsere kleine Stadt inspirieren mich immer.

  • Broschiert: 368 Seiten
  • Verlag: Silberburg-Verlag GmbH; Auflage: 1 (1. April 2019)
  • Sprache: Deutsch
  • SBN-13: 978-3842521483

    EUR 14,99

Textschnipsel
Seite 123: … Sie lief die Trollingerstraße hinauf, vorbei an blumengeschmückten Häusern. In den Gärten gab es Schaukeln und Sandkästen. Jemand wusch seinen Wagen, obwohl sich die Wolken zusammenbrauten und es sicher gleich zu regnen anfing. …. Sie ging weiter Richtung Götzenberg und dann nach rechts zu den Weinbergen oberhalb des Riesenbachs.

Seite 125: … Sie lief ein Stück bergan, überall Weinreben, nichts als Weinreben. Der Nieselregen hatte aufgehört, und sie sog die regenfrische, warme Luft ein. Auf einer schmalen Staffel stieg sie den Weinberg hinauf. Die nassen Rebenblätter zu beiden Seiten strei en ihr Gesicht und ihre Arme. An den Reben hingen kleine grüne Traubenbeeren.

Auf den vor Jahren angelegten Trockenmauern hatten die Wengerter die alte Weinbergflora wieder angesiedelt. Huttla betrachtete atemlos silbrig glänzende Stauden und krautige Sträucher, lila Schwertlilien und dicke goldgelbe und kreideweiße Blütenkissen, die sich über die Mäuerchen bauschten. Nichts war zu hören, bis auf das Krächzen einer Krähe, die auf einem Pfosten saß und sich feine Wassertropfen aus dem Gefieder schüttelte.

Im Dämmerlicht kehrte sie dem Götzenberg den Rücken zu und lief hinab in den Ort, vorbei an beliebten Speiselokalen, die ganz anders waren als das Blaue Rössle und auch viel besser rochen. In der Ferne sah sie die Lichter der drei Hochhäuser »Asemwald« – riesige, funkelnde Riegel im Wald.

Schnell ging sie über das Kopfsteinpflaster, vorbei am Weinmuseum, vorbei am über vierhundert Jahre alten Rathaus, in dem Timo und Alexa geheiratet und das Unglück seinen Lauf genommen hatte.

Wie von Geisterhand geführt, stand sie plötzlich vor ihrem Elternhaus….